Das deutsche Kinderspiel im Mittelalter.
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Von anderartigem Spielgerätlie haben wir nur wenige Andeutungen.
In der Legende von der heiligen Elisabeth wird erzählt, dass
die milde Heilige den Kindern nicht nur Speisen, sondern auch
Spielzeug spendete: „Aller hande kindesspil,
krusein, fingerline vil,
diu gemaehet werden
von glase und ouch üz erden
unde ander cleinöde gnuoc“ J )-Im
Gedichte: „das Häselein“ sagt das Mädchen (der iäre ein
kint, und ouch einvalt) :
„Herre, ich hän in mime schein
beslozzen driu pfunt vingerlin,
und zehen bikkelsteine,
und einen horten kleine.
sidin, mit golde wol durchslagen“. HGA. 21, 90.
und Hartmann erzählt:
„dar zuo liebet er si,
swä mite er ouch mohte;
und daz dem kinde tobte
zuo ir kintliehen spil,
des gap der herre ir vil.
nieman daz geleren,
disen tac sol man eren,
der uns ze viren ist geben.
Jesus, du swachest unser leben,
si entaetens niht wan durch dich.“
sin werc hete er für sich
an die sunnen gesät,
jener ungefüege trat
nitlich mit dem fuoze dar
und wolte siu zefüeren gar.
ditz was wunder genuoc,
Jesus die hende ze samene sluoc,
der die töten erwacte:
die vögele er uf schracte,
er geböt in, daz si flügen,
lebten unde iunge zögen. Feifalik 1725. Hahn 101, 40
Vergl. Walther von Rheinau, Marienleben [101] 1 ff.
0 Diutisca I, 389.
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