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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  1  e  n

befriedigten,  die  nicht  minder  als  der  Zwischensatz  xai  -yäp  zw  pizpw  zcsazi
XpyvSat  den  grössten  Bedenken  unterliegen.’  Welcher  Art  bezüglich  des  letzteren ­
  die  Bedenken  waren,  habe  ich  jetzt  im  Texte  S.  397  dargelegt  und  lasse
dahingestellt,  oh  die  Erledigung  derselben  ausreichend  befunden  wird.  Mit  6i’
rj:  weiss  ich  auch  jelzt  nicht  aufs  Reine  zu  kommen,  hin  aber,  wie  im  Texte  angedeutet,
  der  Meinung,  dass  weder  durch  'l'ilgung  der  Worte  zäc  otj/sic,  wie
Spengel  wollte,  noch  durch  Umstellung  derselben  hinter  ivap°/£azaza  geholfen
werde,  sondern  glaube  auch  jetzt  noch,  dass  8i’  rjc  selbst,  das  weder  grammatisch ­
  über  zag  otfieic  hinweg  an  rvjv  povmxriv  sich  anschliessen  kann,  noch  auch
dem  Gedanken  nach  sich  allein  auf  r^v  pouaix^v  bezieht,  verderbt  sei,  oh  man
nun  oi’  äc  oder,  wie  ich  früher  vermuthet,  alg  restiluire.  An  den  folgenden  Worten ­
  ai  vjdovai  (7uvi<jravr«i  ivapy.  nahm  ich  Ansloss,  an  dem  Ausdruck,  nicht  am
Gedanken,  der  ja  deutlich  ist,  und  nehme  ihn  noch,  da  mir  nichts  Analoges  zur
Bestätigung  der  Ausdrucksweise  begegnet  ist.  Spengel,  nachdem  er  seine  Ausmerzung ­
  von  rag  iipEig  begründet,  bemerkt:  'Vahleu  ais  de  ceteris  verhis  sine
causa  dubitans  couicit.’  Wem  mit  dieser  Art  von  Belehrung  gedient  ist,  weiss  ich
nicht:  ein  Beleg,  ein  Beispiel  hätte  ja  hier  leicht  jedes  Bedenken  beschwichtigen
können,  wenn  Spengel  nur  eines  gehabt  oder  hätte  anführen  wollen.  Übrigens
hat  Spengel  wenigstens  aus  meiner  Bemerkung  nicht  geschlossen,  dass  ich  an
eine  Interpolation  gedacht  hätte,  wie  denn  auch  ^tatsächlich  in  den  oben  citirten
Worten  nicht  die  geringste  Andeutung  davon  liegt.  Wenn  daher  Susemihl  die
hier  und  vorher  hei  den  Worten  xai  -/äp  rät  pizpw  'i%zazi  xp'oaSai  angebrachten
Klammern  mit  auf  meine  Verantwortung  setzt,  so  muss  ich  mcineiseits  ihm
diese  Verantwortung  allein  überlassen,  und  kann  den  Wunsch  nicht  unterdrücken,
er  möge  künftig  über  meine  Ansichten  nicht  mehr  aussagen,  als  er  geschrieben
findet.  —  Was  die  Construetion  der  Sätze  von  1462  a  14  'iznza  diozi  an  betrifft, ­
  so  hin  ich  über  den  Satz  eiza  xai  zö  iyapyic  sj^ei  (a  17)  zweifelhaft,  oh
man  ihn  als  einen  selbständigen  fassen  oder,  was  mir  wegen  des  folgenden  eVi
zw  —  Efvai  (a  18),  das  jenem  Siizt.  —  e/ei  entspricht,  wahrscheinlicher  ist,
noch  von  8iozi  abhängig  machen  soll.  Der  vierte  Satz  aber  (1462  h  3)  ert  f t zzov
ßla  xzX.  ist  nicht  mehr  von  di&zt  abhängig,  sondern  steht  für  sich.  Solches
Fallenlassen  der  Construetion  ist  dem  Aristoteles  nicht  fremd:  vgl.  Rhet.  1334
a  34  ff.  1402  a  37,  h  4.  1373  b  28,  1376  a  7  und  das  Beitr.  II  S.  83  Angeführte,
wonach  auch  Spengels  neuerliche  Bemerkung  über  Poel.  1432  a  16  zu  heurtheilen
  ist.
1462  b  3  Siazz  sav  ph  Ava  p.03'>v  itoiOxzu,  yj  ßrja'/Jwg  Setxvü/zevov  pvoupov
(paivsaäat,  yj  äxoXoväovvza  zw  zoö  pizpa-j  p-tjxsi  v8apri.  In  diesen  Worten  hat
man  an  roö  pizpov  Anstoss  genommen.  Bernays  vermuthete  (Rhein.  Mus.  VIII
369)  zw  z'ju.u.izrj'j}  pvjxei,  bei  Gelegenheit  einer  Stelle  aus  dem  Anonymus  jrepi
xwp.woizc,  die  indessen  Bernays  nicht  richtig  gedeutet  hat;  denn  die  Worte  aus
der  Definition  der  Komödie  p.ipjoij  -pa|sm;  yeXoias  xai  äpoipov  pcyeSo-jc
sind  im  Gegensatz  zur  Definition  der  Tragödie  zpa^swc  azovSaiag  xai  zeXdag,
pi'/eäog  gesagt  und  bedürfen  keiner  Änderung.  Zu  den  angeführten
Worten  der  Poetik  macht  Spengel  neuerdings  folgende  Anmerkung:  'zw  zov
pezpwj  pYjxsi]  ad  carminis  epici,  quod  hexamelris  utitur  versibus  longitudinem
            
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