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P f i z m a i e r
wache besorgt die Geschälte in Bezug auf die Krieger des Nachtlagers
und der Leibwache. Der Tso-ping der Vorhalle des Hofes besorgt
die Geschäfte in Bezug auf Strafen und Streitigkeiten. Der
Tso-ping der Obrigkeiten der Streitmacht besorgt die Geschäfte in
Bezug auf die auswärts befindlichen Streitkräfte und die Pferde.
Was die Strafen betrifft, so werden Empörer mit dem Tode
bestraft und ihr Haus wird eingezogen. Wer einen Menschen
tödtet, kann sich mit drei Sclaven oder Sclavinnen loskaufen. Obrigkeitliche
Personen, welche Güter empfangen, und Diebe müssen das
Versteckte dreifach ersetzen. Die Ersteren sind ferner auf Lebensdauer
ihres Amtes enthoben.
Die Abgaben und die Erzeugnisse des Bodens sind grösstentheils
dieselben wie in Kao-li. Der.König trägt einen purpurnen Mantel mit
grossen Ärmeln, Beinkleider von grüner Seide, eine mit goldenen
Blumen verzierte Mütze von schwarzem Flor, einen Gürtel von rohem
Leder und Schuhe von schwarzem Leder. Alle obrigkeitlichen
Personen tragen Kleider von rother Seide und Mützen, welche mit
silbernen Blumen verziert sind. Die gewöhnlichen Menschen dürfen
keine rotlien oder purpurnen Kleider tragen.
Das Jahr, die Jahreszeiten, die versteckten Tage >) und die
Schalttage sind so wie in dem mittleren Reiche. Unter den Büchern
befinden sich die fünf King, die Werke Khung-tse's und die Geschichtschreiber.
Bei den Denksäulen und den Verzierungen der
Tempel richtet man sich nach den Vorschriften des mittleren Reiches.
In dem Meere im Südwesten des Reiches befinden sich drei
Inseln. Die erste unter ihnen bringt den gelben Firnissbaum hervor.
Derselbe hat Ähnlichkeit mit dem kleinen Hartriegel (siao-kia), der
Baum ist jedoch grösser. Im sechsten Monate nimmt man den Saft und
bestreicht damit die Geräthschaften. Die Farbe derselben wird gleich
dem Golde und der Glanz blendet die Augen.
Dasselbe Buch der Thang sagt:
Im vierten Jahre des Zeitraumes Wu-te (621 n. Chr.) schickte
Fu-vü-tschang, König von Pe-tsi, einen Gesandten, der als Geschenk
Früchte reichte und Pferde brachte. Im siebenten Jahre desselben
Zeitraumes (624 n. Chr.) schickte der König wieder einen grossen
Minister, der an dem Hofe eine Denkschrift überreichte und Tribut
So heissen drei Tage des sechsten Monats.