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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.  -417
iri'fhümliche  Wiederholung  des  vorangegangenen  oute.  Es  gibt  einige  Beispiele
solcher  Wiederholungen  in  der  Poetik,  wie  1459  a  13  oaoig  xai  e’v  [oaotc]
X07015  ns  xP^ <7atT0 )  wo  oaotc  richtiger  getilgt  wird,  als  dass  man  etwa  tf/iXots
daraus  herstellte;  1458  a  24  äXX’  av  rtc  [av]  äiravra,  wo  es  gleichfalls  nutzlos
ist,  aus  dem  zweiten  av  etwas  Brauchbares  gewinnen  zu  wollen;  1456  a  12
sVoirotixöv  di  li'/ia  [di]  rö  iroXup.u.&ov.  1462  a  1  ta?  5’  gutgi  [6’]  e'/gugiv.  Aus
obigem  ours  hatte  die  Aldina  ourco  hergestellt,  wogegen  nichts  einzuwenden,  und
man  darf  zweifelhaft  sein,  ob  dieses  oder  die  Tilgung  des  gute  das  Richtigere  ist.
Uber  ei  ezu^e,  das  mir  auch  jetzt  noch  wahrscheinlich  vorkommt,  verweise ­
  ich  auf  meine  Bemerkung  im  Rhein.  Mus.  XIX  S.  309.  Obwohl  der  Nominativ ­
  Moxzp  Eevoyävvjc  keine  Schwierigkeit  macht,  so  möchte  ich  doch  der  Überlieferung ­
  Hevgijxxvv;  zu  liebe  den  Dativ  ISaizep  Sevopavei  vorziehen:  'sondern
möglicherweise  verhält  es  sieh  so,  wie  es  dem  Xenophanes  (d.  i.  nach  des  Xenophanes
  Meinung)  ist.’  Ein  ähnlicher  Gehrauch  des  Dativs  ist  1456  a  27  zu
erkennen  tgv  'fjipdv  Sei  —  <7uva7invt?s<T5at  pop  Sxjnep  Eüpi-idv]  äXX’  Siizep
So^gxXei,  roij  di  Xoixoig  xrX.  womit  hinwieder  zu  vergleichen  Politik  1339  b  8
oO  ‘/ap  g  Zsvc  ceiizog  adst  xai  xi^api'^st  rotg  Koir,zxig.  Platon  Protag.  331  e  X
74o  ovra  UGt  tg  dtxatov  xai  r<5  ggtgv  -pö?  aXXjjXa  e'/ei:  Übrigens  könnte  man
zu  Esvo'pävsi  auch  Xe^ezai  oder  Etpyjrat  aus  dem  Zusammenhang  ergänzen,  wie
1461  a  5,  und  Rhet.  1392  b  7  oäe-j  xai  XV/ajorvi  stpvjrat.
In  den  die  Entgegnung  auf  den  Einwurf  enthaltenden  Worten  ziehe  ich
die  von  Tvnvhitt  und  Bonitz  empfohlene  Herstellung  äXX’ovv  yaat  (für  das
überlieferte  oü)  als  die  feinere  und  leichtere  der  neuerdings  von  Spengel  vorgeschlagenen ­
  Änderung  aXX’oürco  yaaiv  vor.  Darin  aber  möchte  Spengel  beizutreten ­
  sein,  dass  zxSe,  welches  man  gewöhnlich  mit  'paat  verbindet,  von  diesem ­
  abgelöst,  zu  dem  folgenden  gezogen  w'erde:  rä  Si  taois  oü  j3c'Xrtov,  da  das
hier  hinter  tarne  stehende  Si  der  Aldiua,  nicht  der  Überlieferung  entstammt.
Allein  diese  Abtrennung  des  zxde  hindert  die  Fassung  äXX’ouv  yaorv  keineswegs, ­
  da  ja  hierzu  so  leicht  eh  einfach  aus  dem  Zusammenhang  ra  irepi  3eojv
sieh  ergänzt.
5.  (Seite  362.)
1461  a  4  TTEpi  di  zov  xaXojc  vj  p.fj  xaXöic  f,  Apr,za.i  rtvt  vj  rr£-paxrai,  oü
pivGv  gxe-te'ov  sic  adro  tg  :rs;rpa7pis'vov  fj  Etpvjpivov  xrX.  Spengel  bemerkt  hiezu:
Vgö  ei  xaXtöc  Reiz,  idque  aut  ei  eip'/jrai  linguae  indoles  flagitat.  ’  Spengels  Verbesserung ­
  der  Verbesserung  von  Reiz  wäre,  da  r,  und  Et  oft  vertauscht  worden
sind,  leicht,  aber  schwerlich  richtig,  da  die  Glieder  der  Doppelfrage  nicht  sind
st  stpvjrai  15  nsjrpaxrat,  sondern  si  xaXwc  fj  p.y  xaXSig,  aber  auch  der  Einsatz  eines
st  vor  xxXäig  würde  kein  Bedenken  erregen,  wenn  er  nothwendig  wäre.  Allein
wenn  ich  Sätze  vergleiche,  wie  z.  B.  Platon  Staat  603  c  tdwpsv,  oaOXov  %  otg-jdatGV
  e’gtiv  und  die  vielen  ähnlichen,  welche  Stallbaum  zu  328  e  zusammengestellt ­
  hat,  so  werde  ich  über  diese  Forderung  der  indoles  linguae  zweifelhaft.
6.  (Seite  363—375.)
1461  a  9  rä  ds  jrpoj  n?v  Xectv  opäivra  Sei  otaXuetv,  otov  •f/.fizzr,  xzX.
'Anderes  muss  man  auf  die  Xs£tc  sehend  lösen.  Spengel  bemerkt  zu  otaXvstv:

M
            
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