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V a h I e n
In keiner Weise kann ich mich dagegen mit Spengels Zurechtmacliung
dieser Worte einverstanden erklären , der nach verschiedenen anderen Verschlagen
schliesslich hei folgender Fassung stehen bleibt 'izpSizov piv za izpdc
avz-riv rvjv ts’xvvjv r,p.äpzr l zca, quae arti ipsi adversantur.’ Spengel tilgt niimlich
umgekehrt hier die Worte ddüvara zrszronjrat, die er als aus b 20 wiederholt
ansieht. Allein damit geht ja, wie mir scheint, die specielle Bezeichnung
des sVtrtpjpa, dem die folgende Rechtfertigung dienen soll und das durch das
Beispiel von Hektors Verfolgung erläutert wird, verloren, und der Ausdruck
za v.pdc aürv?v ryv ziyyyjv — quae arti ipsi adversantur, ist ein zu allgemeiner
und umfasst, mehr als das aftvvazov.
Nicht minder schwierig und bedenklich sind die folgenden Worte 1460 b
24 zjp.dprvjrat, äXX’ ipäS>g syst, st ruyy ävn roö rsXou? zov aizr/g' zd -jap teXoc
etpyjrat, ei ovzosg ExreXTjxrixwvepov rj avzd rj aXXo srotst p.e'pog. An eip-gzai hat man
gebessert, Heinsius und neuerdings Sauppe (hei Teichmüller) schrieben
supvjrat; doch vermisse ich einen Beleg für den Sprachgebrauch; ich w'eiss
wohl, dass man ~ö ziXog Eupt'oxsiv sagt, aber in dem Sinne, wie auch wir sagen
'das (oder ein) Ende finden’; ob aber to ziXoc eupvjvat die hier geforderte Bedeutung
'der Zweck ist erreicht’ haben könne, wünschte ich durch ein Beispiel
bekräftigt. Andere dachten an zd 7ap tsXos stXzjjrrat, aber auch hier komme ich
über ein Bedenken in Betreff des Sprachgebrauches nicht hinweg: man sagt,
auch Aristoteles, zd zD.oc Xapßavstv in dem Sinne 'seineVollendung, volle Ausbildung
erlangen’, gleichbedeutend mit zelztovaSou. Aber in der Bedeutung
'den Zw'eck erreichen’ ist es mir nicht begegnet. Überdies hat man gedacht oder
kennte denken an zd -jap rs’Xos ppvjrat oder teXoc xparetrat (= finis ohtinetur),
welches letztere Verbum Aristoteles selbst gebraucht. Doch alle diese Vorschläge
wollen nicht Stand halten vor der Erwägung, dass es ein seltsamer
Zufall wäre, wenn etpvjrat hier durch Verderbniss entstanden sei bei
einer Sache, die früher erwähnt worden und hei der eine Zurückverweisung
ganz angemessen war. Denn der ganze Gedanke und das Beispiel von Hektors
Verfolgung erinnert jeden Leser sofort an das c. 24, 1460 a 12—16 Bemerkte.
Daher Madius an eine Lücke hinter upvizai dachte, die so zu ergänzen sei
eXpyrai ozi ps'/iorov, oder vielmehr eXpvjzai, 0 exjtXyj^iv dst Victorius hat
sich des Madius Anmerkung nicht genau angesehen, wenn er ihn tadelt, wo er
keinen Tadel verdient. Victorius eigene Meinung, der auch an eine Lücke denkt,
ist nicht ganz klar. Von Madius’ beiden Ergänzungsvorschlägen würde dem Gedanken
nach der zweite vorzuziehen sein: allein genau betrachtet, konnte es
genügend erscheinen, mit einem einfachen zd -jap zeXog Eipvj-sct = 'was nämlich
Zweck ist, ist (früher) gesagt’auf die frühere Bemerkung vom Savp-aorü jroiEiv
zu verweisen. Nur kann dann der folgende Satz et ovzcog exjrXvjxTtxrbrepov xrX.
nicht hievon abhängig sein, sondern dieser steht vielmehr parallel mit st zv-jyoevet
zov zekovg zov aürvjg, und ist wie letzterer abhängig von aXX’ ipäoig eyji.
Die Gedankenverbindung scheint eben diese zu sein: ifjjidprvjrai, äXX’ ipäö>g
syei, Et r-jyyävEt zov ziXovg zov avz-rjg, et ovzo>g ExzrXzjxrixtÖTEpov vj avzd r, aXXo
x-otEt pspoc, der Art, dass der zweite Satz mit ei die Specialisirung des in dem
ersten mit st beginnenden Satze ausgesprochenen Gedankens enthält: und