Nnclirieilten von den alten Bewohnern des heutigen Corea.
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brachte. Kaiser Kao-tsu beglückwünschte den König wegen dessen
Aufrichtigkeit und Zuneigung. Er schickte einen Gesandten und
stellte eine Urkunde aus, in welcher jener als König der Provinz
Tai-fang und als König yon Pe-tsi belehnt wurde.
Seit dieser Zeit schickte der König alljährlich einen Gesandten
mit Tribut an den Hof. Kaiser Kao-tsu behandelte den König mit
grosser Auszeichnung. Weil man sich mit Kao-li in Streit befand,
verschloss man diesem Reiche den Weg und erlaubte ihm nicht, mit
dem mittleren Reiche zu verkehren. Es erfolgte eine höchste Verkündung,
der gemäss Tschü-tse-sche sich als Gesandter auf den
Weg begab und die Versöhnung bewirkte.
Auch mit dem Reiche Sin-lo bestand von jeher Feindschaft und
es hatten gegenseitig mehrere Angriffe und Einfälle in das Gebiet
stattgefunden. Im ersten Jahre des Zeitraums Tsching-kuan (G27 n.
Chr.) verlieh Tai-tsung dem Könige ein mit einem Edelsteinsiegel
verschlossenes Schreiben und befahl ihm, sofort die Feindseligkeiten
einzustellen. König Tschang schickte aus diesem Anlasse einen Gesandten
mit einer Denkschrift, in welcher er Entschuldigungen vorbrachte.
Zum Schein erklärte er zwar, dass er dem Refehle Folge
leisten -wolle, aber in Wirklichkeit blieben die beiden Reiche Feinde
wie zuvor.
Im eilften Jahre desselben Zeitraums (G37 n. Chr.) schickte der
König einen Gesandten, der hei seinem Erscheinen an dem Hofe
eiserne Panzer und geschliffene Äxte als ein Geschenk bot. Tai-tsung
behandelte ihn mit Auszeichnung, indem er ihn mit bunten Seidenstoffen,
goldgestickten Seidenstoffen, Mänteln und ähnlichen Gegenständen
beschenkte.
Dasselbe Buch der Tliang sagt:
Im sechzehnten Jahre des Zeitraumes Tsching-kuan (642 n. Chr.)
brachte I-tlise, König von Pe-tsi, eine Streitmacht zusammen und richtete
einen Angriff gegen Sin-lo, wobei er über vierzig feste Städte
eroberte. Er bewirkte ausserdem die Annäherung an Kao-li und
schloss mit ihm Freundschaft. Seine Absicht bei diesem Vorgehen
war, sich der festen Stadt Tang-hiang zu bemächtigen und Sin-lo
den Weg abzuschneiden, auf welchem es an dem Hofe eintreten
musste. Sin-lo schickte einen Gesandten, durch den es seine Bedrängniss
melden und um eine Streitmacht bitten liess. Tai-tsung
schickte den Vorsteher des Ackerbaues, den Reichsminister Li-yuen-Sitzb.
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