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P f i z in a i e r
bewilligte dies. Es war ihm augenblicklich daran gelegen, in der
Ferne niederzulialten. Er nahm die Unterwerfung an und verwahrte
die Gefangenen. Das Kriegsheer kehrte wirklich zurück und gelangte
zu der Hauptstadt des Himmelssohnes.
In den Geschichtschreibern des Südens wird gesagt:
In Kao-li gibt es ursprünglich fünf Seitengeschlechter. Sie sind
Siao-nu-pu, Tsiue-nu-pu, Schin-nu-pu, Hoan-nu-pu, Kuei-liü-pu.
Aus dem Geschlechte Siao-nu-pu waren ursprünglich die Könige.
Als es unansehnlich und schwach geworden, ersetzte man es durch
das Geschlecht Kuei-liü-pu. Wenn es unter den eingesetzten Obrigkeiten
einen Tui-lu gibt, so setzt man keinen Pei-tsche ein. Gibt es
einen Pei-tsche, so setzt man keinen Tui-lu ein.
Zu den Zeiten des Kaisers Ngan von Tsin, im neunten Jahre
des Zeitraumes I-hi (413 n. Chr.) überreichte König Kao-yi eine
Denkschrift und brachte ein Geschenk von rothen und weissen Pferden.
Zu den Zeiten der Sung, im fünfzehnten Jahre des Zeitraumes
Yuen-kia (438 n. Chr) wurde Fung-hung <) durch Wei angegriffen
und geschlagen. Derselbe floh nach Kao-li in die Feste Pe-fung. Er
stellte in einer Denkschrift das Ansuchen um eine Zusammenkunft.
Der Kaiser schickte Wang-pe-kiü und Tschao-tse-Hing als Gesandte
mit dem Aufträge, ihm entgegen zu ziehen. Zugleich hiess man Kaoli
die Ausgaben bestreiten und einen Gesandten schicken. König Lien
wollte nicht, dass Hung sich nach Süden begebe. Er entsandte
Tsiang-sün-seu, Kao-kieu und Andere mit dem Aufträge, Hung zu
überfallen und zu tödten. Pe-kiii und seine Genossen stellten sich
an die Spitze der unter ihren Befehlen stehenden siebentausend Krieger,
nahmen Seu gefangen nnd tödteten Kieu nebst einigen Anderen.
Im sechzehnten Jahre des oben genannten Zeitraumes (439 n.
Chr.) wollte Kaiser Wen in die Länder von Wei einen Einfall bewerkstelligen.
In Folge einer hohen Aufforderung machte ihm
König Lien achthundert Pferde zum Geschenk. Im zweiten Jahre
des Zeitraumes Ta-ming (458 n. Chr.) machte der König wieder die
Pfeilschafte und die steinernen Pfeilspitzen des Geschlechtes Süschin
zum Geschenk, was sich bis auf die Zeiten von Tsi und Liang
erstreckte. Zugleich empfing der König eine Lehensstufe und einen
Rang. Er schickte ohne Unterbrechung einen Gesandten, der eine
1 ) Fung-hung- war König des nördlichen Yen.