Die Kriege K. Heinrich II. mit Herzog Bolesfnw I. von Polen.
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beleuchtet durch folgende Stelle im Lehen des h. Romuald 1 ):
„Sie alle beschäftigten sich mit Handarbeiten, die einen verfertigten
Löffel, andere nähten Gewänder oder flochten Netze“.
Hier muss er einen Sohn des Polenfürsten Bolesfaw kennen gelernt
haben, den Romuald in die Zahl der Mönche aufgenommen hatte,
und der dem gefeierten Lehrer unter andern ein Pferd zu Geschenke
gegeben hatte. —
Der Zeitpunkt, wann Brun Italien wieder verlies»!, lässt sich
nur annähernd bestimmen. Nach dem chronicon Halberstadense 2 )
nämlich reiste Brun nach Rom noch unter Papst Silvester II., welcher
am 12. 8 ) Mai 1003 starb und empfing von ihm das Pallium und für
sich und jene Mönche, welche in Polen den Märtyrertod erlitten, die
Erlaubniss zu predigen. Dazu stimmt nun vortrefflich eine Stelle der
vita s. Romualdi. Hier heisst es, die beiden Mönche sandten, als sieben
Jahre um waren, nach Rom einen Mönch und baten durch denselben
den Papst um die Erlaubniss, predigen zu dürfen 4 ). Dies geschah
aber, wie wir aus anderen Gründen oben sahen, im Jahre 1003.
Auch trugen sie dem Boten auf, ihnen einige von Romuald’s Schülern
mitzubringen, die gleich ihnen, sich auf das Eremitenleben verstünden.
Einer von denen, die diesem Rufe folgten, war wohl unzweifelhaftBrun-Bonifacius.und
auch von den achtzehn Gefährten, die seinen
Märtyrertod theilten, mögen wenigstens einige aus Romuald’s Schule
hervorgegangen sein.
Brun zog also nach Rom, um dort von dem Papste die Erlaubnis»
zu predigen, sich und jenen Mönehen, die nach ihm gesandt, zu
erbitten. „Die Reise nach Rom“, so erzählte nachmals ein bejahrter
Mann, der ihn von Ravenna aus dahin begleitet hatte, dem Petrus Damiani,
„machten der ehrwürdige Mann und seine Gefährten zu Fuss,
er selbst beständig singend und vor den übrigen einherziehend und
baarfuss. Der anstrengenden Reise wegen ass er zwar täglich, aber
nur immer ein halbes Brod und trank Wasser dazu. Brühe nahm er
nie zu sich, sondern an Festtagen legte er sich noch einige Früchte
oder Wurzel verschiedener Kräuter hei“. Die folgenden Worte des
0 c. 26.: Faciehant autem omnes opera inanmim, alii scilicet coclearia, alii nebant
alii retia nectebant.“
*) a. o. a. 0.
8 ) Nicht 11. wie Gregorovius, G. d. St. R. IV, 7 aimimmt.
4 ) „Et per eum summae sedis antistiti praedicandi licentiam petunt.“