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P f i z m a i e r
sowie die umherziehenden Kaufleute in der Nacht Diebstähle. Die
Sitten wurden nach und nach immer schlechter. Gegenwärtig sind
die Übertretungen der Verbote und die Übergriffe so häufig, dass sie
gegen mehr als sechzig Abschnitte des Gesetzes verstossen. Was schätzbar
ist, sind die Umgestaltungen durch Menschlichkeit und Weisheit.
Übrigens ist das Klima der östlichen Fremdländer mild und
angenehm, wodurch es sich von demjenigen der Länder ausserhalb
der drei übrigen Weltgegenden unterscheidet. Desswegen bedauerte
Khung-tse, dass auf dem Wege nicht gewandelt wird. Er bestieg ein
Floss und schwamm zu dem Meere, indem er bei den neun Fremdländern
wohnen wollte.
Das Reich Wei-mi.
In den Denkwürdigkeiten von Wei •) wird gesagt:
Das Reich Wei-nn gränzt im Süden an Schin-han, im Norden
an Kao-keu-li und Wo-tsiü. Im Osten endet es an dem grossen
Meere. Gegenwärtig ist dessen Gebiet alles Land im Osten von
Tschao-sien. Die Einwohner sind über zwei Myriaden Thüren des
Volkes.
Als vormals Khi-tse sich nach Tschao-sien begehen hatte, verfertigte
er die Lehre der acht Abschnitte. Thore und Thüren wurden
nicht verschlossen und das Volk verübte dessen ungeachtet keine
Diebstähle.
Ungefähr vierzig Geschlechtsalter nach Khi-tse masste sich Hoai,
Fürst von Tschao-sien, den Königstitel an. Als Tschin-sching und
andere Anführer sich erhoben und die Länder durchzogen, um den
Aufstand gegen Thsin ins Werk zu setzen, verliess das Volk von
Yen, Tsi und Tschao das heimatliche Land und trat, einige Myriaden
Köpfe zählend, im Osten nach Tschao-sien über. Wei-muan, ein
Eingeborner von Yen, knüpfte sein Haupthaar, indem er ihm nach
Landessitte die Gestalt einer Mörserkeule gab, trug die Kleidung der
östlichen Fremdländer und kam, um über die Einwanderer wieder als
König zu herrschen.
Nachdem Kaiser Wu von Ilan das Reich Tschao-sien angegriffen
und vernichtet und aus demselben vier Landschaften gebildet hatte,
') Wei-tschi, die Denkwürdigkeiten des späteren Reiches Wei.