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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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bleibt,  wie  die  Verse  hätten  ein  Beispiel  für  die  Sixipsaig  abgeben
können;  dies  wird  dagegen  klar,  wenn  man  der  Überlieferung  der
Poetik  folgt,  nach  der  die  doppelte  Verbindung  möglich  ist,  entweder
rä  rrpiv  p-dSov  dSd.va.zu.  £copd  zs,  —piv  zacpvjro;  oder  Svrjz’  ifOovzo
tcc  Tzpiv  p.äS-Gv  dSdyaza,  to)pd  zs  npiv,  y.sy.pr,zo.  Man  erkennt  leicht,
wie  auf  diese  Weise  durch  verschiedene  Verbindung  oder  Trennung
der  Wörter  der  Sinn  des  Dichters  nicht  unerheblich  variirt  wird.  Bei
beiden  Verbindungen  aber  ist  es  unmöglich,  £copä  im  Gegensatz  zu
y.iy.pr,TO  anders  als  in  der  Bedeutung  'ungemischt’  zu  nehmen,  während ­
  bei  jener  anderen  Fassung  £&opd  im  Gegensatz  zu  rä  n-piv  äypr,za
nur  'gemischt’  heissen  kann,  und  letztei’e  Bedeutung  hatte  Theophrast
(hei  Atlienäus  a.  a.  0.)  sowohl  in  dem  oben  besprochenen  Homerischen ­
  ^wpozspov  xspaips  als  auch  in  den  Versen  des  Empedokles
statuirt.  Allein  des  Theoplirastos  Autorität  kann  darum  ein  Hinderniss
unserer  Auffassung  nicht  sein,  weil  Ai-istoteles  auch  in  dieser  Rücksicht ­
  mit  sich  wenigstens  im  Einklang  sich  befindet;  denn  wenn  er
für  das  Homerische  ^ojpozspov  die  Bedeutung  Säzzov  statuii’te,  so  bedarf ­
  man  ja  für  diese  des  Mittelbegrilfs  äxparov.  Übrigens  ist  das
sKizip.vp.a  gegen  den  Empedokleischen  Vers,  welches  durch  oiaipsgig
gelöst  werde,  nicht  bezeichnet,  noch  mit  Bestimmtheit  anzugeben.
5.  An  die  oiaipsoig  reiht  sich  die  in  gewisser  Beziehung  mit  ihr
verwandte  dp.<pißo//ix.  Dass  sie  zur  Lösung  eines  ~pGßlr,p.a  dienen
soll,  hat  wohl  den  Sinn,  dass  man,  wo  in  einer  Dichtei-stelle  eine
dp/pißolia  voiiiegt,  gegen  den  auf  die  eine  mögliche  Auffassung  gegründeten ­
  Einwurf  die  andere  der  beiden  in  der  dp.ipißol'.a  eingeschlossenen ­
  Möglichkeiten  der  Erklärung  geltend  macht.  Über  den  Gebrauch ­
  der  ä[x<pißolia  im  dialektischen  Gebiet  vgl.  Soph.  Elencli.  166
a  6  fgg.  Tzapx  zvjv  dp.<pißoXiav  oi  zgig’ios  (Xöyoi),  zo  ßo(/\saßai  laßsiv
p.s  zovg  Tiohsploug-  y.cä  dp'  ä  zig  yivrhay.si,  zggzg  yivcLoy.si;  yaä  ydp
röv  yivdjgy.Gvza  yxi  zö  yivo)t7y.6p.svGV  iyoiyjzai  (Lg  yiv&axGvza  <jr)[jiijyai
zgvzcü  zö)  loyu>  zrX.  und  Topik  143  b  22—30,  woraus  namentlich
auch  die  nahe  Berührung  zwischen  der  Siaipsaig  und  dp.fißolia  deutlich ­
  wird.
Das  in  der  Poetik  angeführte  Beispiel  ist  aus  Ilias  X  231  fg.
a/X  iop.sv  p.äAX  ydp  mszca,  iyvOSi  ö  vhc,
dazpa  oi  or,  npoßsß'oxs,  tz  a  p  o)  yr,  x  s  y  r.lsuv  vv£
zw  wo  [J.oipäoxv,  zpizdzr,  o'  szi  p.oipa  IsAsmzca.
            
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