Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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in diesem Falle wäre es ja nicht nnzweekmässig, dass zwischen den beiden
hypothetischen Sätzen die Verweisung auf die frühere Bezeichnung des re'Xos
(rö r jctp ziXog eipr,zou) eingeschoben worden, da auf dieser Bezeichnung des
rs’Xos die speeiellere Determiuirung et ourtoj fxreXvjxrtxtbrepov xrX. beruht. Demnach
möchte mit veränderter Interpunetion die Satzverbindung so zu bezeichnen
sein: opBSig £X=(, ei r ‘ J 7X^ vst roü re'Xovj roö aürrjc, rö r jip zeXog etpvjrai, et
o-jzoig e’xjrXvjxrtxwrepov xrX. Bei dieser Auffassung und Construction vermisst
man dann allerdings eine Parlike! zur Anknüpfung des zweiten hypothetischen
Satzes ei oSztag fxreXvjxr. Und hiefür war das in der Aldina geschriebene ofov
ei ouzwg sxreX. nicht übel ausgedacht, wofern man es nur nicht an den
Zwischensatz rö '/äp reXoc etpvjrat ankniipft, da vielmehr an das allgemeinere
ei ru7xävei rot) zbXovc roO xözrjg das speeiellere ei oxizrag ixnX. durch ofov
(= nämlich) angefügt wird. Doch würde denselben Dienst wie ofov auch ei
ouv ourovc oder ei dvj ourcaj thun. Ohne also hierüber entscheiden zu wollen,
meine ich nur, dass die Gedankenverbindung und Construction in der bezeichnelen
Weise zu fassen sei, und dass dann auch auf diesem Wege eine sichere
Verbesserung, wenn es deren noch bedürfen sollte, sich werde finden lassen.
An r, päXXov Yj fizzo-j 1460 b 27 nehme ich keinen Anstoss: wenn der
Zweck entweder mehr oder weniger erreichbar war (auch ohne ein gegen die
Gesetze der Kunst verstossendes äöuvarov), so bleibt der Fehler bestehen: nur
wenn der Zweck anders nicht erreichbar war, und also eine Nöthigung (ävä'/xvj)
für den Dichter entstand, dann lässt sieb das dtdüvarov durch die Forderung des
ziXog rechtfertigen. Den ganzen Satz schreibe ich im Übrigen genau nach der
Überlieferung: ei psvrot’rö ziXog vj päXXov •/) ijrrov ivedifezo VK&pyeiv xai xara
zr-j respi roüfoiv ra'xvvjv, vjpapT'öojai o-jx. ipäö>g. Denn im A' ist p.ctpzvj'jjai nur
leise verschrieben für vjpaprrjaSat. Der Sinn ist: 'wenn der Zweck mehr oder
weniger erri iehbar war auch entsprechend der Kunslregel über diese Dinge,
so ist es nicht richtig, dass gefehlt worden.’ Der Ausdruck ■r J p.v.pz^ajai oüx
ipjö>g steht hier so, wie kurz vorher (1460 b 18) ei rö repoeXeoSött pvj ipärhg.
Man vergl. noch de part. anim. 663 a 34 ipäötg de xai rö frei zijg xetpaX^g
reotrjoat zg'j zä>v xepartov oüotv. Psych. 407 a 2 irpwrov psv ouv oü xaXöig rö
Xi-jeiv röv tjvux'öv p.i'/säog efvat. Nicom. Eth. 1189 b 31 xai vj napotpta 'xotvä
ra oiXwv ’ cpäwg. Polit. 1272 a 28 öptXiav, reepi vjc ei tpavXwg fi u:r, vxüXoig,
hepog sorat rov dtaoxal/ao^tat xatpoc. Dagegen vollständig Politik 1341 h 4
ov xax.'bc psv oüv i/e'. yüvat, und Nicom. Elb. 1137 h 17 xai sortv oüdev vjrrov
ipäwg. Hiernach wird man denn auch an dem früher besprochenen 1460 a 35
xai yatvvjrat eüXo'/cnrs'poir ohne Bedenken vorüber gehen. In dem hiesigen
Beispiel wird man den Artikel vor vipaprvjoSat nicht vermissen: denn wie die
angeführten Beispiele zeigen, ist es gleich richtig zu sagen ipS&ic (r/ju, fort)
. v;paprv;o3ai, wie opäüg (i/a, fort) rö YipaprvjOjat. Wie unterschiedslos die
Griechen opäix und ipäüg s'x st gebrauchen, zeigt Platon Staat 509 a övoresp
axat üök ra xai otptv vjXiv-t'Xg psv vop££=tv tp jvv, yj/.tov os vj^sto^at ovx tp.j'j)J
ä‘X=t, ovro) xai svraüja xrX. Vgl. Stallbaum zu Plat. Legg. 709 c.
1460 b 29 srt reorspwu fort rö «paprvjpa, rwv xara rvjv rs'xvvjv vj xar’aXXo
oup(3sßvjxöc. Hierdaif reors'pwv nicht in reörepov geändert werden: dieConstruc-