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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

Nnclirieilten  von  den  alten  Bewohnern  des  heutigen  Corea.

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brachte.  Kaiser  Kao-tsu  beglückwünschte  den  König  wegen  dessen
Aufrichtigkeit  und  Zuneigung.  Er  schickte  einen  Gesandten  und
stellte  eine  Urkunde  aus,  in  welcher  jener  als  König  der  Provinz
Tai-fang  und  als  König  yon  Pe-tsi  belehnt  wurde.
Seit  dieser  Zeit  schickte  der  König  alljährlich  einen  Gesandten
mit  Tribut  an  den  Hof.  Kaiser  Kao-tsu  behandelte  den  König  mit
grosser  Auszeichnung.  Weil  man  sich  mit  Kao-li  in  Streit  befand,
verschloss  man  diesem  Reiche  den  Weg  und  erlaubte  ihm  nicht,  mit
dem  mittleren  Reiche  zu  verkehren.  Es  erfolgte  eine  höchste  Verkündung, ­
  der  gemäss  Tschü-tse-sche  sich  als  Gesandter  auf  den
Weg  begab  und  die  Versöhnung  bewirkte.
Auch  mit  dem  Reiche  Sin-lo  bestand  von  jeher  Feindschaft  und
es  hatten  gegenseitig  mehrere  Angriffe  und  Einfälle  in  das  Gebiet
stattgefunden.  Im  ersten  Jahre  des  Zeitraums  Tsching-kuan  (G27  n.
Chr.)  verlieh  Tai-tsung  dem  Könige  ein  mit  einem  Edelsteinsiegel
verschlossenes  Schreiben  und  befahl  ihm,  sofort  die  Feindseligkeiten
einzustellen.  König  Tschang  schickte  aus  diesem  Anlasse  einen  Gesandten ­
  mit  einer  Denkschrift,  in  welcher  er  Entschuldigungen  vorbrachte. ­
  Zum  Schein  erklärte  er  zwar,  dass  er  dem  Refehle  Folge
leisten  -wolle,  aber  in  Wirklichkeit  blieben  die  beiden  Reiche  Feinde
wie  zuvor.
Im  eilften  Jahre  desselben  Zeitraums  (G37  n.  Chr.)  schickte  der
König  einen  Gesandten,  der  hei  seinem  Erscheinen  an  dem  Hofe
eiserne  Panzer  und  geschliffene  Äxte  als  ein  Geschenk  bot.  Tai-tsung
behandelte  ihn  mit  Auszeichnung,  indem  er  ihn  mit  bunten  Seidenstoffen, ­
  goldgestickten  Seidenstoffen,  Mänteln  und  ähnlichen  Gegenständen ­
  beschenkte.
Dasselbe  Buch  der  Tliang  sagt:
Im  sechzehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Tsching-kuan  (642  n.  Chr.)
brachte  I-tlise,  König  von  Pe-tsi,  eine  Streitmacht  zusammen  und  richtete ­
  einen  Angriff  gegen  Sin-lo,  wobei  er  über  vierzig  feste  Städte
eroberte.  Er  bewirkte  ausserdem  die  Annäherung  an  Kao-li  und
schloss  mit  ihm  Freundschaft.  Seine  Absicht  bei  diesem  Vorgehen
war,  sich  der  festen  Stadt  Tang-hiang  zu  bemächtigen  und  Sin-lo
den  Weg  abzuschneiden,  auf  welchem  es  an  dem  Hofe  eintreten
musste.  Sin-lo  schickte  einen  Gesandten,  durch  den  es  seine  Bedrängniss
  melden  und  um  eine  Streitmacht  bitten  liess.  Tai-tsung
schickte  den  Vorsteher  des  Ackerbaues,  den  Reichsminister  Li-yuen-Sitzb.
  d.  phil.-hisrt.  CI.  LVII.  Bil.  II.  Illt.  31
            
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