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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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Vahlen

Für  die  Repetition  des  av  1460  b  7  coö’  av  SzwpovGi  ykvoir’  av  tpavspiv
(womit  genau  stimmt  Platon  Legg.  V  742  c  coö’  av  reg  uxo-wv  opS&g  av  adrä
oiaxpt'voi),  welche  Spengein  bei  Aristoteles  missfällt,  gibt  es  mehl’  Beispiele  als
die  wenigen  von  ihm  selbst  angeführten,  die  nicht  einmal  alle  zutrelfen:  und
überhaupt  ist  nicht  abzusehen,  warum,  was  gutem  griechischem  Brauch  so  geläufig ­
  ist,  dem  Aristoteles  weniger  gestattet  sein  soll  als  anderen.
1460  h  8  schreibt  man  wohl  besser  in  einem  Wort  pip.rirr]g  5  a-oivjr^g
o>a;rspavsi  ?o>7pa<pog,  wie  es  auch  sonst  geschrieben  wird.  Vgl.  die  Beispiele
bei  Waitz  zu  Anal.  pr.  34  a  22.
2.  (Seite  384.)
1460  b  IS  aürvjs  3k  rrjg  Troivjrtxvis  dirrrj  äpapria.  So  die  Überlieferung,
statt  dessen  von  der  Aldina  bis  zur  neuesten  Ausgabe,  dirrrj  vj  cep.aprla  edirt
wird.  Wie  Spengel  darüber  denkt,  ist  seiner  Anmerkung  'öirrvj  äpapria]  vj
inseruit  Aldus’  nicht  zu  entnehmen.  Ich  halte  den  Artikel  zwar  nicht  für  unrichtig ­
  aber  für  unnöthig:  'in  der  Dichtung  selbst  gibt  es  einen  zwiefachen
Fehler.’  Vgl.  Soph.  Elench.  182  b  33  diropix  d’  iarl  dirrifj,  vj  pkv  —  y)  Sk  —.
Die  hiesige  Sleile  erinnert  mich  an  eine  andere  der  Poetik,  1453.  a  38  Hon  3k
o0)(  aurv;  daö  Tpcr/tpSiag  y,3ovy],  dXXd  pdXXov  rvjj  xeopw8iag  olxeLa,  wozu
Spengel  folgendes  bemerkt:  'artieulus  abesse  nequit,  si  quidem  graeeam
linguam  calleo,  das  ist  nicht  das  Vergnügen,  die  vjö&vvj,  die  man  von  der
Tragödie  ziehen  muss,  ut  statim  seq.  cap.  dicit,  ad  fip  nxmv  3h  ^vjveiv  vjdovvjv
äiro  rpa’/wdiac  aXXä  TrjV  plxsiav.  et  deinde  rrjv  dirä  sXeau  xai  epoßov  vjdovvjv.
[articulum  tacite  inserit  Vahlen  de  partib.  tragoed.  p.  168].’  Om  das  taeite
richtig  zu  würdigen,  muss  man  p.  43,  34  der  Spengel’schen  Abhandlung  vergleichen: ­
  rpi'rov  -apä  raöra]  rrEpl.  Tyrwhittus  tacite  quidem,  sed  consilio,
vertit  enim  —.’  Spengel  glaubt  also  wirklich,  dass  etwas,  das  er  so  selbstbewusst ­
  als  das  Richtige  ve  kündigt,  mir  unbedacht  in  die  Feder  gerathen  sei.
Ich  batte  die  Stelle  a.  a.  0.  als  Releg  für  oü  zroivjaei  —  alXd  koXv  päXXov  angeführt, ­
  und  sie  so  angeführt,  wie  ich  sie  für  richtig  hielt.  Der  Artikel  ist
zweckmässig,  verdirbt  wenigstens  nichts,  und  konnte  hinter  aurrj  leicht  übersehen ­
  werden.  Aber  für  so  zuverlässig,  dass  ich  darauf  meine  Kenntniss  des  Griechischen ­
  verwetten  wollte  —  und  was  wöge  die  gegen  Spengels?  —  halte  ich
die  Einsetzung  desselben  nicht.  Es  fehlt  nicht  an  ganz  gleichartigen  Stellen,
an  denen  der  Artikel  nicht  steht  und  auch  so  leicht  nicht  eingesetzt  werden  kann,
wie  an  jener:  Nie.  Eth.  1139  a  16  Xvjirrsov  ap’  ixarepov  rourojv  reg  vj  ßzXricsrvj
i’£iS‘  aurvj  ’/dp  dpzrr,  kxarzpo  u,  vj  d’  dpix'q  repog  ro  sp  70V.  Politik  1277
b  18  xai  auvvj  äpsrxj  iroXirov.  Dagegen  Rhetor.  1404  b  37  avr-rj  3’  yjv  <7  roö
(5’/jropixoö  X07011  dpzryj.  Rhetor.  1366  a  24  Xs^inp-EV  rrepi  dpzzYjg  xai  xaxiag  —
ci'Jtoi  7&p  axonoi  tw  tVaivoüvri  xai  1pe^ovzi.  Polil.  1337  b  32  avzYi  7dp
dpy_75  TiavTiov.  1319  a  4  avzr,  rSn  Svipoxpaz  e5>v  dpiazz),  und  anderes.  Übrigens
leuchtet  ein,  dass  es  in  diesen  Fällen  für  das  Setzen  oder  Weglassen  des
Artikels  auf  das  Pronomen  gar  nicht  ankommt,  und  die  Sache  genau  dieselbe
bleibt,  wenn  statt  des  Pronomen  der  durch  dieses  vertretene  Begriff  gesetzt
            
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