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pathetischer Rede d. h. derjenigen, welche der enthusiastischen Natur
der Dichtung (sySsov ydp 17 noiriotg') nahe kommt, verstattet (za de
ovopaza zä oinlä y.ai za iniSsra nlsiui xai zä tgiva pdhoza app.6r-Tct
Isyovn naSrjrtxüg- ffuyyvcip.1? yäp opyt^opiva) vay.dv (pävai ovpav6p.rry.sg
ri ns'k&piov sirzsiv xzl. Rhetor. III 7, 1408 b 11), und dem
entsprechend sind die kühneren oinlä unter den Dichtarten wiederum
am meisten derjenigen Gattung angemessen, in welcher der
enthusiastisch-pathetische Charakter besonders hervortritt, demDithyramb,
dessen Natur daher auch die enthusiastisch-phrygische dppovia
angehörte (Polit. VIII 7, 1 342 h 6). Daher denn auffallendere Wortzusammensetzungen
häufig von den Grammatikern als dithyrambische
bezeichnet werden, z. B. Demetrius de eloc. 91 y.cd ovvSsza dvdpaza,
ov zä diSvpup.ßi.yMg ovyx.sip.sva, ofov xrX. und c. 116. 6'rav dtSupapßü>dr,g
auvTsSf, 12 Sinloioig zov dvöpazog und c. 143 und bei andern.
Vgl. Platon Kratyl. 409 d.
Die ylüzzai, die verschollenen oder dialektischen Wörter, sind
dem Epos am meisten angemessen, denn dieses ist ospvöv y.ai av$adsg
(Rhet. 1. c.) und weicht von den übrigen Darstellungen am
meisten ab, wie c. 24, 14S9 b 35 gesagt wird.
Der Tragödie endlich, oder den hier allein in Betracht kommenden
Dialogen der Tragödie, ist die psza(popd am meisten zusagend.
Wie der Dialog derTragödie von dem trochäischen Tetrameter zu dem
die natürliche Rede nachbildenden jambischen Trimeter fortgeschritten
war, so hatte auch der sprachliche Ausdruck sich des früher beliebten
Schmuckes immer mehr entkleidet und sich der einfach natürlichen
Sprache genähert (Rhet. III 1, 1404 a 30 oüde ydp oi rag rpaytpdiag
noiovvrsg sri ypüivzai zov avröv zponov, a)X woxsp xai £x rcöv zszpapizpoiv
sig zo iapßslov p.szsßrjoav did zö rüt Xoycn zovzo rcöv pszpwv
opocizazov slvca rcöv «XXwv, oörco y.ai rcöv ovopärwv dtpsixaoiv 60a
napä tt/v dtaXsxzöv iozcv, 01g 0 oi npürov iv.6op.ovv), und darum
sind die poetisch fremdartigen dirtlä und yXcörrac wenig für
die dramatische Xefc? geeignet; dagegen bleibt ihr die psrayopa,
welche, wie früher bemerkt, psyiozov dvvazai xai £v notriosi y.ai iv
\6yoig (Rhet. 1405 a 4).
So vertheilen sich diese drei in ihrer Art am meisten von einander
verschiedenen Wortgattungen mnv.ä, y'Küjzzai, pszafopai auf die
entsprechend auseinander gehenden Dichtarten. Im Epos aber, das
am meisten sich von der Sprache anderer Dichtungen absondert, sind