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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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Nicom.  Eth.  1152  a  9  i'rt  ov  zip  slSsvai  (ao'vov  fpovipog  zXXz  xai  zS>  zpaxzixig
(seil,  efvai).  Polit.  1326  b  27  KapasiX'/iaiiag  8s  xai  za  jrepi  y_6>pag  sysi.  ~sp  i  p.h
yap  zoO  rroi'av  zi'Ja  (seil,  sfvac),  dvjXov  ozi  xzX.
Demnach  scheint  mir  der  Zweifel  auch  noch  jetzt  begründet,  ob  in  der
Poetik  8sl  efvai  nothwendig  hinzugefügt  werden  müsse,  oder  ob  nicht  vielmehr
bei  dem  engen  Anschluss  des  erläuternden  Satzes  vj  701p  cbrXvjv  —  jraSvjnxiov
an  das  vorangegangene  ei'dvj  zavza  dsl  syjvj  von  dem  Zusalz  jener  AVorte  könne
abgesehen  werden.
1459  b  10  xai  zu  piprj  e£w  p.sXtntodaq  xai  otpecag  raurd'  zal  7äp  xspixsrciwv
  6zi  xai  ävayvoipiaswj  xai  jraSvjpidvMV  eu  zag  diavocag  xai  zr)V  Xsciv
sysiv  xaXSig'  01g  ajraaiv  "0pxjpog  xsyprizoa  xai  npäizog  xai  ixcaSig  •  xai  7ap  xai
zä>v  nroivjpidruv  exazspov  ffuve'anjxev  rj  p.lv  ’lXiäj  a-X'jOv  xai  -aSvjrtxöv,  X
di  ’Odüoasia  TtsjtXs'ip.svov,  ä.vayv6>piaig  7dp  öioXou  ,  xai  vjSizvp  npög  8s
(751p  A c )  roürotc  Xs£ei  xai  diavoi'a  ;rdvra  (jravrac  vulgö)  VKSpßdßXijxev.  Uber
diese  Stelle  habe  ich  Z.  Kr.  Ar.  Sehr.  1861  S.  25  ff.  gesprochen.  In  der  Aufzählung ­
  der  (ze'pvj,  welche  Epos  und  Tragödie  gemein  haben,  vermisste  man,
da  der  pu3os  zwar  nicht  selbst  aber  nach  seinen  Theilen  genannt  sei,  didvoia
und  Xs£ig  ausdrücklich  bezeichnet  würden,  die  namentliche  Anführung  der  v)ärj.
Daher  vermuthete  Bursian,  diese  seien  ausgefallen  und  es  sei  so  zu  schreiben  szi
fdi]  (za  v;'3vj  xai)  zag  8lavolaj  xrX.  Gegen  diese  Ergänzung  hatte  ich  a.  a.  0.
geltend  gemacht,  dass  sie  durch  die  genau  entsprechende  Anwendung  auf
Homer  rrpdg  8s  zovzoig  Xs£si  xai  dtavoia  ?r.  vTtspß.  widerlegt  werde.  Bursians
Conjectur  hat  sich  neuerdings  Spengel  angeeignet,  indem  er  über  meinen
Einwand  dagegen  bemerkt:  'id  improbat  Vahlen,  ne  infra  quoque  v.  16  simile
quid  addendum  sit,  sed  facilius  illo  quam  nostro  loco  morum  mentio  abesse
potest.’  Wie  das  gemeint,  lässt  sieh  erst  aus  der  folgenden  Anmerkung,  die  mit
der  hiesigen  nicht  recht  im  Einklang  ist,  entnehmen:  zu  b  16  zjSix-,rf  szpäg  6s
zo-jzotg  wird  nämlich  bemerkt:  'vj5ixtSv  recte  Castelvetr.  his  za  sidrj  finita  sunt;
quid  vero  in  partibus  enumerandis  p03ov  et  rjSog  negligit?  an  quod  in  illis
s\8sai  lateant?  id  parum  probabile  est  et  autoris  industriam  requirimus;  itaque
vide  ne  quid  exciderit  post  vj^ixov,  nam  AB  jrpdj  yxp,  non  tzpdg  8s  exhibent.’
AVas  nun  diese  Lücke  und  ihre  Ergänzung  anlangt,  so  ist,  was  Spengel  hier
vermiss!,  beides  an  seinem  Ort  gesagt:  dass  Homer  im  Mythos  (abgesehen  von
der  Art  der  Composition)  es  allen  Epikern  zuvorgethan,  hat  c.  23  ausgeführt,
und  dass  Homer  die  vjär;  zu  wahren  wisse  und  nichts  in  seine  Dichtung  einführe, ­
  was  avjSiS  sei,  wird  nachher  1460  a  11  gleichfalls  an  zweckmässigem
Platze  hervorgehoben.  AVarum  also  sollen  wir  hier  verlangen,  was  an  seinem
Orte  gesagt  ist?  Ferner  ist  nicht  abzusehen,  und  Spengel  hat  es  nicht  gesagt,
in  welche  Form  der  hier  vermisste  Gedanke  (dass  Homer  im  p.ü3og  und  den
r,jt)  den  Kunstanforderungen  entsprochen)  gefasst  sein  soll,  damit  sich  daran
npdg  7«p  zovzoig  anschliessen  könnte.  Und  endlich  ist  es  denn  eine  so  halsbrecherische ­
  Verwegenheit  zu  glauben,  dass  wirklich  einmal  ein  7äp  statt  eines  8s
(oder  ts)  verschrieben  worden?  Hat  doch  Spengel  selbst  sich  kein  Gewissen
daraus  gemacht,  1458  b  12  ein  überliefertes  8s  in  7äp,  dort  freilich  nach
unserer  Auffassung  unnöthig  und  unrichtig,  zu  verwandeln.  Allein  selbst  diese,
            
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