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V a h 1 e n
von dem ivipystav kdibiv bei der Metapher und von der stV.wv erwähnt
worden, noch Manches aus Aristoteles selbst aufweisen lässt, das in
dieser Untersuchung hätte erwähnt oder eingehender behandelt werden
können, so darf doch dieser Umstand hei der systematischen Abgeschlossenheit,
in welcher die Ausführung vor uns liegt, nicht zu
der Annahme verleiten, es sei uns dieser Abschnitt nicht in seiner
ursprünglichen Vollständigkeit erhalten. Noch weniger hat die von
Steinthal aufgebrachte und verfochtene Meinung Anspruch auf Billigung,
dass diese beiden Capitel nicht die ursprüngliche Aufzeichnung
des Aristoteles über den poetischen Stil, sondern eine mit Benutzung
anderer Aristotelischer Schriften gefertigte Ergänzung einer hier entstandenen
Lücke sei; diese Annahme, zu deren Unterstützung manche
besondere Widerlegung nicht beanspruchende Gründe geltend gemacht
werden, zerfallt vor der Tliatsache, dass der bezeichnete Gesichtspunkt
in wohlgegliederter Betrachtung und genauer Entsprechung
beider Abschnitte durchgeführt erscheint. Überdies zeigten die
wiederholt im einzelnen herangezogenen Parallelen aus der Rhetorik,
dass das dritte Buch dieser den hiesigen Abschnitt der Poetik in eben
der Ausdehnung und Ausführung, wie wir ihn heute vor uns haben,
voraussetzte, und nirgend ein Anlass zu der Vermuthung sich darbot,
es habe dieser Theil einst eine andere und weitere Ausführung gehabt
als heute. Anders liegt die Sache hei dem Abschnitt über die
Sprachkategorien (c. 20). Die Erklärung im einzelnen hat die hiesigen
Aufstellungen und Definitionen im Wesentlichen mit den anderwärts,
namentlich in derHermenie dargelegten Ansichten des Aristoteles
in Übereinstimmung gefunden, so dass dem Zweifel an dem
Aristotelischen Ursprung dieses Capitels die Grundlage entzogen ist.
Allein diese grundlegenden Erläuterungen der Elemente der Sprache
werden nicht dazu benutzt, Lehren über Stil und Diction darauf zu
hauen, und doch wäre es nicht schwer z. B. aus dem dritten Buch
der Rhetorik Anweisungen zu schöpfen, welche an dit* aullafiai, den
a-jvosap-og, die -roj^tc u. s. f. sich hätten knüpfen lassen. Wer etwa
hieraus die Vermuthung schöpfen wollte, dass uns wenigstens ein Abschnitt
über die stilistische Anwendung jener Sprachkategorien heute
abhanden gekommen, dem geben wir folgendes zu bedenken : erstlich,
dass nach Abweisung der r/r,petzet liZeug zur Darlegung aller Kategorien
der Sprache und von diesen zu der Sonderung der dS-r, 6v6-pcczeg
ebenso folgerichtig fortgeschritten wird, wie von letzteren zu