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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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Da  A c  statt  xivvjrtxa  die  Form  xtvvjrixat  bietet,  so  ist  die  Frage,  ob  man
davon  Gebrauch  machen  dürfe  zu  folgender  Herstellung:  xd  dz  lay.ßdov  xai
xzxpxpzxpov  xivv,rixä  xai  xd  psv  opyvjany.6v  xrX.,  wie  auch  sonst  wohl  die  Gliederung ­
  mit  xai  angefügt  wird.
Zu  1460  a  3  f,  rtp  f t pdm  macht  Spengel  die  Anmerkung:  '1448  b  33
vjpwtxäiv,  1439  b  32.  34.  vjponxöv,  1439  10.  11.  vjpcoixoT?.  sed  Rhet.  III  8  d  pzv
vjpiloc.’  Es  lässt  sich  mit  diesem  Wechsel  der  Form  vielleicht  zusammcnstellen,
dass  e.  22,  1438  a  22  fevtx.a  und  ^svixo'v  genannt  ist,  was  Rhetor.  1408  b  11
iixiSzxa  irXeüo  xai  rä  csva  heisst  und  1404  b  11  -otstv  rijv  ätäXgxrov.
Ähnlich  Rhet.  1334  b  28  xaxoüp'/ov  vj  dv;p.vpyopia,  aber  1391  a  18  äöixrjp.ara
xaxoup'/ixd.  In  der  Poetik  c.  20  wechselt  UTjpatvov  und  avjpavrixdv.  Nicom.
Eth.  1143  a  21  (Wjcyvwpovtxdv  und  31  uu-yyvwpi.wv.  An  diese  und  ähnliche
Formen  darf  man  wohl  erinnern,  um  die  Stelle  1430  b  17  gegen  eine  Spengelschc
  Verbesserung  in  Schutz  zu  nehmen:  xäv  öe  Xoittüv  xzpzxoti  d  [zgXoTroua
pf/irj-o'J  xtöv  vjduaptarmv,  x  di  StJ/cj  tfiuyayo)'/txäv  pzv,  ärs/vdra-ov  di  (denn  so
ist  im  Übrigen  zu  lesen  und  zu  interpungiren):  wozu  Spengel  bemerkt  'puto
Aristotelem  <J'UX a 7 w 7scripsisse.’  Für  !pux a 7 w 7 u<ov  gibt  Plat.  Minos  321  a
Auyx'/or/txtörarov  55  xpxypSiu  ein  Beispiel:  für  die,  natürlich  unbedenkliche
Form  tpyyayai'/ov  habe  ich  nicht  einmal  einen  Beleg  zur  Hand.  Vergleichbar  ist
i-a'/w/öc  und  inix’jMyixis,  welches  letztere  einigemal  in  des  Dionysios  rhetorischen ­
  Schriften  nicht  in  der  Bedeutung  'epagogisch 1 ,  sondern  'anziehend’
vorkommt.  Vgl.  Schaefer  de  compos.  p.  34.  Doch  ist  die  Erklärung  nicht
ganz  sicher.

23.  (Seite  293.)
1460  a  3  heisst  es  vom  Homer  aXXa  xz  xoXXä  ajios  zizaivzlaSou  xai  Sfj  xai
Sxi  psvoj  xS>v  jtohjtwv  oOx  cbyvogi  o  dei  jtoisTv  aürdv  advdv  7ap  det  riv  7ro«jT^v
eX&ymxa  Xs'/giv  xr)..  wozu  Spengel  'prius  aurdv  male  repetitum  delendum.  ’  Ich
fürchte,  dass  dies  auf  Kosten  des  Gedankens  geschähe.  Denn  dieses  erste
aOrdv,  das  in  dem  erläuternden  Satze  wieder  aufgenommen  wird,  ist  wesentlich
für  den  Gedanken.  Homer  hat  allein  von  den  Dichtern  gewusst,  was  er  selbst,
;m  Gegensatz  gegen  die  vom  Dichter  eingeführten  Personen,  in  seiner  epischen
Darstellung  zu  thun  habe.  Dieser  Gedanke  wird  aber  verdunkelt,  wenn  es  mit
Tilgung  des  ersten  aörov  blos  heisst  oüx  arjvoei  5  osi  -oietv.
1460  a  10  d  8z  cXi’/a.  ppoepiaaapsvos  zuj : jc  ziaxyzi  avdpa  v;  '/uvaixa  f  äXXo
Tt  r/z'iz  xai  oüdev’  ayj3r,  (A')  äXX’  zyo-jxa  vj5vj.  Mehre  Kritiker,  neuerdings
auch  Spengel,  haben  sich  für  Tilgung  von  ausgesprochen,  welche  Ansicht
ich  früher  selbst  getheilt  habe.  Bursiau,  nach  brieflicher  Mittheilung,  vermuthete
fl  oXXo  rt  efdof,  und  leieht  Hesse  sich  Einiges  zur  Unterstützung  dieser  Vermuthung
  geltend  machen,  wenn  nieht,  wie  ich  glaube,  selbst  zu  rechtfertigen ­
  wäre.  Die  werden  nach  TjXixta,  7zvos  u.  s.  w.  unterschieden;  iraic,
avijp,  7spwv  sind  verschiedene  fj-r,  nach  der  lfXixta;  fV'jri,  av%p  nach  dem  Geschlecht ­
  ;  AäxMV  %  Qz-xx'/.ög  nach  der  Herkunft:  Rhetor.  III  7,  1408  a  28,
vgl.  II  12,  1388  b  32  fg.  Wenn  also  Aristoteles  sagt:  avSpa  >7  yjvaT/.x  >j  aXXo
Sitzb.  d.  phil.-hist.  CI.  LVI.  Bd.  II.  Hft.  22
            
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