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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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Politik  1313  a  18  <Jci£ovrai  8s  SrjX.ov  üc  ä~Xm;  y.sv  eijteiv  ix  ;w'j  svavriwv,  öjc
8s  x'j.5'  sxaozov  xrX.,  wo  man  8rjX,ov  gleichfalls  tilgt,  das  ich  vertheidigen  möchte,
wenn  es  övjXov  Sri  hiesse,  da  oic  von  airXwj  xrX.  nicht  wohl  zu  trennen  ist.  Doch
dies  beiläufig.  Zur  Poetikstelle  zurückzukehren,  so  wird  jelzt  deutlich  sein,  dass
es  so  ganz  unüberlegt  nicht  geschah,  wenn  ich  X.iav  8r,X.ov6n  vj  dizavza  yxy.ovy.ivr,
  <j>opri.xYi  schrieb  und  danach  Xiav  mit  ’poyzixr,  verband.  Denn  auch  die  weite
Entfernung  des  Adverbiums  von  seinem  Adjectiv,  zumal  h  «jravra  [uy.ovy.ivri
nur  wie  ein  Begriff'ist.  und  die  beiden  zusammengehörigen  Worte  Xi'av  —oopzixrj,
  an  den  Anfang  und  das  Ende  des  Satzes  gestellt,  das  Subjcct  desselben
umschliessen,  darf  nicht  anstössig  erscheinen.  So  heisst  es  Meteorol.  330  b  8
cd  xaX.ovy.svai  'Pirrat,  izspi  cbv  zov  ysysSovi  X.iav  staiv  o£  X.e'jiy.svoc  Xhyoi  y.v  äw-0
  c  t  c.  De  gener.  anim.763  h  4  i.X.X.y.  X.iav  zo  Xiyeiv  ovzoi  KoppoiSiv  iaziv  äizzeaSai
zf,c  ain'ac.  De  incess.  anim.  710  h  27  Xiav  ovv  r;v  av  ro  ooiya.  izxv  izpoirszsc
avzSiv.  De  gener.  anim.  743  b  13.  Phys.  233  b  29.  Und  ähnlich  Isokrates  8,  8
Xi'av  '/äp  rtvi'c  y.oc  ooxovmv  6>py.r l zäc/.i  und  2,  1  Xi'av  £8ozav  sivat  y.01  xaza-pavei;.
Betrachten  wir  nun,  was  Spengel  gegen  dieses  Xi'av  xrX.  vorbringt,  so
bekenne  ich,  Einiges  davon  nicht  recht  zu  begreifen,  wie  dass  fopzixri  gegenüber ­
  dem  rjzzov  fopzixri  ungenügend  erscheinen  könne,  dass  cs  aber  auch  am
Schluss  von,der  Tragödie  einfach  heisse  r,  ovv  fopzixrj  und  dass  mit  vj  o.-xvra.
yxy.ovy.ivr,  bercils  alles  ausgesagt  sei,  da  ja  gerade  zu  diesem  jenes  Xi'av  fopzixr,
als  Prädicat  gehören  soll.  Doch  es  ist  schon  viel,  dass  Spengel  zugesteht,  Xi'av
könne  seihst  dem  Gedanken  nach  als  nothwendig  erscheinen:  ja  das  ist  sogar
mehr  als  ich  verlange,  denn  ich  behaupte  gar  nicht  die  Notbwendigkeit  dieses
Xiav,  sondern  nur  dies,  dass  es  für  den  Gedanken  zweckmässig  sei,  und  darum,
weil  es  einmal  überliefert  sei,  nicht  beseitigt  werden  dürfe.  Doch  der  Haupteinwand ­
  Spengels  scheint  in  folgenden  Worten  enthalten  zu  sein:  ‘in  längeren
Sälzen  beginnt  hei  Aristoteles  meines  Erinnerns  orjX.ov  oz  1  sonst  ohne  derartiges
vorgesetztes  Wort  die  Apodosis.’  Aber  nach  meiner  Auffassung,  wie  sie  Spengel ­
  vorher  selbst  richtig  bezeichnet  hat,  soll  ja  övjXvv  Sri  gar  dieApodosis  nicht
einführen,  sondern  ist  8i]X.ov  Sri  frei  in  die  Construction  eingefügt:  allein  es
scheint  in  der  Thal  so,  als  ob  Spengel  meine  Vermulhung  ursprünglich  so  angesehen ­
  habe,  als  ob  ich  Xiav  övjXov  habe  verbinden  und  davon  Sn  abhängig
machen  wollen.  Da  dieses  aber,  worüber  ich  doch  keinen  Zweifel  gelassen,
meine  Meinung  gar  nicht  war,  so  entfällt  auch  jener  Einwand  von  selbst.  Aber
die  Bemerkung  ist,  wenn  ich  anders  den  vagen  Ausdruck  ohne  derartiges
vorgesetztes  Wort’  richtig  verstehe,  auch  an  sich  nicht  richtig.  So  liest
man  Nik.  Eth.  1148  b  9  aiansp  ovv  ov8'  ivzavSra.  8iä  zo  y.r,  xaziav  sfvai
izaarvjv  xiizoiv  äXXä  rä>  äväXo^ov  öyoiav,  ovzoi  8rj  X  0  v  oz  1  xaxei  vnoXr)  nzdov
uövr,v  üxpaaiav  xai  iyxpaizsixv  sivax  r,z  1;  xrX.  und  1149  a  16  oiozsp  ovv  xai  y.oy_-jr,oia.
  r,  y.iv  xaz'  xvSpoixov  airXwc  Xh/crai  y.oyär,pia  r,  8i  zarä  npoaäsaiv,
(  Szt  3r]piüi6r t c  r,  vo<jr,y.azäi8r,$,  arrXws  8’  ov,  zov  avzov  zpör.ov  8r,X.ov  ozi
zai  axpaaia  zrX.  ln  beiden  Fällen  gehört  ja  ovzoi  und  zov  avzov  zpir.ov  nicht
zu  SrjX.ov  ozi,  welches  nichts  hindert  so  aufzufassen,  dass  das  folgende  von  ozi
abhängig  ist:  aber  auch  wenn  man  hier  dvjXnvori  verstehen  wollte,  würden
auch  so  beide  Beispiele  der  Poetikstelle  nach  unserer  Auffassung  zur  Analogie
            
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