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2) die )Ji£ig als das Medium der Darstellung, welche verschiedene
Formen des sprachlichen Ausdrucks unter sich begreift.
3) die Gegenstände dichterischer pu'p-y?«?, welche sich hinwiederum
in drei sondern: a) da. f,v r, iartv, b) da tpaai xai doxet,
c) da sfoai da.
Aus diesen Gesichtspunkten nun, fährt Aristoteles fort, muss man
die snurtp.yjp.ara: kv rot? npoßlrjparjiv lösen: die imnp.rjp.ara d. i.
die tadelnden Einwürfe sind nicht identisch mit jcpoßlrjp.ara; letztere
sind Fragen (änopiai) oder Bedenken, welche eine Lösung verlangen,
z. B. wie kommt es, dass Homer, da er den Telemaehos
nach Lakedaimon schickt, ihn nicht hei seinem Grossvater Ikarios
einkehren lässt? Das imrip.rjpa dagegen enthält bereits eine Entscheidung
zu Ungunsten des Dichters, z. B. in dem angeführten Beispiel,
es ist äloyov oder äronov, dass Telemaehos, da er nach Lakedaimon
kommt, nicht hei seinem Grossvater Ikarios einkehrt. Daher
sagt Aristoteles, den Unterschied genau festhaltend, rä imrip.rjp.ara
ja zolg npoßlYjixaoiv, wiewohl man es hei der nahen Berührung jener
Begriffe nicht auffällig finden kann, wenn gelegentlich beide ohne
Unterschied angewendet werden.
I) Zuerst nun sollen in Betracht gezogen werden die s7ririp.yjp.aTc:
gegen die Dichtkunst seihst (apürov p.iv rä npog atiryjv tyjv rs^vyjv).
1) Wenn Unmögliches gedichtet worden, so ist ein Fehler begangen,
aber es ist dennoch richtig (opStüg iyn), wenn die Darstellung
damit ihren Zweck erreicht. Der Zweck nämlich ist, wie
früher gesagt (z. B. c. 24, 1460 a 11 und sonst), Erstaunen und
Überraschung (£x7rXyj£i?) zu bewirken: es wird also der Fehler berechtigt,
wenn man durch Anwendung der äovvara den Tlieil seihst,
worin sie- Vorkommen, oder einen anderen wunderbarer (ix.7zlrjy.rudrspov)
macht. Als Beispiel dient auch hier die Verfolgung Hektors
durch Achilleus, welche a. a. 0. c. 24 als ein älcyov bezeichnet
ward, das in der Tragödie auf die Bühne gebracht, in seiner Unmöglichkeit
und Unglaublichkeit einen komischen Effect hervorbringen
würde, in der epischen Erzählung aber, weil nicht zur Anschauung
gebracht, nicht verwerflich sei, sondern dem Zwecke, die Scene jenes
Kampfes wunderbarer und effectvoller zu machen, dienlich würde.
Es ward also dort unter gleichem Gesichtspunkt ein äloyov für
das Epos wenigstens eingeräumt, wie hier das ädvvarov gerechtfertigt
wird. Beide Ausdrücke sind zwar nicht identisch, obwohl sie