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S. 156. Und 1450 b 9 dto-sp oux sj'oudtv rjSoc r£>v Xo'^mv ev ofc fjLvjö’ SXwe ejtiv
o rcc üpoaipEirat V; seiX/ei (vj s’v o?e ovx sVrt dijXov ri irpoaipsirat ^ yEtX/sc) 6 Xe-ywv
(vgl.Beitr. I S. 52), wo die vor ö Xe^mv eingesehobenen Worte, die hier des Homoeoteleutons
wegen ausfielen, eine Zeile vorher o öijXoT r^v irpoaipsciv, 6-oia
rt;, ev öl; o'jx i(7Ti dyjXov, r, jrpoaipEivat 77 ^EÜ-yse an falscher Stelle in die Construction
eingefügt sind. Ich erwähne diese früheren Vorschläge hier, die beiden
ersteren, um bei jeder eine kleine Nachbesserung anzubringen (denn avpßahu
an der eisten wird besser in die Lücke selbst verlegt, und 8v an der zweiten ist
nicht aufzugeben, sondern macht erst den Anlass zu der Lücke deutlich), die
beiden letzteren, um gegenüber den neuerlichen Einsprüchen von Susemihl und
Teichmüller zu erklären, dass mich dieselben in meiner Überzeugung nicht
wankend gemacht haben, indem ich mir eine besondere Widerlegung dieser
Widerlegungen für eine andere Gelegenheit Vorbehalte. Doch um nicht blos
Altes von Neuem aufzutischen, füge ich hier in der Kürze noch eine Stelle
an, bei welcher dasselbe Verfahren nach wiederholter Erwägung sich mir als
das wahrscheinlichste ergeben hat : 1452 a 1 s’rei di ou pövov fSXstac isri
-päcEojc v fupivjox; äXXä xai (poßspän xai s’Xsstvwv, raü~a 8e 71'vErai xai paXiara
(Srav -apä do^av ■jEVujrar e’xüX^ttei -yäp piäXi5Ta),xai päXXov S’rav ■ys'vvjrat 7!apä
-rjv d6£xv dt’ aXXijXa - rö *yap Äauptaoröv ovvwg fest päXXov x ei ä~ö roO adropidcrou
xat rr,c vjyr t c. Man wird finden, dass ich in der Auffassung der Stelle
noch jetzt mich zu der Ansicht bekenne, welche ich Z. Kr. Ar. Sehr. S. 15 im
Anschluss an den Vorschlag von Reiz als die richtige bezeiebnete, nur dass ich
in der Form der Herstellung jetzt einen einfacheren Weg eingeschlagen habe.
Vielleicht auch, dass 1447 b 2 die meines Erachtens unzweifelhafte Lücke vor
Tvixmovtja zweckmässiger als durch ßernays’ dtvtovup&s in folgender Art ausgefüllt
werde: vj ds iirowott'a ptovov rot; tptXot; Vj rote ptErpot; xai roörotc
eite ptt'/vüua pter’ aXXvjXwv, stS’ hi rtvt -/EVEt ypaiphv rthv piETpcov, (övoptaroc p.;v
p.övov a-<5 rcöv pirpcov) ryy^ctvouoa pt£)(pt rod vüv. Denn das Natürliche ist, dass
Aristoteles sage: 'die Epopoeie ahmt nach bloss in prosaischer Rede oder in
Versen, sei es gemischten, oder in einer stetig wiederkehrenden Versart, obwohl
sie den Namen bis jetzt nur von den Versen hat, deren sie sich bedient.’
Diese Art der Verderbniss, die auf der Wiederkehr desselben Wortes oder
desselben Ausgangs beruht, begegnet vielfach auch in anderen Aristotelischen
Schriften, und ist bei der Poetik um so weniger zu verwundern, da uns den Text
dieser Schrift nur eine einzige Handschrift d. h. also die Sorgfalt oder Unachtsamkeit
eines einzigen Schreibers vermittelt hat. In allen aus dieser einzigen
Quelle abgeleiteten Handschriften kehrt kein Fehler häufiger wieder, als dass
bald hier, bald dort, bald in der einen, bald in der anderen Abschrift, bald
mehr, bald weniger Worte in Folge von Homöoteleulen übersprungen sind. Es
wäre seltsam, wenn das, was jenen Abschreibern, denen der Pariser Codex
mittelbar oder unmittelbar als Vorlage diente, nachweisbar so häufig begegnete,
dem Schreiber dieser Handschrift nie begegnet sein sollte, und können wir auch
diesen Schreiber nicht durch ein anderes neben dem Pariser A* liegendes
Exemplar controliren, so können wir dagegen den Grad seiner Sorgfalt bemessen
nach der Überlieferung der Rhetorik, welche in dem Pariser Codex von