Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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Anderseits ist ein Verstoss in der Darstellung des Dichters gegen
irgend eine andere Kunst oder Wissenschaft (tö xaä' ky.darr,v riyynv
dp.dprr,p.a olov rd y.ar iarpix'nv ri ukknv riyyrjv ÖTrotavoüv) doch auch
ein Fehler der Dichtkunst (eine dpapriu jtoirmxrjg, wie Aristoteles
selbst sagt) und ein solcher, gegen welchen oft genug, Platon zeugt
dafür, imniJ.riij.aTu des Dichters vorgebracht wurden. Aristoteles hat
auch nicht unterlassen, die Form der Lösung für ein solches imrip.rjp.a
zu bezeichnen, die darin besteht, dass ein Verstoss in jenen Dingen
nicht als Fehler gegen die Dichtkunst als solche zu betrachten sei,
sondern als Fehler gegen etwas, das ihr gegenüber nur als ein Accidens
(aup.ßeßrjy.ög') zu gelten habe. Warum also sollte in der schliesslichen
Aufzählung das imrip.rip.a gegen diese ausdrücklich bezeichnete
dpapriu, und wofür auch die Lösung angegeben wird, ganz
übergangen sein? Betrachtet man, dass dieser Fehler früher (1460
b 20) so bezeichnet ward tö xuä’’ ixdarrjv riyyr/v dp.dprop.u otov rä
y.at’ iurpixr/v 77 äXXrjv riyyrjv oiroiavovv, und erwägt ferner, dass der
hiesige Ausdruck dg r,upd rrjv 6päirr,ru r'r,v y.ara rt/yr,v nicht verschieden
ist von chg rjp.uprrjp.iva y.ard riyyrjv, so möchte es doch so
< unwahrscheinlich nicht sein, dass als fünftes imriprjpa gemeint war
ein Verstoss gegen jene, um mich kurz auszudrücken, technische
oder fachwissenschaftliche Richtigkeit in der Dichtung. Oder würde
man nicht, wenn die Richtigkeit der Dichtkunst als solcher gemeint
war, wenigstens r'nv ipSörr,ru rrjv y.urd rrjv riyyr,v (wie 1460 b 30
äp,dpT'op.u rcjjv y.ard rrjv ri^vrjv) erwarten, wie von jener Auffassung
aus G. Hermann wirklich wollte?
Die Lösungen aber sind aus den genannten Zahlen oder Stücken
(iy. rüv siprjpivüjv äpiSp.üv~) zu betrachten: es sind ihrer aber zwölf.
Es ist zu bedauern, dass Aristoteles diese zwölf Lösungen nicht auch
einzeln namhaft gemacht hat, und nach der ganzen Beschaffenheit
dieser Erörterung nicht zu verwundern, dass die Erklärer in dem
Nachweis dieser Zwölfzahl sehr auseinander gehen. Da Aristoteles ihre
Nennung nicht mehr für nöthig gehalten hat, so darf man im Voraus
annehmen, dass eine allzukünstliche Aufstellung auf Wahrscheinlichkeit
keinen Anspruch hat. Uns haben sich gerade zwölf früher mit
Ziffern bezeiehnete Lösungen ergeben. Zugleich hat sich gezeigt,
dass einige Formen der Lösung in Anwendung auf nicht gleiche
rip.r,p.uru wiederholt Vorkommen, die daher für die Zwölfzahl nicht
in Anspruch zu nehmen sind. Ich werde demnach in der folgenden
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