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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Perlen.

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Der  König  von  Wei  hatte  eine  Zusammenkunft  mit  dem  Könige
Wei  von  Tsi.  Sie  hielten  eine  Jagd  in  den  Umgebungen  der  Stadt.
Der  König  von  Wei  sprach:  Wenn  mein  kleines  Reich  noch  Perlen
von  der  Grösse  von  mehr  als  einem  Zolle  besitzt,  von  denen  je  zehn
die  Vorderseite  und  die  Rückseite  von  zwölf  Wagen  beleuchten,  auf
welche  Weise  sollte  ein  Reich  von  zehntausend  Wagen  keine  Kostbarkeiten ­
  besitzen?
In  demselben  Sse-ki  wird  gesagt:
Der  König  von  Han  schenkte  Tschang-liang  hundert  Doppelpfunde ­
  Goldes  und  zwei  Mass  weisse  Perlen.  Liang  schenkte  beides
dem  Fürsten  von  Hiang.
In  demselben  Sse-ki  wird  gesagt:
Tseu-ya’ng  überreichte  ein  Schreiben,  worin  er  sagte:  Ich  habe
gehört:  Wenn  man  mit  den  Perlen  des  glänzenden  Mondes  und  den
in  der  Nacht  glänzenden  Rundtafeln  in  der  Dunkelheit  die  Menschen
auf  den  Wegen  bewerfen  wollte,  so  wäre  unter  den  Menschen  keiner,
der  nicht  die  Hand  an  das  Schwert  legte  und  zornig  mit  den  Augen
blickte.  Fragt  man  um  die  Ursache,  so  ist  es  desswegen,  weil  diese
Gegenstände  ohne  Anlass  zu  ihnen  gelangen.
Die  Verkündung  des  Kaisers  King  in  dem  Ruche  der  Han  sagt:
Gelbes  Gold,  Perlen  und  Edelsteine,  der  Hungernde  kann  sie  nicht
essen,  der  Frierende  kann  sich  nicht  in  sie  kleiden.  Die  Angestellten,
welche  das  Volk  aussenden  oder  gelbes  Gold  wegnehmen,  sind  des
Verbrechens  des  Verbergens  von  Gütern  schuldig.
In  demselben  Ruche  der  Han  heisst  es:
Tung-yen  und  dessen  Mutter  befassten  sich  mit  dem  Verkaufe
von  Perlen.  Mit  dreizehn  Jahren  folgte  Yen  seiner  Mutter  und  wurde
in  dem  Hause  der  Kaisertochter  von  Kuan-tao  erzogen.  Ihre  Umgebung ­
  sprach  von  seinem  Verstände  und  seiner  Vortrefflichkeit.  Sie
hiess  ihn  vor  ihr  erscheinen  und  sprach:  Indem  ich  ihn  erzog,  wurde
mir  Glück  zu  Theil.
In  dem  erdbeschreibenden  Theile  desselben  Ruches  der  Han
wird  gesagt:
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Wu  schickte  man  Gesandte,  welche
auf  dem  Meere  auszogen,  um  glänzende  Perlen  zu  erhandeln.  Von
diesen  hatten  diejenigen,  welche  in  das  Reich  gelangten,  im  Umfange
zwei  Zoll  und  darunter.
In  demselben  Buche  der  Han  heisst  es:
            
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