Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

616  Schulte,  Die  Rechtshandschriften  der  StiftsbibtiotKeien  zu  Göttweig-  etc.

(a.  a.  0.  S.  708,  Note  23)  und  im  Kiosterneuburger  Codex  ist,
dass  alle  drei  Abschriften  Bologneser  sind:  so  ist  diese  Reihenfolge ­
  vielleicht  als  die  in  der  Bulle  für  Bologna  gewählte  anzunehmen. ­
  Die  übrigen  Abweichungen  des  Klosterneuburger  Codex
scheinen  willkürliche  zu  sein.
b.  Vor  cap.  6  geht,  wie  im  Klosterneuburger,  die  Bulle  Cum  intcr
vorher.
c.  Glossirt  sind  nur  die  12  ersten  Kapitel,  bei  den  folgenden  ist  die
Glosse  nicht  ausgeschrieben.
2.  Die  Constitutionen  Gregors  X.  (Vgl.  meine  Abhandlung,
S.  717  fgg.,  775  fgg.)
Sie  stehen  als  fünftes  Stück  unmittelbar  nach  den  Constitutionen
von  Innocenz  IV.  im  angeführten  Klosterneuburger  Codex  96,
mit  der  Überschrift:  „Incipiunt  constitutiones  novissimae  domini
Gregorii  decimi“.  Voran  geht  die  Bulle  für  Bologna.  Zwei  Capitel
(Licet  canon  und  AltercationisJ  stehen  doppelt.
Die  Glosse  endigt  also:  „Explicit  apparatus  decretalium  novissimarum
  domini  Gregorii  editus  per  magistrum  Garsiam“.
Ohne  Glosse  enthält  dieselben  der  citirte  Melker  Codex,
C.  27  nach  den  Constitutionen  Innocenz  IV.  mit  der  Bulle  für  Bologna
„dat.  lugd.  kal.'  Nov.  pont.  n.  a.  III°.“
3.  Zu  den  Constitutionen  Nicolaus’  III.  (Vgl.  a.  a.  0.  S.  719
und  779  fg.)
Der  citirte  Klosterneuburger  Codex  96  hat  vor  den
Constitutionen  Innocenz’  IV.  die  beiden  Cupientes  uud  Quia  leges.
Die  erstere  füllt  mit  dem  ausführlichen  Apparat  15  Seiten.  Der
Apparat  beginnt:  „In  nomine  domini  amen.  Casus.  Licet  ad  occurrendum
  ecclesiarum  vacationibus  essent  multa  remedia  per  canones
inventa“,  und  ist  gezeichnet  „Garsias“.  Auf  sie  folgt  die  nicht
glossirte  Dekretale  Quia  leges  mit  dem  Datum,  wie  ich  es  a.  a.  0.
S.  719  habe.  Andere,  gewiss  bessere  Lesarten  sind:  „omnium  comparationibus
  prosecutionibus  expensis  et  penis  nuper  edidimus“,
„patietur,  sit  in  veniendo  .  .  eligentes  et  electos  .  ...  et  in  judicio
pendentibus  .  .  .  quo  v.  p.  praesentis  constitutionis  cditio  pervenire
.  ...  in  sui  forma  .  .  .  coartabat“.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.