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Satz et( ^tt5v p.ia — ist nicht mehr von osön (a 14) abhängig, sondern
als ein selbständiger zu nehmen: 'ferner ist die Darstellung der
epischen Dichter eine weniger einheitliche.’ Dass darin bei der früher
(c. S) betonten Kunstforderung der Einheitlichkeit der -päag ein
Vorzug der Tragödie gegeben ist, begründet eben darum Aristoteles
nicht weiter: dagegen bestätigt er die Thatsache der geringeren Einheit
in den epischen Gedichten durch ein crcjpEtov, das nämlich, dass
aus jedwedem epischen Gedicht mehre (mehr als eine) Tragödien sich
nehmen lassen ^nlsioug rpayoiötai yivovrca); denn da jede Tragödie
eine abgeschlossene tcpä&g zu ihrem Sujet hat oder haben soll, so
beweist dieses Verhältniss, dass ein Epos mehr als eine solche rzpdcig
umfassen muss. Aristoteles hat früher (Cap. 23 extr.) von Ilias und
Odyssee, obwohl sie mpi piaev npäigiv (Cap. S) gedichtet sind, bemerkt,
dass sich eine oder bloss zwei Tragödien aus jedem derselben
entnehmen lassen, dort im Gegensatz gegen kyklische Epen, deren
7zokup.zpr t g Tipägig viele Tragödiensujets ergebe. Auf den Unterschied
unter den epischen Gedichten seihst kommt es hier nicht an, sondern
nur darauf, dass es kein episches Gedicht gehe von so straffer Einheitlichkeit
des Sujets, dass es nicht zu mehr als einer Tragödie
(ttXe£Ou?) das dramatische Sujet darbiete, und in dieser Beziehung ist
die hiesige Äusserung mit jener früheren im Einklang und findet
auch auf die Homerischen Gedichte Anwendung.
Diese geringere Einheit, deren Thatsächlichkeit das Verhältniss
zur Tragödie bestätigt hat, ist der epischen Dichtung wesentlich,
der Art, dass, wenn die Epiker ja wollten einen einheitlichen Mythos
zum Vorwurf nehmen, er je nach dem Mass der Ausführung entweder
abgestutzt oder wässerig ausfallen würde: welches letztere
mit dem kurz vorher zu anderem Zweck angeführten Beispiele sich
erläutern Hesse, wenn Jemand den Mythos des Oedipus in einer
epischen Erzählung von der Länge der Ilias ausführen wollte.
Aristoteles kehrt zum Eingang zurück: 'die Dichtung der Epiker
ist weniger einheitlich, so dass aus jeder epischenDichtung sich mehre
Tragödien ziehen lassen: ich meine nämlich, wenn sie aus mehreren