Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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d^Xov on sonst ohne derartiges vorgesetztes Wort die Apodosis. yoprix 15
gegenüber dem ^rrov ipoprixt] kann ungenügend und der Zusatz von Xi'av selbst
dem Gedanken nach notlnvendig erscheinen, aber auch am Schluss heisst es
einfach von der Tragödie yj ouv <popzixri '/sipoiv und mit >7 ä;:avra pip.oup.SvYj ist
bereits alles ausgesagt. Besonders auffallend ist jenes äsi, das ganz unnütz ist
und eine falsche Stellung hat: dagegen ist die Vulgata eben so schön als einfach
und ich glaube, so sehr sich auch dieses äsi Xi'av durch paliiographische
Leichtigkeit empfiehlt, dass die Griechen nicht mit Unrecht jenes dsiXi'av für
eine alte Corruplel von drjlov gehalten und gestrichen haben.’ leb beginne mit
dem letzten und muss hiergegen bekennen, dass es nach meiner Vorstellung
von dein, was in kritischen Dingen wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist,
nicht die mindeste Wahrscheinlichkeit hat, dsi Xi’av sei nichts als eine verderbte
Dittograpbio von ovjXov; diese Annahme halle ich vielmehr für eben so
unglaublich, wie die andere neuerdings auch von Spengel adoptirte, dass in
den von Niemanden richtig behandelten Worten (1449 b 9) piy.pi povou p.=rpou
pr/äXou das letzte Wort nur Verderbniss aus psrpou sei, das mit diesem zusammen
sich im Texte erhalten habe, oder dass 1432 a 3 xai paXiaza xai paXXov
letzteres als Ditlographie des crsteren zu tilgen sei, wie gleichfalls Spengel
'probante Momsenio’ (er hätte besser gethan, seinen Vormann zu nennen)
vermulhet bat. Dazu kommt, dass Xi'av genau so überliefert ist, und nur dii
verderbt ist, woraus äei'-so leicht sieb ergibt, als umgekehrt aus äsi Rhetor.
1398 a 12 von mehreren Sei richtig hergestellt worden ist (vgl. a.a.O. S. 33);
und, ein Fall dem unsrigen genau entsprechend, Politik 1296 b 7 de 1 ’jäp
äva^xoiiov eivai ßiXzioi rvjv E'/'/ürara raünjc, wo statt dei in Bekkers Textabdruck
v. J. 1833 richtig, wie ich glaube, äel ^äp äva'/xaiov sivat ßeXzioi zr,v
E’/r/vTsp 01 raurvjs geschrieben wird.
Dieses äst aber in dem Satze roiaürvj (d. i. yjttov yoprixvj) d’ vj Kpdg ßzXziovg
Ssazxg iaziv äst hat Spengel gar nicht verstanden, wenn er urtheilen
konnte, es sei ganz unnütz und habe eine falsche Stellung.’ Denn der Sinn, den
dieses äst in den Salz bringt, ist der: weniger niedrig ist allemal die für
ein besseres oder gebildeteres Publicum bestimmte Nachahmung’ oder wenige:
niedrig ist die Nachahmung immer in demselben Grade, in welchem sie
ein gebildeteres Publicum vorausselzt.’ Einen Beleg für diesen gar nicht unbekannten
Gebrauch des asi bei einem doppelten Comparativ (oder Superlativ)
bietet, ausser dem eben angeführten der Politik, die Poetik selbst dar 1431 alO
ö dt xaz' a jrvjv zvjv <p{iaiv zou -pde/paroc opog, äst psv 0 psi^cov pr/pi zoO
juvdvjXof Eivai xaXXi'wv iazl xarä ro p.i-/Ejog. Vgl. ferner Nie. Eth. 1097 b 19
xyaSSiv ds zo psi?ov xipzzüzspov äsi, welches letztere Beispiel wohl auch das
wunderliche Bedenken in Betreff derStellung des äst beschwichtigen kann. 1123
b 28 ps££ovos 7äp de’. 0 ßsXzioiv äcio? xai pE'/iormv ö xpiazog. 1177 a 4 xai
zo-j ßtXziovog äsi xai popiou xai ävSpibreou o-oudaioWpav (X^/opcv) rvjv ivip-7Siav.
Polit. 1234 a 23 xai äsi ßelziotv yj xp'fr, r, z&v ßsXziivoiv äp/opsviov.
1333 a 21 äsi r )xp zo -jzlpov zo-j ßskziovog iaziv svexev und ibid. 29 äei '/äp
fxäaroi rouj’ aip£ro>rarov, ou -u^civ kaziv äxporarov. 133 f a 17 asi de ro |3eXriarov
(ßf/.z’.ov Bekk. A. 1833) vjäos ßzXziovoc airiov izoXizeiag. Rhetorik 1333