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Z i n g- e r I e
Des Spiegels Abenteuer, welches im Anfänge sagt:
„die turnben hörten lieber ein maere
von einem tursen sagen,“
zeigt uns in den Versen:
„von enten swarz unde gra
kan ich nit vil sagen.“
dass man dazumal bei Kindermärchen ähnliche Schlussformeln
liebte, wie heutigen Tages. Willi. Grimm hat im dritten Bande der
deutschen Kinder- und Hausmärchen das hohe Alter vieler derselben
nachgewiesen. Als im Mittelalter schon bekannt müssen wir folgende
Märchen der Grimm'schen Sammlung annehmen. No. 1. Der Froschkönig.
No. 18. Strohhalm, Kohle und Bohne. No. 20. Das tapfere
Schneiderlein. No. 21. Aschenputtel. No. 25. Die sieben Baben.
No. 27. Die Bremer Stadtmusikanten. No. 29. Der Teufel mit den
drei goldenen Haaren. No. 32. Der gescheidte Hans. No. 35. Der
Schneider im Himmel. No. 44. Der Gevatter Tod. No. 49. Die sechs
Schwäne. No. 50. Dornröschen. No. 54. Der Banzen, das Hütlein
und Hörnlein. No. 58. Der Hund und der Sperling. No. 61. Das Bürle.
No. 75. Der Fuchs und die Katze. No. 77. Das kluge Gretel. No. 78.
Der Grossvater und der Enkel. No. 81. Bruder Lustig. No. 87. Der
Arme und der Beiche. No. 94. Die kluge Bauerntochter. No. 105.
Von der Unke. No. 112. Der himmlische Dreschflegel. No. 115. Die
klare Sonne bringt’s an den Tag. No. 118. Die drei Feldscherer.
No. 119. Die sieben Schwaben. No. 138. Knoist un sine dre Sühne.
No. 144. Das Eselein. No. 145. Der undankbare Sohn. No. 146. Die
Bübe. No. 147. Das jung geglühte Männlein. No. 148. Des Herrn
und des Teufels Gethier. No. 151. Die drei Faulen. No. 152. Das
Hirtenbüblein. No. 157. Der Sperling und seine Kinder. No. 158.
Das Schlauraffenland. No. 171. Der Zaunkönig. No. 177. Die Boten
des Todes. No. 180. Die ungleichen Kinder Evas. No. 187. Der Hahn
und der Igel. No. 191. Der Räuber und sein Sohn.
Ein Lügenmärchen, welches spätestens dem Anfänge des 11.
Jahrhunderts angehört, beginnt:
Mendosam quam cantilenam ago
puerulis commendatam dabo,