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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  l  e  n

meinem  Dafürhalten  nicht  eben  durch  Klarheit  sich  auszeichnende  Anmerkung
lautet  nämlich  wörtlich:  'äXXä  xai  npdg  rö  ßs'Xrt&v]  xod  zpog  rö  Aldus  inseruit;
oftendit  Trpog  re  .  .  aXXx  .  .  nec  quae  sequuntur  conveniunt.  supra  dixit  rö  «.Suva ­
  rav  pev,  iam  sequi  debet  rö  8'aXoyov  oörtn  re,  nam  liaec  coniungenda  esse
inserta  particula  Se  Madius  iam  vidit,  qui  raXo^a  S’outoi  seripsit.  ad  tertium
locum  quo  rö  äöüvarov  defendatur,  jrpö;  rr,v  Sö^av  sola  pertinent  verba  xpos  a
ipaat,  quae  fortasse  sufficiant,  si  referre  liceat  Sei  ävoiyeiv,  nunc  nimis  nude
dicta;  requirimus  etiam  hie  rationem  additam  vel  certe  tale  quid  fere  npdg  (r^v
äöfav  Sn  ouro>  Soxei)  a  oast.  Madius  izpög  dd£av  a  ipaai  coniecit.  non  inepta
videtur  Twiningi  sententia  qui  verba  roiovrovg  .  .  iXXa  postuwepöxetv  ponit,  ut
integer  sit  locus:  rrpos  re  r /äp  ojv  n&i'vjorv  .  .  äjriSavov  öuvarov  •  (xat  irpof  rö
/SeXrtov  rd  ‘jap  Trapäöenypa  Sei  \j~ipiyeiv  *  rotoüroug  Ö’  Staat  otous  ZsDctc  1‘ypaoev
  •  dcXXa  (xat)  jrpdc  a  oatrt-  rd  ö’aXc/yGV  ourw  re  xai  .  .  sed  neque  infinitivus
  stare  potest  et  in  libris  extat  totourous  s(vat  otov,  ut
ante  haec  verba  aliquid  excidisse  probabile  sit.’  Es  wäre  eine
nicht  eben  kurzweilige  Arbeit,  die  vielen  in  dieser  Anmerkung  sich  zusammendrängenden ­
  Unrichtigkeiten  der  Auffassung  im  Einzelnen  aufzudecken  und  zu
widerlegen:  ich  verweise  daher  für  die  Auffasssung  im  Ganzen  auf  meine  Darlegung ­
  im  Texte  S.  379  fg.  Hier  sei  nur  folgendes  bemerkt:  Spengel  beharrt  bei
der  durch  die  Überlieferung  wie  durch  innere  Gründe  unhaltbaren  Annahme,  dass
für  die  Rechtfertigung  eines  aSüvarov  drei  tokoi  geltend  gemacht  würden,
während  wir  nur  ztvei  rrpdg  rv)v  Siiav  und  7rpöc  rö  ßeXriov  erkennen.  Ferner
haben  die  zum  Theil  an  ältere  Vorschläge  sich  anschliessenden  eigenen  Besserungsversuche ­
  Spengels  entfernt  nicht  diejenige  Einfachheit  des  kritischen
Verfahrens,  bei  welcher  der  Glaube  an  Wahrscheinlichkeit  aufkommen  kann.
Endlich  —  was  für  uns  hier  die  Hauptsache  ist  —  kommt  Spengel  schliesslich
selbst  auf  die  Annahme,  dass  vor  rotoürooj  e(vat  otov  etwas  ausgefallen  sei,  also
auf  eben  die  Annahme,  auf  welcher  mein  Ergänzungsvorschlag  beruhte,  welchen
die  vorige  Anmerkung  einfach  abgewiesen  hatte.  Nun  aber  traf  ich  vor  dem
abhängigkeitslos  dastehenden  Infinitiv  rotuürouc  stvat  eine  Ergänzung,  welche
das  überlieferte  äXXä  ßiXnov  sicherte  und  uns  der  auch  äusserlich  betrachtet
nicht  einmal  besonders  ansprechenden  Ergänzung  der  Aldina  aXXa  (xai  irpös  nT>
ßiXnov  überhob,  durch  welche  ferner  die  von  Spengel  selbst  als  unpassend  bezeiehnete
  Entsprechung  npög  re  ya.p  —  äXXcc  xai  verschwand,  da  sich  nach  ihr
vielmehr  izpög  re  yap  ...  xai  ei  ciSuvazov  .  .  .  äXXä  ße’Xrtov  entsprechen.  Und
endlich  indem  ich  hinter  ajrtSavov  xat  öuvaro'v  die  Worte  xai  si  aöüvarov  gleicherweise ­
  als  Regens  für  den  Infinitiv  Toiouzovg  eivai  und  als  Anhalt  für  die
Entgegnung  aXXa  ßeXnov  einschob,  war  der  Anlass  des  Ausfalls  deutlich  gemacht
und  auch  das  erreicht,  dass  von  jeder  weiteren  Änderung  an  der  Überlieferung
abgesehen  werden  konnte.
Da  der  Satz  rö  ^äp  zzapäSer/pa  Sei  vzzepiyeiv  in  sieh  abgeschlossen  ist,  so
beginnen  wir  mit  (1461  b  14)  Kpä;  x  oaot  raXo'ya 1  ourto  re  xai  ört  tto-e  oöx
aXo'jo'v  sotiv  die  ei&yj  zur  Rechtfertigung  des  aXo^ov.  Spengel  zieht,  wie  die
mitgclhcilte  Anmerkung  zeigt,  izpög  a  epaat  noch  zur  Rechtfertigung  des  äöüvarov
  und  zwar  zu  dem  zi-og  zzpdg  r>jv  ödqav,  während  nach  unserer  Auffassung
            
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