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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  I  e  n

Sonderung  und  Erläuterung  darlegt,  die  Rhetorik  dagegen,  die  sich
der  Definitionen  enthält,  eine  grosse  Fülle  von  Beispielen  zusammenträgt ­
  und  die  Anwendung  der  pszacpopä  nach  verschiedenen  Seiten
und  Beziehungen  erläutert  (vgl.  oben  S.  253).
Jede  der  genannten  Arten  der  dvipaza  wie  otirX«,  r y'Aüzzai
u.  s.  w.  angemessen  (npsndvzMg)  zu  gebrauchen,  ist  von  Wichtigkeit; ­
  bei  weitem  am  wichtigsten  aber  ist  es,  geschickt  im  Metaphernerfinden
  zu  sein  (rö  pzzayopixdv  sfvat,  worin  pszatpopixög  so  gesagt
ist,  wie  von  Empedokles  im  Dial.  nspi  notrjrtüv  fr.  1  Rose  p.  81  psrapoptxö?
  re  ojv  -/.cd  rat?  äl'Aoig  rot?  nspi  noirjzixyv  inczsvypaGt.  )tpu>p.svo?,
und  ähnlich  Rhetor.  I  1,  1354  b  22,  1355  a  12  iv3up.v3p.arixö?,  und
avlloyiaziMg  Topik  163  b  30  und  164  a  14  und  b  3).  Von  der
Metapher  war  an  der  oben  mitgetheilten  Stelle  der  Rhetor.  III  2,
1405  a  4  ausgesagt,  dass  sie  kIeXgzov  oiivazca  xai  iv  noirjosi  xai
iv  Aöyoig,  ein  Urtheil,  das  mit  Verweisung  auf  die  Poetik  ausgesprochen, ­
  nur  auf  die  hiesige  Stelle  sich  beziehen  kann,  und  daher
ein  weiteres  Indicium  dafür  abgibt,  dass  die  Rhetorik,  wie  das
Cap.  21,  so  auch  das  hiesige  voraussetzt;  in  dem  dortigen  Zusammenhang ­
  ist  der  besondere  Vorzug  der  pszaipopd  vor  allen
anderen  Wortarten  darin  näher  bezeichnet,  dass  sie  allein  alles
biete,  was  die  )>s£t?  überhaupt  zu  leisten  hat:  xai  rö  Gatpig  xai  rö  f,§u
xai  rö  fsvtxöv  s^st  pal  iGza  yj  pszapopd,  und  was  die  perapopd  vor
allem  angenehm  macht,  ist,  wie  Rhetor.  III  10,  1410  b  11  auseinandersetzt, ­
  die  Eigenheit,  dass  sie  ein  leichtes  Lernen  vermittelt,
das  allen  von  Natur  angenehm  und  willkommen  ist.  Die  Gabe  Metaphern
mit  Geschick  zu  bilden  ist  nun  darum  vor  allem  von  besonderer
Wichtigkeit,  weil  es  sich  nicht  erlernen  lässt  (oürs  nap'  cciUou  sgzi
laßsXv,  vgl.  Rliet.  1405  a  9),  sondern  ein  Zeichen  angeborenen  Talentes ­
  ist,  sinpviag  Gr,pslöv.  Die  evtpuia  nämlich  bildet  den  Gegensatz
zu  dem  was  man  von  Anderen  sich  aneignen  kann  (Nicom.  Eth.  III  7,
1114  b  9  rö  yap  piyiGzov  xai  xdXAcarov,  xai  S  nap’  izipov  prj
ofov  zs  laßsXv  pr/zs  paSsXv,  all'  ofov  S(pv,  rotoürov  s£st  xrL).
Es  beruht  aber  das  Geschick,  gute  Metaphern  zu  bilden,  auf  der
Fähigkeit,  Ähnlichkeiten  auch  in  weit  auseinander  liegenden  Dingen
zu  beobachten:  17  p.iv  ydp  pszapopd  noisX  noig  yvdjpipov  rö  Grjpaivdp.svov
  4td  rvjv  dpoiozrjza'  ndvzsg  ydp  oi  pszapipovzsg  xazd  ziva
öpotörvjra  pszapipGVGiv  Topik  140  a  10,  und  Rhetor.  111  11,  1412
a  10  4st  4s  pszapipsiv  and  oixstwv  xai  pr,  yavspeöv,  ofov  xai  iv  pilo-
            
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