Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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prim. p. 29 hatte die Vermuthung zurückgewiesen, quia Aristoteles vix de una
aiiqua et certa re cogitavit. Spengel bemerkt neuerdings folgendes darüber:
in Aristotelis verbis cum ap. Tyrwh. unus Codex pro st rt habeat s'rt conieci st
Srt Art. Script, p. 4o quod unum modo desideraretur, improbante Classenio . .
recte, quod ad lectionem, nam et Metaphys. V, 4, 1027 b 32 rj st rt aXXo, at
male dicit Classenius vix Aristotelem de una aiiqua et certa re cogitasse. Der
unus cod. ap. Tyrwh., zu welchem die früher freigebig genannten Codices
zusammengeschrumpft sind, ist der Venetus Q, aus welchem Bekker zu Anfang
der Poetik ein paar Varianten gegeben hat, und der, wie mich eine vollständige
Vergleichung gelehrt hat, unmittelbar aus A c abgeschrieben und unter den
abgeleiteten Quellen in die letzte Reihe gehört. Jener Schreibfehler srt für st
rt ist daher völlig werthlos: doch will auch Spengel von einer Änderung jetzt
absehen, wahrend er in der Sache bei seiner früheren Behauptung beharrt.
Stellen wir die bei Diogenes und die bei Aristoteles genannten Formen neben
einander:
Diogenes:
dt^qvjtrtg
s’pcnrviiTts
aTzoxpioig
ivzoX-f)
«7raqqsXta
xXvjaig
Aristoteles:
dt^qvjo-tg
ipwrrjtng
otjroxpiO'is
ivroXij'
sOxt)
GtüSlX^
Es ergibt sich, dass beide 5 Formen gemeinsam haben, Diogenes überdies
ä-aqqsXta und xXrjaig, welche bei Aristoteles fehlen, während dieser noch
äirsiXvj hat, die bei Diogenes nicht vorkommt: denn diese mit xXvjots identificircn
zu wollen, ist meines Wissens völlig unbegründet. Wie sollte also Aristoteles
unter der abschliessenden Formel xat et rt aXXo towjtov gerade jene
eine Form, die «-a-/-/sXta haben meinen und verstecken wollen? Zeigt ja eben
die von Spengel angeführte Metaphysikstelle, dass diese Formel keineswegs
nur an eines zu denken nöthigt, da ja dort neben den namentlich genannten
Kategorien rt iortv, n-otäv, tzooov mit st rt aXXo alle übrigen Kategorien zusammengefasst
werden. Wer kann also sagen, ob nicht A. noch mehrere
oy_-Xiiz«ra bei der Hand gehabt, die er zur Ausfüllung der Formel et rt aXXo hätte
anführen können, wenn er gewollt hätte, und wer möchte mit Zuversicht behaupten,
dass unter diesen mehreren die tt.7zayyO.ia. oder xXvjais und nicht vielleicht
andere gewesen seien; wird doch auch die bei ihm genannte a-stXvj von
sonst Niemanden angeführt. Überdies klingt Spengels Anführung jenes Beispiels
aus der Metaphysik so, als ob es sich um eine besondere Rarität Aristotelischen
Gebrauches handele, und doch, wie viel Citate müsste der zusammenschreiben,
der die Belege für diese Formel anführen wollte, die überall da angewendet
wird, wo die vollständige Aufzählung selbstverständlich oder, wie an un-#
serer Stelle, gleichgültig ist.
Sitzt), d. pliil.-hist. CI. LVI. Bit. II. Hft.
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