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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

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2.  Wegen  der  genauen  Bezeichnung  der  Quelle,  die  nicht  ein
einziges  Mal  unrichtig  ist.
3.  Wegen  der  Stücke  unter  h.  Vergleicht  man  diese  mit  der
Ausgabe:  Epistolae  S.  Bonifacii  archiep.  Magont.  cet.  a
Steph.  Alex.  Würdtwein.  Magont.  1789  fol.,  so  sind  die  oben
angeführten  Stücke  aus  folgenden  Nummern:  4,  6,  7,  15,  25,  44
(Quoties  ep.  cons.  fehlt),  45,  24,  46,  51,  62,  50,  70  (woraus  auch
„De  eo  quod“),  74,  82  (Si  quae  sunt  fehlt),  87,  52,  60,  59,  89.
105,  11,  56  (steht  auch  in  Monum.  Germ.  Leg.  I.  p.  16),  12,  13
(Cum  inveniamus  fehlt),  39,  40,  72  (der  letzte  fehlt).  Es  erhellet,
welche  bedeutenden  Abweichungen  in  der  Chronologie  der  Briefe
heraus  kommen.
4.  Für  die  Briefe  Gregor's  d.  G.  scheinen  direct  die  Regesten
  benützt  zu  sein.  Denn  einmal  ist  die  Zahl  der  Excerpte  viel
bedeutender  als  in  der  Coli.  t.  p.;  zweitens  ist  durchweg  die
Beihenl’olge  des  Begistrum  eingehalten.  Einzelne  Abweichungen  in
der  Stellung  finden  sich,  wenn  man  sie  mit  der  Ausgabe  der  Maurincr
  (Paris,  1705)  im  2.  Bande  der  Werke  Gregor's  d.  G.  vergleicht-So
  z.  B.  lautet  L.  II,  ep.  21  nicht  „Jobino“,  wie  bei  den  Benedictinern,
  sondern  Antonio;  in  II  steht  ep.  67  vor  66,  in  IV.  folgt  10
nach  13;  in  V.  3,  4  nach  15;  17  nach  24;  20,  21  nach  40;  18
nach  23  ;  in  VI.  7  nach  8  u.  s.  w.  Die  drei  letzten  Briefe  sind:
Maur.  L.  XIV,  num.  16,  17  (der  letzte  in  dieser  Ausgabe),
XII.  35.  Es  sind  also  zusammen  414  Excerpte  Gregor’s  I.  aus
297  Briefen,  während  Th  ein  er  für  die  Coli.  tr.  p.  nur  112  angibt.
Bei  der  ersten  Reihe  fol.  65"  heisst  es  „libro  1°  registri“,  fol.  10l b
„G.  in  IV.  I.  registri“,  fol.  104"  „G.  in  VIII.  I.  registri“,  fol.  107*
„G.  in  XI.  I.  registri“,  fol.  lll b  „G.  in  X°  libro“,  fol.  113 b  „in
XI.  libro",  fol.  116 b  „InXI.  libro“,  fol.  118"  „InXII.  libro“,  fol.  122"
„In  XI1II.  libro“,  fol.  123 b  „Epistolae  quae  praetermissae  sunt  de
superioribus  mdictionibus“.  Die  directe  Benützung  des  Registrum
dürfte  hiernach  kaum  zweifelhaft  sein  und  der  Codex  für  eine  neue
Bearbeitung  der  gregorianischen  Briefe  einen  Werth  haben.
5.  Bei  den  Excerpten  aus  den  Briefen  Leo’s  d.  G.  ist  nur  zweimal ­
  das  Anfangswort  des  Briefes  angegeben.  Auch  sind  die  Excerpte
zu  diesem  Zwecke  in  der  Art  präparirt  worden,  dass  der  Text  geradezu ­
  eine  Veränderung  erlitten  hat.  Ein  Beispiel  möge  mitgetheilt
werden.  Der  3.  Brief,  aus  dem  Excerpte  stehen,  ist  der  Leos  ad
            
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