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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

keit  gesellt  sieh  zu  Sonne  und  Mond,  in  beruhigendem  Kreislauf
wandelt  sie  zu  Thao-thang.  Da  die  Fahnen  bereits  feurig  erglänzen,
warum  wirbeln  die  Trommeln  des  Eroberungszuges?  Die  auswärtigen
Fremdländer,  die  sich  dem  Befehl  widersetzen,  sie  werden  abgeschnitten, ­
  gestürzt,  von  dem  Verderben  des  Himmels  ereilt.  Der  reine
Wind  bringt  zum  Gefrieren  das  Verborgene  und  das  Sichtbare.  Nab
und  Fern  zeigt  im  Wetteifer  glückliche  Vorbedeutungen.  Die  vier
Jahreszeiten  sind  im  Einklang  mit  der  Edelsteinlampe,  die  sieben
Leuchten  umwandeln  die  zehntausend  Gegenden.  Doch  die  Berghöhen ­
  unterwerfen  sich  als  Ordner  und  Stützen,  der  Kaiser  verwendet
die  Redlichen  und  Vortrefflichen.  Fünf  und  drei  bilden  eine  einzige
Tugend,  was  unser  Haus  erleuchtet,  ist  das  grosse  Thang.
Der  Kaiser  fand  an  diesen  Worten  Gefallen  und  ernannte  Fä-min
zum  Reichsminister  des  grossen  Versammlungshauses.
Dasselbe  Buch  der  Thang  sagt:
Im  sechsten  Jahre  des  Zeitraumes  Yung-wei  (6o5  n.  Chr.)
rüstete  Pe-tsi  in  Verbindung  mit  Kao-li  und  Mö-tö  eine  Kriegsmacht
aus  und  drang  über  die  Nordgränze  von  Sin-lo.  Tschün-tsieu,  der
König  dieses  Landes,  schickte  einen  Gesandten,  der  eine  Denkschrift
überreichte  und  um  Hilfe  bat.  Im  fünften  Jahre  des  Zeitraumes  Ilienking
  (660  n.  Chr.)  ernannte  man  Su-ting-fang,  den  Heerführer  der
kriegerischen  Leibwache  der  Linken,  zum  grossen  allgemeinen  Leiter
des  Weges  von  Hiung-tsin,  in  welcher  Eigenschaft  er  über  zehn  Myriaden ­
  an  den  Flüssen  und  Erdrücken  gesetzt  war.  Überdies  liiess  man
Tschün-tsieu  die  Stelle  eines  Leiters  des  wandelnden  Heeres  des
Weges  von  I-ngeu  bekleiden  und  gemeinschaftlich  mit  Ting-fang
über  Pe-tsi  Strafe  verhängen.
Fu-yü-I-thse,  König  von  Pe-tsi,  wurde  jetzt  gefangen  und  an  den
Hof  geführt,  wo  man  ihn  als  ein  Geschenk  überreichte.  Seit  dieser
Zeit  gelangte  Sin-lo  nach  und  nach  in  den  Besitz  des  Gebietes  von
Kao-li  und  Pe-tsi.  Seine  Gränzen  erweiterten  sich  zusehends  und  erstreckten ­
  sich  im  Westen  bis  an  das  Meer.
Dasselbe  Buch  der  Thang  sagt:
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Lung-sö  (663  n.  Chr.)  machte
man  das  Reich  Sin-lo  zum  Versammlungshause  des  Beaufsichtigen
der  Hauptstadt  von  Ki-lin.  Man  übergab  es  Kin-fä-min,  dem  Könige
des  Landes,  und  ernannte  ihn  zum  Beaufsichtige!-  der  Hauptstadt
            
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