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V a h 1 e n
Ausgleichen und Abwägen entgegengesetzter Bedingungen der Kunst
handelt.
Will man also die Beziehungen dieser beiden Lösungen des
oovvotov auf die entsprechenden des p'n äkriSsg festhalten, so wird
man bei dem hervorgehobenen Verhältniss dieser beiden Begriffe zu
einander und zur Aufgabe der Dichtkunst wenigstens anerkennen
müssen, es handle sich hier weniger um eine einfache Recapitulation,
als um eine schärfere und sachgemässere Bestimmung des Begriffes.
Nächst dem doiivotov wird das okoyov genannt: npog « foat
TÖkoya- ovrw rs xo.l Sri noni oüx okoyov lanv eixög ydp xoi nopä rö
eixög yiveoSat. Hiermit beginnt, soviel ich sehen kann, ein neuer rönog.
Der vorangegangene Satz rö yäp napd.deiypa da i'tmpiyj.iv ist für sich
abgeschlossen und vnepeyetv bedarf keines Zusatzes (vgl. Rhet. 1363
h 8 ff. Nie. Eth. 1162 a i> san o’ -n p.ev npog yovsig ftkia Texvotg.
xcd dvSp&noig npog Ssoug, ojg npog äyakäöv xoi vnepiyov. Politik
1304 h 2 äv yäp nokii vnepiyji önonepovovv rwv peptHv, npog rö
favepüg xpeXrTOV ro koinöv oii Siket xtvovveveiv —- denn so ist nach
einer Bemerkung von Bonitz diese Stelle zu interpungiren): will
man aber da (jnepiyj.iv npog « fa.cn roXoycc in einen Satz zusammenfassen,
so gestehe ich daraus keinen auch nur verständlichen Gedanken
gewinnen zu können. Dagegen kommt in Betracht, dass in der
schliesslichen Aufzählung der enirtp.-np.aTa neben oovvoto die äkoya
zunächst genannt sind, die man daher, da sie im Bisherigen als
selbständiger TÖnog gar nicht zum Vorschein gekommen sind, an
dieser Stelle näher bezeichnet erwartet. Ferner zeigen die Worte
Sri noTe ovx okoyov iartv, dass es sich um die Rechtfertigung eines
okoyov handelt, und da diese Rechtfertigung au ein das Vorangegangene
wieder aufnehmendes ovtu> te sich anschliesst, so kann ich in
den Worten npog d foat Tokoyo nur diese erste Rechtfertigung des
okoyov erkennen.
Also auf das, was man sagt, muss man die ä'koya zurückführen
(denn zu npog & footv ist Set dvdyetv aus dem Vorigen zu
ergänzen): in dieser Weise sowohl (kann man ein okoyov rechtfertigen)
als auch damit, dass ein okoyov nicht immer ein okoyov ist,
da es ja wahrscheinlich ist, dass auch etwas gegen die Wahrscheinlichkeit
geschieht.
Das okoyov ist das Unglaubhafte und Unwahrscheinliche und
bildet den geraden Gegensatz zum eixög, wie das oovvotov zum