Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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bleibt, wie die Verse hätten ein Beispiel für die Sixipsaig abgeben
können; dies wird dagegen klar, wenn man der Überlieferung der
Poetik folgt, nach der die doppelte Verbindung möglich ist, entweder
rä rrpiv p-dSov dSd.va.zu. £copd zs, —piv zacpvjro; oder Svrjz’ ifOovzo
tcc Tzpiv p.äS-Gv dSdyaza, to)pd zs npiv, y.sy.pr,zo. Man erkennt leicht,
wie auf diese Weise durch verschiedene Verbindung oder Trennung
der Wörter der Sinn des Dichters nicht unerheblich variirt wird. Bei
beiden Verbindungen aber ist es unmöglich, £copä im Gegensatz zu
y.iy.pr,TO anders als in der Bedeutung 'ungemischt’ zu nehmen, während
bei jener anderen Fassung £&opd im Gegensatz zu rä n-piv äypr,za
nur 'gemischt’ heissen kann, und letztei’e Bedeutung hatte Theophrast
(hei Atlienäus a. a. 0.) sowohl in dem oben besprochenen Homerischen
^wpozspov xspaips als auch in den Versen des Empedokles
statuirt. Allein des Theoplirastos Autorität kann darum ein Hinderniss
unserer Auffassung nicht sein, weil Ai-istoteles auch in dieser Rücksicht
mit sich wenigstens im Einklang sich befindet; denn wenn er
für das Homerische ^ojpozspov die Bedeutung Säzzov statuii’te, so bedarf
man ja für diese des Mittelbegrilfs äxparov. Übrigens ist das
sKizip.vp.a gegen den Empedokleischen Vers, welches durch oiaipsgig
gelöst werde, nicht bezeichnet, noch mit Bestimmtheit anzugeben.
5. An die oiaipsoig reiht sich die in gewisser Beziehung mit ihr
verwandte dp.<pißo//ix. Dass sie zur Lösung eines ~pGßlr,p.a dienen
soll, hat wohl den Sinn, dass man, wo in einer Dichtei-stelle eine
dp/pißolia voiiiegt, gegen den auf die eine mögliche Auffassung gegründeten
Einwurf die andere der beiden in der dp.ipißol'.a eingeschlossenen
Möglichkeiten der Erklärung geltend macht. Über den Gebrauch
der ä[x<pißolia im dialektischen Gebiet vgl. Soph. Elencli. 166
a 6 fgg. Tzapx zvjv dp.<pißoXiav oi zgig’ios (Xöyoi), zo ßo(/\saßai laßsiv
p.s zovg Tiohsploug- y.cä dp' ä zig yivrhay.si, zggzg yivcLoy.si; yaä ydp
röv yivdjgy.Gvza yxi zö yivo)t7y.6p.svGV iyoiyjzai (Lg yiv&axGvza <jr)[jiijyai
zgvzcü zö) loyu> zrX. und Topik 143 b 22—30, woraus namentlich
auch die nahe Berührung zwischen der Siaipsaig und dp.fißolia deutlich
wird.
Das in der Poetik angeführte Beispiel ist aus Ilias X 231 fg.
a/X iop.sv p.äAX ydp mszca, iyvOSi ö vhc,
dazpa oi or, npoßsß'oxs, tz a p o) yr, x s y r.lsuv vv£
zw wo [J.oipäoxv, zpizdzr, o' szi p.oipa IsAsmzca.