Das deutsche Kinderspiel im Mittelalter.
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siner trüt amien.“ Bl. Id e.
„iedoch so man uf warf den bal.“ Bl. 13 d.
„mit dem balle,
der mit manegcm scballe
geworfen wart her unde dar“ Bl. 1 3 d.
„so sie würfen den bal.“ Bl. 14 a.
„ze baut die dö anviengen
enander werfen den bal.“ Bl. 14 a.
„dö warf der junge Rial
sinen bal Aglien.“ Bl. 14 a.
wirf den bal. MSH. II, 77 b .
die megde würfen oueh den bal MSH. II, 78 b.
u. a. m. „Den bal slahen“ scheint seltener gebraucht worden zu sein ; z. B.
„dise sluogen den bal hin.“ Krone 692.
Auch „des bailes spiln“ begegnet uns:
„gein äbent
spil wir kint des balles.“ Neidhart 19, 23.
„daz er mit andern kinden
des balles spilen gienge.“ Alexander M. 1466.
„da er mit den vierzigen spilt des balles.“ J. Titurel 2214, 4.
Johann von Würzburg gebraucht „ballen“ für Ballspielen:
„gant in die bluomen ballen.“ Wilhelm Bl. 13 d.
„biz sie an einem tage
ze velde ballen giengen. “Bl. 14 a.
Die Beliebtheit des Ballspieles wird uns durch die oftmalige Erwähnung
*) desselben und die Redensarten: „umtreiben, herumschlagen,
werfen wie einen Ball“ bestätigt; z. B.
„und in doch als einen bal
mit ir boesen Worten umbe slänt.“ MSF. 131 , 23.
»dö ich so vil manec edele wip
den sinen keiserlichen lfp
und sinen ritterlichen pris
mit lobe gehörte in balle wis
als umbetriben unde tragen.“ Tristan 27, 30.
„si triben in mit spotte
umbe und umbe als einen bal.“ Tristan 286, 8.
') S. Mhd. WB. I, 117 b .