Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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Da A c statt xivvjrtxa die Form xtvvjrixat bietet, so ist die Frage, ob man
davon Gebrauch machen dürfe zu folgender Herstellung: xd dz lay.ßdov xai
xzxpxpzxpov xivv,rixä xai xd psv opyvjany.6v xrX., wie auch sonst wohl die Gliederung
mit xai angefügt wird.
Zu 1460 a 3 f, rtp f t pdm macht Spengel die Anmerkung: '1448 b 33
vjpwtxäiv, 1439 b 32. 34. vjponxöv, 1439 10. 11. vjpcoixoT?. sed Rhet. III 8 d pzv
vjpiloc.’ Es lässt sich mit diesem Wechsel der Form vielleicht zusammcnstellen,
dass e. 22, 1438 a 22 fevtx.a und ^svixo'v genannt ist, was Rhetor. 1408 b 11
iixiSzxa irXeüo xai rä csva heisst und 1404 b 11 -otstv rijv ätäXgxrov.
Ähnlich Rhet. 1334 b 28 xaxoüp'/ov vj dv;p.vpyopia, aber 1391 a 18 äöixrjp.ara
xaxoup'/ixd. In der Poetik c. 20 wechselt UTjpatvov und avjpavrixdv. Nicom.
Eth. 1143 a 21 (Wjcyvwpovtxdv und 31 uu-yyvwpi.wv. An diese und ähnliche
Formen darf man wohl erinnern, um die Stelle 1430 b 17 gegen eine Spengelschc
Verbesserung in Schutz zu nehmen: xäv öe Xoittüv xzpzxoti d [zgXoTroua
pf/irj-o'J xtöv vjduaptarmv, x di StJ/cj tfiuyayo)'/txäv pzv, ärs/vdra-ov di (denn so
ist im Übrigen zu lesen und zu interpungiren): wozu Spengel bemerkt 'puto
Aristotelem <J'UX a 7 w 7scripsisse.’ Für !pux a 7 w 7 u<ov gibt Plat. Minos 321 a
Auyx'/or/txtörarov 55 xpxypSiu ein Beispiel: für die, natürlich unbedenkliche
Form tpyyayai'/ov habe ich nicht einmal einen Beleg zur Hand. Vergleichbar ist
i-a'/w/öc und inix’jMyixis, welches letztere einigemal in des Dionysios rhetorischen
Schriften nicht in der Bedeutung 'epagogisch 1 , sondern 'anziehend’
vorkommt. Vgl. Schaefer de compos. p. 34. Doch ist die Erklärung nicht
ganz sicher.
23. (Seite 293.)
1460 a 3 heisst es vom Homer aXXa xz xoXXä ajios zizaivzlaSou xai Sfj xai
Sxi psvoj xS>v jtohjtwv oOx cbyvogi o dei jtoisTv aürdv advdv 7ap det riv 7ro«jT^v
eX&ymxa Xs'/giv xr).. wozu Spengel 'prius aurdv male repetitum delendum. ’ Ich
fürchte, dass dies auf Kosten des Gedankens geschähe. Denn dieses erste
aOrdv, das in dem erläuternden Satze wieder aufgenommen wird, ist wesentlich
für den Gedanken. Homer hat allein von den Dichtern gewusst, was er selbst,
;m Gegensatz gegen die vom Dichter eingeführten Personen, in seiner epischen
Darstellung zu thun habe. Dieser Gedanke wird aber verdunkelt, wenn es mit
Tilgung des ersten aörov blos heisst oüx arjvoei 5 osi -oietv.
1460 a 10 d 8z cXi’/a. ppoepiaaapsvos zuj : jc ziaxyzi avdpa v; '/uvaixa f äXXo
Tt r/z'iz xai oüdev’ ayj3r, (A') äXX’ zyo-jxa vj5vj. Mehre Kritiker, neuerdings
auch Spengel, haben sich für Tilgung von ausgesprochen, welche Ansicht
ich früher selbst getheilt habe. Bursiau, nach brieflicher Mittheilung, vermuthete
fl oXXo rt efdof, und leieht Hesse sich Einiges zur Unterstützung dieser Vermuthung
geltend machen, wenn nieht, wie ich glaube, selbst zu rechtfertigen
wäre. Die werden nach TjXixta, 7zvos u. s. w. unterschieden; iraic,
avijp, 7spwv sind verschiedene fj-r, nach der lfXixta; fV'jri, av%p nach dem Geschlecht
; AäxMV % Qz-xx'/.ög nach der Herkunft: Rhetor. III 7, 1408 a 28,
vgl. II 12, 1388 b 32 fg. Wenn also Aristoteles sagt: avSpa >7 yjvaT/.x >j aXXo
Sitzb. d. phil.-hist. CI. LVI. Bd. II. Hft. 22