Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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denn unbeschadet späterer genauerer Bestimmung allgemein ovjpavrixwv im
Anschluss an ;rXetövwv smvwv piäs gesagt werden konnte. So fehlt ja auch in
der ersten Definition dieser Zusatz ganz fuivyjv ptav ffTjpavux^v e’z üXeiovtov
yMväiv -souxuiav (j-jvriSe'rSai, obwohl auch liier die TrXeiouj ywvcd crvjpav-Ttxat
sein müssen.
Über die Definitionen des apSfpov ist ausser in den die Sprachkategorien
der Alten überhaupt behandelnden Schriften von Steinthal Geschichte der
Sprachwissenschaft bei den Griechen und Römern (Berlin 1862) und von
Schoemann Die Lehre von den Uedetheilen nach den Alten dargest. (Berlin
1862) (vgl. auch des letzteren Rccension des Steinthal’schen Buches in Fleckeisens
Jahrbüchern 1864 S. 339 ff.) insbesondere von Schoemann in den im
V. Supplementbd. der Jahrbücher (1864) gedruckten Animadversiones ad
vetcrum grammaticorum doctrinam de articulo gehandelt worden. Wo ich im
Übrigen in der Erörterung der Aristotelischen Sprachkategorien mit den
Ergebnissen jener Untersuchungen einverstanden und wo ich von ihnen abgewichen
bin, im Einzelnen anzumerken, habe ich nicht für nothwendig gehalten:
nur über das dpäpo-j möchte ich an dieser Stelle noch auf Scboeinanns Ansicht
näher eingehen, da ich mich in verschiedenen Punkten von der Haltbarkeit seiner
Resultate nicht habe überzeugen können. Schoemann gibt einen kritischen
Überblick über die wichtigsten neueren Erklärungs- und Besserungsversuche,
welche an den Definitionen des äpäpox in der Poetik gemacht sind, und seinem
negativen Urtheil wird sich schwerlich etwas Erhebliches entgegensetzen
lassen, seinen eigenen in den Redetheilen S. 115 fg. mitgetheilten Verbesserungsvorschlag
hat er später a. a. 0. p. 10 wieder zurückgenommen. Die
Hauptsache ist, dass ich in der Grundanschauung über die Bedeutung, welche
das äpSpov bei Aristoteles gehabt haben müsse, Schoemann nicht beistimmen
kann. Er geht davon aus, dass äpäpov ursprünglich nur habe einen Redetheil
bezeichnen können, der, wie das äpäpov im organischen Körper, zur Verbindung
verschiedener Satzglieder diene, und dass unter diesen Begriff ausser
den eigentlichen Conjunctionen insbesondere die pronomina und pronominalia
relativa oder correlativa fallen, die daher gleich jenen, wie äpSpu, so auch
trövdespot hätten genannt werden können. Für letzteres kann aber die in der
Anm. angeführte Stelle des Simplicius aal 'j'J-p raOra (-ä ipäpa) etov a-jvöetrpot
ei an nichts beweisen, die im Zusammenhang (Schob ad Categ. p. 47 b
32ff. Brand.) so lautet: aXXa dta rt, fastv ot fiept rdv Aouztov, zoiig ouvdetzpoug
fiapeXtirev, ei Xe’§et; zeti. ourot tnjpavnxat; oö -/äp Sri «üYjpot. >j ort oute
frpofjyoypevY; aurwv iaziv r t o»jpa<7i'a, äXXa ffuffff^patvoufftv . . . eirt^xroOrt de
xai za apSpa -oO zaypr)azzai. xai fiept roürtov de 6 adröj Xo*/o?‘xat yäp
raüra 0 f 0 v aiivOeffpoteisträ frpoatrijpatvovrejjToreappev
xat To jX/-j äoptffrws. oy ‘ji.p rt e’ffrt dvjXoüot• dtd xat äöptara xaXetrat napä
rtveov. Denn hier ist von den ap5pa in dem später geläufigen Sinne des Artikels
die Rede, und an dieses ap.Spov= Artikel denkt auch Ammonios, wenn er Schob
Herrn, p. 99 a 5 Brand, in ähnlichem Sinne schreibt: wffirep >/xp rvjs ved>; cd psv
«zovtdes etfft za xuotco$ pepvj, ‘/ip'JOt de za’t Xtvoff xat fitrra ouvdeoecog aurmv
xai zyjg roö oXou eveoaeofs evexa irapaXapjBavovrat, rov ayrdv rponov xat rdi
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