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V a h 1 e n
Zu Capitel 20.
8. (Seite 229 — 236).
1437 a 1 ff. Über die erste Definition des truvÖsopo? habe ich, was mir das
Wahrscheinliche dünkt, im Text (S. 229) gesagt: es erübrigt noch Spengels
neuesten Versuch zu erwähnen, der folgende Fassung empfiehlt: <7'jvSsspoä 5’
sVri QfjYJ-rj äoyjpog yj ours xeoXuei oü'rs jrotet ptovyjv piav ayjpav-txyiv ex t:Xsisvtov
'ptovojv, —sipuxuta ffuv(5stv xai) rt.S'sa.äat xai s’~i twv äxpcov . . rofjat aürov,
worin mir das Eine unverständlich bleibt, wie es zu reimen sei, dass von ein und
demselben Redetheil in ein und derselben Definition ausgesagt werde, dass derselbe
eine einheitliche ptnvto (d. i. einen Satz) aus mehreren weder herstelle noch
hindere, und dass derselbe zu verbinden bestimmt sei (ouvSsiv jrsyuxuia), da,
soweit ich sehe, uuvdsiv nicht verschieden ist von sv -otstv ix -Xetövcov, wie
z. B. Platon Politeia 443 e verbindet jrävra ravra £'jvörj'7avra xai -avra-atriv
sva •ysvopsvov sx ttoXXSyj oder 462 b ö 5v £yv5ij te xai yr&tjj pt'av, und da Aristoteles
selbst nachher den Xö-yog auch truvöltrptp sfc sein lässt. — Dass in
derselben Definition vjv pyj äppsrrsi mit A' beizubehalten, bemerkt auch Eueken
de Arist. die. rat. Gotting. 1866 p. 63. Die Vulgate gibt y;v pyj äppsrry;, womit
jenes in der Bedeutung zusammenfällt: denn auch jenes drückt die Ausnahme
aus, wie z. B. Rhetor. III 16, 141J a 12 IVt -E-pa'/plva 5st Xs’-ystv, oaa pyj
Trparröpsva r) oixrov v; dsivoxziv pepsi. Politik VII 12, 1331 u 26 und so öfters.
Dass übrigens das am Schluss dieses Relativsatzes stehende xxj’ av-öv, das
man nur auf uuvdeopos zurückbeziehen könnte, aus xa5’ a-j-6 oder xxS’ aurijv
verschrieben sein möchte, habe ich im Text bemerkt. Aus Spengels Meinung
über diesen Punkt werde ich nicht klug; denn wenn er zijivai aüro'v mit Tilgung
von xxj’ schreibt, so ist yjv py$ äppo-rvj nothwendig, was er doch nicht
zu wollen scheint.
Über die zweite Definition des uüvdeapos hatte ich Rhein. Mus. XXI
S. 153 bemerkt, dass sie nach der Überlieferung so zu schreiben sei y; Ix
jrXstöveov plv pcovcöv ptäc, ffyjpavrtxcäv dl zroisiv ire’puxE piav ffyjpavrtxyjv pcovyjv.
Spengel macht jetzt dieselbe Bemerkung, nur dass er so schreibt yj ex jrXstovcov
plv [ycovyjc piäc] (jyjpavrixcöv 51 ~. -s'puxE, und demnach otnvyjc (statt des überlieferten
pcovtüv) ptäg getilgt wissen will; wobei ich weder für die Änderung
noch für die Ausmerzung einen rechten Grund absehen kann. Aristoteles sagt
'aus mehr als einer pcovV d. i. ix jrXeiovtov poovwv ptäc, wie z. B. Politik 1317
a 22 xai -XeiVjc 5y;poxpa-tac piäs sivai xai ötaoöpoyj und gleich nachher öt’
äffarep at oyjpoxpartat kXsiovc etat, so dass wohl auch jenes dyjpoxparcas nicht
zu ptäj gehöriger Genetiv sondern zu irXstous gehöriger Accusativ sein wird.
Die ptovai nun, aus deren Mehrheit der aüvdsapo? eine ptovy? ayjpavrtxyj herstellt,
brauchen nicht alle ffyjpavrtxat zu sein, sondern, wie in der Definition des
X970$ (1457 a 24) gesagt ist, es genügt wenn eine oder einige trvjpavuxat
sind: deshalb zog ich a. a. 0. ptäf zu ayjpavrixoyv 6s: doch ist die Verbindung
von ptäg mit irXctovtov unstreitig richtiger, und überdies kam es hier
darauf nicht an, ob alle oder nur einige pcovai crvjpavrcxat sein müssen, daher