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Schulte
immensus atque incompreherisibilis. Solus incircurascriptus. Solus
immutabilis.“ ... Es wird darin besonders erklärt, wesshalb man auf
Gott menschliche Begriffe übertrage, von Gottes Augen, Händen
u. s. w. rede. Dann folgt ein §. Questio de original! peccato
(„Quid ad nos de peccato ade, cum dicatur“ ..),§. questio de corpore
domini. Folgt Aug. §. Sunt mendacia quedam, Ambr. de
palma, Greg. Isid. Aggettius de palma, Beda de thure, Greg, in
omel. u. s. w. Stellen de baptismo parvulorum, de coniugio, u. dg].,
de excommunicatione, Anklagen, Beichtwesen u. s. w. Weitaus die
meisten Excerpte sind aus den Werken des h. Augustinus, viele
jedoch auch aus Gregor M., daneben solche aus Hieron. Ambros.,
Isidor., Concilien, Papstbriefen, wobei pseudoisidorische in geringer
Zahl benutzt sind, Capitularien u. s. w. Einer bestimmten
Sammlung ist diese Zusammenstellung nicht entlehnt. Ich halte vielmehr
dafür, dass sie die Abschrift einer als Material hei Abfassung
anderer benutzten Sammlung ist, enthalte mich jedoch jeder
blossen Conjeetur.
Fol. 83 b — 102 enthält eine selbstständige Sammlung. Sie
hat die Überschrift:
„§. Incipiunt excerpta de decretis sanctorum pontificum,“
woran sich unmittelbar die Rubrik des ersten Capitels mit den
Worten schliesst: „Ut dubia et maiora negotia terminum acciant
a romana sede.“ Sie hat 87 Capitel und handelt zumeist über
Anklagen gegen Bischöfe und Cleriker und damit in Verbindung
stehende Punkte als: unerlaubter Empfang der Weihe,
Übergriffe u, dgl. m. Sie sind entlehnt der Collectio Anselmo dedicata.
2 ) Die Zahlen s), welche die Capitel dieser Coli. Ans. ded. tra-Namen
Tractatus mcthodicus de articulis fidei oft in Handschriften vor (z. B. der
Prager Univers. Bibi. V. A. 7, fol. 56 ff.). Der ganze erste Theil hat grosse Ähnlichkeit
mit den libri Sentenliamm des früheren Mittelalters, indem er ein Handbuch
der Dogmatik enthält, unterscheidet sich aber sehr wesentlich von denselben durch
den Mangel jedes theoretischen Elementes in der Zusammenfügung des Materiales,
welches vielmehr ganz wie die Sammlungen des 9. und 10. Jahrhunderts lediglich
an einander gereiht ist und blos Rubriken aufweist. Sollte ein eingehenderes
Studium zu positiveren Resultaten führen, so werde ich die Gelegenheit wahrnehmen,
dieselben zu veröffentlichen.
2 ) Ich habe benutzt die G. Hänel gehörige Abschrift des Codex Bambergensis,
welche mir der allverehrte Gelehrte in bekannter liebenswürdiger Bereitwilligkeit
zur Verfügung stellte. Nach dieser citire ich.