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zusammengestellt erscheint, wofür sonst Aristoteles nur Xvkyjpöv oBtxpzixöv
zu sagen pflegt. Übrigens ist es beachtenswert!), wie an dieser Stelle ohne
Unterschied oaa rcnv Xuznjpwv und oVa ävatpsrtza zusammengestellt ist, ähnlich
wie Politik 1339 a 18 raOra -/ip xaj’ adrä psv ouze rojv oxovßatoytt äXX’ rjöia,
zai apa xrX.
An jenes oaa rwv xsxpapivoiv oivöv tfaui-j stvat glaube ich nun, dass sich
das Beispiel vom Weinschenk des Zeus, Ganymed, habe anschliessen müssen.
Alles, was zu den Mischgetränken gehört, nennt man nach Sprachgewohnheit
Wein; daher nennt der Dichter den Ganymed Weinschenk der Götter, obwohl
die Götter keinen Wein trinken.’ Er nennt ihn nicht Weinschenk in strenger
Wortbedeutung, sondern nach dem Usus, wonach alle zexpapeva schlechtweg
Wein genannt werden. Und ähnlich verhält es sieh mit dem anderen Beispiel
von Erz und Eisen. Danach habe ich denn allerdings, wie im Texte dargelegt,
die von Madius aus einem Codex d. h. nach einer Conjectur angeführte Umstellung
für nothwendig erachtet. Mit Spengel, der derselben ein blosses frustra
entgegensetzt, ist schwer zu rechten: aber angemessener wäre es gewesen
und auch der Sache dienlicher, wenn Spengel mit einem Worte angedeutet
hätte, wie man denn die überlieferte Abfolge zu verstehen habe.
Einen Versuch, diese zu erklären, hat Wachsmuth de Aristot. stud. Homer.
p. 28 ff. gemacht. Er schreibt darüber: verum non mutato verborum ordinc
qualem Codices habent, res videtur clara esse: ra Sk xarx zo säoq rvjc ascswc.
ofov zon xszpapivtov oivov 'jy.y.'i etvat, Sjsv ircreoGjvai zvvjpie vEOreuxrov toiripota’.
id est: ut vinuin non solum merum vinum appellafur, sed etiam vinuin
aqua mixtum, sic zvv;p.i.c vsor. zaaatr. non solum ocrea ex mero plumbo albo
fabricata dicitur, sed etiam ea in qua plumbum album cum aliis metallis coniunctum
sit. zai-/oCrxiac zo-jq zö-j atöijpov ipya^op-zvove oäev itpvjrat ö Ta•j-jpcr,dr,s
iit oi> -tvövroiv oivov: ut /aXzrje dicitur faber ferrarius, sic
oivo-/osuo)v qui nectar infundit.’ Allein diese Erklärung besteht, soviel ich
sehe, nicht mit den griechischen Worten. Ganz abgesehen davon, dass Wachsmuths
Auffassung der Worte otov räiv xsxpajieveav v.z't.. sich nicht rechtfertigen
lässt — denn Aristoteles will nicht sagen: man nennt auch den gemischten
Wein Wein: wie sollte mau auch anders und was wäre das für eine Eigenheit
des Sprachgebrauchs ? — aber abgesehen davon o3ev izsjzoi^zca, oSev sipr,zxi
sind nicht Wendungen, welche den Vergleich ausdrücken (ut — ita, ut — sic),
sondern oäsv bezeichnet, wüe gar oft bei Aristoteles, die Anwendung des ausgesprochenen
Satzes auf den spcciellen Pall. Also hätte man nach der überlieferten
Abfolge: was zu den Mischgetränken gehört, nennt man Wein: daher
sagt der Dichter Beinschienen von neugcschmiedefem Zinn.’ Gehen diese Sätze
so nach dem griechischen Ausdruck genommen noch zusammen? Ich denke
nicht. Dagegen fügt sich fest aneinander: Was zu den Mischgetränken gehört,
nennt man XV ein: daher heisst Ganymed bei Homer Wein schenk der Götter,
obwohl sie nicht Wein trinken, sondern etwas anderes, das nach Analogie des
Weines genommen, nach der Sprachgewohnheit Wein genannt wird.’ Ebenso
verhält es sich mit dem andern Beispiel. Nimmt man nach der überlieferten
Anordnung und bei genauer Fassung des oSen die Sätze so zusammen: Erz-