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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  I  e  n

werden  konnte:  8  yripag  npog  ßiov,  ionepa  npdg  r,pifpav.  —  8  yvjpug  npdg  ßiov,
xai  ianipa  npöc  vjpipav.  —  8  •yvjpas  77pdg  ßiov,  zovzo  ianipa  npdg  vjpipav.  —  8
•jfipag  npdg  ßiov,  zovzo  xai  ianipa  npdg  vjftepav.  Aber  Aufgabe  der  Kritik  ist
es  doch  wohl  nicht,  zu  dem  Überlieferten  passende  oder  auch  unpassende
Parallelen  zu  erfinden.  Wie  es  nun  Aristoteles  in  Proportionssätzen  ähnlicher
Art  mit  dem  Setzen  und  Weglassen  des  xai  hält,  können  folgende  Beispiele
zeigen:  Nieom,  Eth.  1131  b  1  oiov  oig  »j  zov  a  npdg  z-rjv  tciö  ß,  ourMs  xai  vj
zov  ß  77pdg  r/]i>  zov  7  xrX.  —  b  13  sv  “yap  rp  ■yEMperpixp  avu.ßy.ivsi  xai  zo  oXov
Tzpog  tö  oXov  oKsp  ixazepov  npdg  ixazepov.  Vgl.  Platon  Timaeus  29  c  on  mp
npdg  r /iveaiv  ovaia,  zovzo  npdg.niaziv  dXrjSsicc.  Politeia  576  c  oüxouv  ozi  ndXig
npdg  noXiv  aperp'xai  evScapovta,  zovzo  xai  ävvjp  77pdg  dvopa.  Und  ähnlicher
ykrt,  obwohl  nicht  in  der  Proportion,  sind  folgende  Beispiele  Topik  124  a
21  oFov  ei  To  oixoSopeiv  e'vep-yetv,  zd  (öxoöopvjxivai  evvjp'/vjxevai,  xai  ei  zä  p.av3äveiv
avap.ip.vrjaxea3ai,  xai  zo  p.ep.aS’vjxe’vat  avap.ep.vrjs.Sat,  und  in  jenem  Zusammenhang ­
  mehrfach  erscheint  in  den  ganz  gleichartigen  Sätzen  das  xai
bald  gesetzt  bald  weggelassen.
Verschiedener  Art  sind  die  hier  wiederholt  wiederkehrenden  Satzformen ­
  opoieag  iyji  —  xai,  welche  Construction  (ähnlich  wie  6  avzog  —  xai)
bekannt  und  geläufig  ist,  weshalb  ich  nicht  glaube,  dass  Waitz  Recht  daran
that,  Anal.  pr.  68  a  2  rot  d’aXXa  ovy  öpoto>g  xai  ikl  zov  xazrjyopixov  avXXo-jiap.oö
  ein  an  sich  nicht  unrichtiges  ms  hinter  öpotmg  gegen  die  Handschriften
einzusetzen.  Dahin  rechne  ich  auch  Politik  II  8,  1269  a  4  eixdg  re  zovg  jrpmzovg,
  e’tre  yvjyeveig  v?sav  etr’  ex  (pBopäg  zivog  iodiüvjsav,  öp.oiovg  eivai  xai  zovg
zvyövzag  xai  zobg  dvovjzovg,  01(77770  xai  Xi^szai  xarä  rmv  7vj7evmv,  Mir’  dzonov
zo  p.evetv  e’v  zoTg  zovzoiv  80'yp.aaiv:  wo  ich  sehr  bedenklich  bin,  ob  Bernays  in
dem  schönen  Buche  über  Theophrastos  S.  47  A.  mit  Recht  so  geändert  hat
oXi’/ovg  dvai  xai  to-jj  zvyövzag  xai  avovjrous,  da  das  Überlieferte,  wie  ich
meine,  verständlich  ist,  und  darauf,  dass  es  öXi'70't  waren,  für  den  Gedanken
nichts  ankommt.
Auch  an  dem  Beispiel  vom  (7777l.p71.-j  (1457  b  27)  hat  Spengel  Verbesserungen ­
  versucht:  äXX’  öy.oioig  iyei  zovzo  npdg  zdv  vjXiov  xai  zä  ansipeiv  rrpdg
zdv  xapnov.  Was  in  dieser  überlieferten  Fassung  auffällig  ist,  habe  ich  im  Text
S.  251  fg.  erwähnt.  Spengel  schreibt  folgende  Anm.  'zo  aneipetv  locum  suum
non  tenet,  et  aut  abundat  aut  cum  roüro  conjungendum  est.’  Letzteres  soll  wohl
heissen  tö  aneipeiv  werde  richtiger  hinter  zovzo  gestellt.  Ich  halte  beide  Vorschläge ­
  für  verfehlt:  denn  zovzo  ist  nicht  tö  anetpeiv,  sondern  ärpiivai  zrjv
tpXo-/a,  wofür  es  eben  einen  einzelnen  Ausdruck  wie  aneipsiv  für  ÄMievai  rov  xapnov ­
  nicht  gibt.  Doch  Spengel  fährt  fort  in  derselben  Anm.  nuper  demum  M.
Schmidt  Philol.  XX  352  locum  corruptum  esse  monuit,  verba  npdg  zdv  rjXiov
mutans  in  npog  zvjv  s’tXrjv.  vereor,  ne  si  zoiizo  est  z-qv  tpXö^a  ä^tevat  and  zov
vjXtou,  locus  verborum  litura  sit  sanandus,  sive  simpliciter  scribis  aXX’  öpotm?
iyji  zovzo  npog  zdv  xapnov,  sive  roOro  npdg  tö  aneipeiv  zdv  xapnov.  ’  Ich  fürchte
meinerseits,  dass  die  verborum  litura  hier  mehr  verdirbt  als  gut  macht:  denn
die  Analogie  der  übrigen  hier  erwähnten  Beispiele  zeigt,  dass  es  Aristoteles
darauf  ankam,  die  vier  zu  einer  Proportion  gehörigen  Stücke  zu  bezeichnen,
            
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