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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

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Z  i  n  g-  e  r  I  e

Des  Spiegels  Abenteuer,  welches  im  Anfänge  sagt:
„die  turnben  hörten  lieber  ein  maere
von  einem  tursen  sagen,“
zeigt  uns  in  den  Versen:
„von  enten  swarz  unde  gra
kan  ich  nit  vil  sagen.“
dass  man  dazumal  bei  Kindermärchen  ähnliche  Schlussformeln
liebte,  wie  heutigen  Tages.  Willi.  Grimm  hat  im  dritten  Bande  der
deutschen  Kinder-  und  Hausmärchen  das  hohe  Alter  vieler  derselben
nachgewiesen.  Als  im  Mittelalter  schon  bekannt  müssen  wir  folgende
Märchen  der  Grimm'schen  Sammlung  annehmen.  No.  1.  Der  Froschkönig. ­
  No.  18.  Strohhalm,  Kohle  und  Bohne.  No.  20.  Das  tapfere
Schneiderlein.  No.  21.  Aschenputtel.  No.  25.  Die  sieben  Baben.
No.  27.  Die  Bremer  Stadtmusikanten.  No.  29.  Der  Teufel  mit  den
drei  goldenen  Haaren.  No.  32.  Der  gescheidte  Hans.  No.  35.  Der
Schneider  im  Himmel.  No.  44.  Der  Gevatter  Tod.  No.  49.  Die  sechs
Schwäne.  No.  50.  Dornröschen.  No.  54.  Der  Banzen,  das  Hütlein
und  Hörnlein.  No.  58.  Der  Hund  und  der  Sperling.  No.  61.  Das  Bürle.
No.  75.  Der  Fuchs  und  die  Katze.  No.  77.  Das  kluge  Gretel.  No.  78.
Der  Grossvater  und  der  Enkel.  No.  81.  Bruder  Lustig.  No.  87.  Der
Arme  und  der  Beiche.  No.  94.  Die  kluge  Bauerntochter.  No.  105.
Von  der  Unke.  No.  112.  Der  himmlische  Dreschflegel.  No.  115.  Die
klare  Sonne  bringt’s  an  den  Tag.  No.  118.  Die  drei  Feldscherer.
No.  119.  Die  sieben  Schwaben.  No.  138.  Knoist  un  sine  dre  Sühne.
No.  144.  Das  Eselein.  No.  145.  Der  undankbare  Sohn.  No.  146.  Die
Bübe.  No.  147.  Das  jung  geglühte  Männlein.  No.  148.  Des  Herrn
und  des  Teufels  Gethier.  No.  151.  Die  drei  Faulen.  No.  152.  Das
Hirtenbüblein.  No.  157.  Der  Sperling  und  seine  Kinder.  No.  158.
Das  Schlauraffenland.  No.  171.  Der  Zaunkönig.  No.  177.  Die  Boten
des  Todes.  No.  180.  Die  ungleichen  Kinder  Evas.  No.  187.  Der  Hahn
und  der  Igel.  No.  191.  Der  Räuber  und  sein  Sohn.
Ein  Lügenmärchen,  welches  spätestens  dem  Anfänge  des  11.
Jahrhunderts  angehört,  beginnt:
Mendosam  quam  cantilenam  ago
puerulis  commendatam  dabo,
            
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