Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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Politik 1313 a 18 <Jci£ovrai 8s SrjX.ov üc ä~Xm; y.sv eijteiv ix ;w'j svavriwv, öjc
8s x'j.5' sxaozov xrX., wo man 8rjX,ov gleichfalls tilgt, das ich vertheidigen möchte,
wenn es övjXov Sri hiesse, da oic von airXwj xrX. nicht wohl zu trennen ist. Doch
dies beiläufig. Zur Poetikstelle zurückzukehren, so wird jelzt deutlich sein, dass
es so ganz unüberlegt nicht geschah, wenn ich X.iav 8r,X.ov6n vj dizavza yxy.ovy.ivr,
<j>opri.xYi schrieb und danach Xiav mit ’poyzixr, verband. Denn auch die weite
Entfernung des Adverbiums von seinem Adjectiv, zumal h «jravra [uy.ovy.ivri
nur wie ein Begriff'ist. und die beiden zusammengehörigen Worte Xi'av —oopzixrj,
an den Anfang und das Ende des Satzes gestellt, das Subjcct desselben
umschliessen, darf nicht anstössig erscheinen. So heisst es Meteorol. 330 b 8
cd xaX.ovy.svai 'Pirrat, izspi cbv zov ysysSovi X.iav staiv o£ X.e'jiy.svoc Xhyoi y.v äw-0
c t c. De gener. anim.763 h 4 i.X.X.y. X.iav zo Xiyeiv ovzoi KoppoiSiv iaziv äizzeaSai
zf,c ain'ac. De incess. anim. 710 h 27 Xiav ovv r;v av ro ooiya. izxv izpoirszsc
avzSiv. De gener. anim. 743 b 13. Phys. 233 b 29. Und ähnlich Isokrates 8, 8
Xi'av '/äp rtvi'c y.oc ooxovmv 6>py.r l zäc/.i und 2, 1 Xi'av £8ozav sivat y.01 xaza-pavei;.
Betrachten wir nun, was Spengel gegen dieses Xi'av xrX. vorbringt, so
bekenne ich, Einiges davon nicht recht zu begreifen, wie dass fopzixri gegenüber
dem rjzzov fopzixri ungenügend erscheinen könne, dass cs aber auch am
Schluss von,der Tragödie einfach heisse r, ovv fopzixrj und dass mit vj o.-xvra.
yxy.ovy.ivr, bercils alles ausgesagt sei, da ja gerade zu diesem jenes Xi'av fopzixr,
als Prädicat gehören soll. Doch es ist schon viel, dass Spengel zugesteht, Xi'av
könne seihst dem Gedanken nach als nothwendig erscheinen: ja das ist sogar
mehr als ich verlange, denn ich behaupte gar nicht die Notbwendigkeit dieses
Xiav, sondern nur dies, dass es für den Gedanken zweckmässig sei, und darum,
weil es einmal überliefert sei, nicht beseitigt werden dürfe. Doch der Haupteinwand
Spengels scheint in folgenden Worten enthalten zu sein: ‘in längeren
Sälzen beginnt hei Aristoteles meines Erinnerns orjX.ov oz 1 sonst ohne derartiges
vorgesetztes Wort die Apodosis.’ Aber nach meiner Auffassung, wie sie Spengel
vorher selbst richtig bezeichnet hat, soll ja övjXvv Sri gar dieApodosis nicht
einführen, sondern ist 8i]X.ov Sri frei in die Construction eingefügt: allein es
scheint in der Thal so, als ob Spengel meine Vermulhung ursprünglich so angesehen
habe, als ob ich Xiav övjXov habe verbinden und davon Sn abhängig
machen wollen. Da dieses aber, worüber ich doch keinen Zweifel gelassen,
meine Meinung gar nicht war, so entfällt auch jener Einwand von selbst. Aber
die Bemerkung ist, wenn ich anders den vagen Ausdruck ohne derartiges
vorgesetztes Wort’ richtig verstehe, auch an sich nicht richtig. So liest
man Nik. Eth. 1148 b 9 aiansp ovv ov8' ivzavSra. 8iä zo y.r, xaziav sfvai
izaarvjv xiizoiv äXXä rä> äväXo^ov öyoiav, ovzoi 8rj X 0 v oz 1 xaxei vnoXr) nzdov
uövr,v üxpaaiav xai iyxpaizsixv sivax r,z 1; xrX. und 1149 a 16 oiozsp ovv xai y.oy_-jr,oia.
r, y.iv xaz' xvSpoixov airXwc Xh/crai y.oyär,pia r, 8i zarä npoaäsaiv,
( Szt 3r]piüi6r t c r, vo<jr,y.azäi8r,$, arrXws 8’ ov, zov avzov zpör.ov 8r,X.ov ozi
zai axpaaia zrX. ln beiden Fällen gehört ja ovzoi und zov avzov zpir.ov nicht
zu SrjX.ov ozi, welches nichts hindert so aufzufassen, dass das folgende von ozi
abhängig ist: aber auch wenn man hier dvjXnvori verstehen wollte, würden
auch so beide Beispiele der Poetikstelle nach unserer Auffassung zur Analogie