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Vnhlen
rt viSfog, so darf man sich unter letzterem etwa iracda oder 'jipovxa oder doöXov
u. s. w. denken. Es erhält demnach vjBog eine Bedeutung ähnlich unserem
'Person’, wofür Aristoteles jtpöotn-ov nicht gebraucht, und dieser Übergang von
f,$og = der charakteristischen Eigenheit oder Sinnesart zu rjSo; = dem Träger
jener Eigenart ist so leicht und einfach, dass es oftmals schwer ist zu
sagen, wo die eine Bedeutung aufhört und die andere anfängt, wie z. B. in
Platons Politikos in der ganzen Erörterung von 310 a bis zu Ende des Dialogs.
Es ist damit, wie mit dem lateinischen ingenium.
Das folgende xai oüds'v’ arjäri aXX’ e'^ovt« yjSvj kann aber gegen das vorangegangene
rjSog, in dem bezeichneten Sinne genommen, keinen Einwand
ergeben. Mann, Weib, Knabe, Greis sind verschiedene vj3vj, die aber darum
noch nicht auch ihrem rjSog entsprechend durchgeführt zu sein brauchen.
Homer thut beides, er redet in seiner Dichtung nicht viel selbst in eigener
Person, sondern führt statt seiner verschiedene redend und handelnd ein,
und nichts führt er ein, was nicht eine scharf charakterisirte Individualität an
sich trüge (oüds'v’ a^Svj, das Plural ist), sondern nur, was vjSog hat (aXX’s'xovr«
Seine verschiedenen Personen (yj^yj) sind alles Figuren mit bestimmt
ausgeprägter Individualität. In diesem Sinne, meine ich, lasse sich die ganze
Stelle, ohne irgend an der Überlieferung zu rütteln, verstehen und erklären.
24. (Seite 293.)
1460 a 11 de? fih ouv s’v rafj zpa'/cp8iaig iroisiv rö 3aupaarov, päXXov d’
ivSe'/'Crat iv xrj ezoivoiici. ro aXo'/ov, dt’ o avp|3aiVEi paXiaxa. xd Uaupaoröv, diä
xd xX. Weil sich nichts fand, woran ouv oder piv ouv schlussfolgernd sieh anknüpfen
konnte, hat man vor diesen Worten eine Lücke statuirt. Es hätte
allerdings können ein allgemeines Sätzchen vorangeschickt werden des Inhalts
'in der Dichtung ist das Wunderbare Erforderniss’, woran dann mit der piv ouv
der Unterschied in der Behandlung des Savpaarov in Tragödie und Epos sich
hätte anschliessen können. Allein nothwendig war das keineswegs und Aristoteles
gebraucht ouv auch lediglich, um zu einem Anderen und Neuen fortzuschreiten.
So, um ein Beispiel anzuführen, hat man auch flistor. anim. 608
b 19, wo mit iroXepog p.kv ouv zu einer neuen Betrachtung fortgegangen wird,
gleichfalls, weil man für psv ouv die Beziehung vermisste, eine Lücke angenommen,
oder ouv getilgt, beides nicht mit Recht. Vgl. Schneider IV
p. 480.
25. (Seite 296.)
1460 a 19 Osdcdaxe 8k paXiara "Opvjpos xai xovg aXXouj i|/sud^ Xe-yeiv oig
der eari 8k rouro napaXo'jiap.dg. otovrai 'jäp avSpojreoi, orav roudi övros rodi f,
rj -yivopsvou ■ytvvjrai, ei xd uarepov iaxi, xai rö irpörspov sfvat vj ■ytvEoSai' rouro
d’s’cri tj/südog. diö dv), av ro zrpöürov tpeüöog, aXXou 6k rourou ovzog äva^/x-zj stvai
15 '/xviuäai Vj irpoa^Eivaf diä 'jap xd rouro Eidsvat aXr t Bkg ov, -apaXo'/üjErai vjp.örv
V? ’pvx*) xai rö zrpöjrov 6>g ov. Dass die Worte von dtö dvj — xpoaSiXvat so nicht