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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  1  c  n

dass  durch  Umstellung  viel  geholfen  wird,  sondern  meine,  dass,  wenn  Aristoteles ­
  äpiSp.ojv  in  dem  hier  geforderten  Sinne  nicht  sagen  konnte,  dieses  Wort
selbst  als  verderbt  anzusehen  sei.  Aristoteles  konnte  sagen  ix  räv  stpvjps'vojv
siSöjv,  TÖ7TMV,  oTOt/st'ojv,  auch  pspwv,  schwerlich,  was  vermuthet  worden,  dptup.wv.
  Dass  nun  auch  dpiäp.og  in  einem  jenen  Ausdrücken  verwandten  Sinne  griechisch ­
  gesagt  werden  konnte,  ist  nicht  unbekannt  und  von  mehreren  Erklärern
bemerkt  worden.  Genau  zutreffend  ist  eine  Stelle  in  des  Dionysios  v.  Halik.  Ars
Rhetorica  p.  414R.7t'vsTat  di  touto  i  v  toi  5  dp  tSp.  0  t  c,  ofc  stüop.sv,  rois  e  -  Ta,
was  sieb  zurückbezieht  auf  p.  400  R.  vj  tojv  vj3ö>v  Ssojpt'a  äpt^pw  xavaXvpp-Ssiffa
  diatpearv  vj3öjv  jrapadt'dojor  (7UVc7.ojp.6V  oüv  xai  ra  vjär,  apiäp.ü>  xaTadv;-(70jp.s3a,
  oj7T6  p.vj  di  v  vjpä;  duvaoSat  dias>u7stv.  tx  toi'vuv  tdta  xai  pjjToptxä  tjSvj
Touroi;  dtatpEiTat,  xarä  s3vyj,  7EVJ7,  ^Xtxt'ac,  npoaipsaeic,  rv)(aj,  inirrfisuGsig.
Ijtta  ourot  ro'jtor  rö  'yap  i'Svos  dtirXoüv.  Und  bald  nachher  414  R.  EtTa  vj
p.eVpw  xai  äaipaXei'a  s’jrt  tojv  Tptojv  äptSpojv  vgl.  mit  407  R.  75  ^vdjpvj
Tpi-X)?v  s’SjErafftv  i'^Et.  Noch  andere  Gelege  führt  Tyrwhitt  an,  die  aber  meist
nur  als  Analogien  zeigen  können,  dass  ein  derartiger  Gebrauch  von  dpiäp.6g
der  griechischen  Sprache  nicht  fremd  ist,  wie  auch  numerus  im  Lateinischen
(wofür  u.a.  Cie.  de  inv.  I  30,  49  zu  vergl.  in  praesentia  tantummodo  numeros
et  modos  et  partes  argumentandi  —  dispersimus).  Obwohl  nun  ein  Aristotelisches ­
  Beispiel  mir  wenigstens  nicht  bekannt  ist,  wie  auch  kein  Platonisches
so  meine  ich  dennoch,  da  es  sich  um  Rechtfertigung  einer  überlieferten  Lesart ­
  handelt,  dass  der  allgemeine  griechische  Brauch  zur  Sicherung  des  Wortes
ausreichend  zu  erachten  sei.  Übrigens  ist,  wie  ich  meine,  so  zu  consfruiren:
at  di  Xüastc  e’x  tojv  slpvjpivoiv  äpt^pöjv  TXTTTEX'.  sioi  de  dojdsxa  seil,  äptSpot',
nicht  Xuastj.

Zu  Capitel  26.
9  (Seite  392—39!i.)
1461  b  27  Et  7Ötp  J7  ’ottov  ipopTixJ9  /SeXu'ojv  ,  rotaurjij  ö’  y;  apös  /9eXti'ous
AEaras  dort,  dvjXov  ort  vj  aaavTa  p.tpoupEVvj  tpopnxr).  So  die  Vulgata.  Da
indessen  die  handschriftliche  Überlieferung  vor  dijXov  noch  dstXt'av  hat
oder  richtiger  dst  |  Xt'av  getrennt,  so  habe  ich  Z.  Kr.  Ar.  Sehr.  S.  3ö
darauf  die  Vermuthung  gegründet,  es  sei  zu  schreiben  roiaünj  d’  v;  jrpöj
ßeXtious  äsardg  ianv  ä  e  i,  Xt'av  dijXovo'rt  vj  ajravTa  p.tp.oup.Evy,  'popnxy;.
Diese  Vermuthung  hat  Spengel  in  der  Einleitung  seiner  neuesten  Abhandlung ­
  S.  11  einer  eingehenderen  Widerlegung  gewürdigt,  als  er  in  der  Abhandlung ­
  selbst  bei  irgend  einer  von  mir  oder  von  andern  für  nülhig  gehalten ­
  hat.  Er  schreibt  darüber:  mit  leisester  Änderung,  sagt  Vahlen,  ergibt
sich  ein  wirklicher  Gewinn  für  den  Text  rotaün;  .  .  Ssaräc  e’otiv  äst,  Xt'av
dvjXovdn  >5  ä-r.  p.  yoprtx^.  Er  weiss,  dass  Xt'av  d^Xov  nicht  aristotelisch  ist  —
und  schreibt  deswegen  dv;Xovcri,  damit  man  das  erste  und  letzde  Wort  Xt'av
yoprtx^  verbinde.  In  lungern  Sätzen  beginnt  bei  Aristoteles  meines  Erinnerns
            
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