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Pfizmaier
die Menschen von Fu-yü setzten ihnen in grösster Eile nach. Tschümung
sprach zu dem Flusse: Ich hin der Sohn der Sonne, der Enkel
des Flussgottes von mütterlicher Seite. Heute bin ich entflohen, die
verfolgenden Krieger kommen herab und erreichen mich. Wie werde
ich übersetzen können? — In diesem Augenblicke schwammen die
Fische und Schildkröten herbei und bildeten für ihn eine Brücke.
Tscbü-mung konnte jetzt übersetzen, worauf die Fische und Schildkröten
auseinander gingen. Den verfolgenden Kriegern war das
Übersetzen unmöglich.
Tschü-mung gelangte zu dem Flusse Pu-schö und begegnete
daselbst drei Männern. Der eine von ihnen war mit einem hänfenen
Kleide bekleidet. Der zweite war mit einem genähten Kleide bekleidet.
Der dritte war mit einem Kleide aus Hornblatt bekleidet. Sie gelangten
mit Tschü-mung zu der festen Stadt Hö-sching-ko, die er
sofort zu seinem Wohnsitz erwählte. Er nannte das Land mit Namen
Kao-keu-li und machte bei diesem Anlasse das Wort Kao zu einem
Geschlechtsnamen.
In den Geschichtschreibern des Nordens wird gesagt:
Zur Zeit als Tehü-mung sich in Fu-yü befand, war seine Gattin
schwanger. Tschü-mung entfloh und sie gebar später einen Sohn,
Namens Schi-liü-hiai. Als dieser erwachsen war, erfuhr er, dass
Tschü-mung der König eines Reiches geworden. Sofort wanderte er
mit seiner Mutter aus und wendete sieh ihm zu. Der König gab ihm
den Namen Liü-tä und übertrug ihm die Geschäfte des Reiches.
Tschü-mung starb. Als endlich sein Enkel Mö-lai eingesetzt wurde,
huldigte dieser dem Reiche Fu-yü.
Als zu den Zeiten des Kaisers Wu von Han, im vierten Jahre
des Zeitraumes Yuen-fung (107 v. Chr.) das Reich Tschao-sien vernichtet
und die Provinz Yuen-tu gebildet wurde, machte man Kao-li
zu einem Districte und vereinigte es mit der Provinz.
Kaiser Tseliao von Han schenkte dem Könige Kleider, Kopftücher,
Trommeln und Blasinstrumente. Der König begab sich immer
in die Provinz Yuen-tu, wo er die Gegenstände in Empfang nahm.
Später wurde er immer stolzer und reiste nicht mehr in die Provinz.
Er baute blos an der östlichen Gränze eine kleine Feste und nahm
daselbst die Gegenstände in Empfang. Er gab dieser Feste den
Namen Tsi-keu-liii (Keu-liü der Kopftücher). Keu-liü ist der Name
einer festen Stadt von Keu-li.