Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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nur eines einzigen Wortes aufgenommen, cpayidaiva f, p.au Gdpy.a
Soivärou 7iooo?, indem er statt des gebräuchlichen iaSiei die Glosse
Soivärca schrieb, die Hesychius durch sbcu^strat erklärt (dvrt xupiou
xai eitiSSörag 7Acörrav), und dadurch den Vers schöner machte, der
bei Aischylos gewöhnlich (sürsAe?) klingt: denn der Zusammenhang
zeigt unzweideutig, dass die Euripideische Fassung dem Aristoteles
als die schönere galt, und wir haben kein Recht das Urtheil zu bestreiten.
Umgekehrt kann man an den homerischen Versen, wenn
man die Glossen und fremdartigen Ausdrücke durch die gewöhnlichen
ersetzt, sehen, wie sehr der Stil verliert. Also wenn man den Vers
Od. IX 515 vüv di p.’ ethv öAt'70? re y.a.1 ovriduvög xcd deid-gg so umwandelt
vjv di pt’ eöjv [xiy.pog re y.cä aa^svuög y.cd detdr/g. Statt des
letzten Wortes (deidtg) hat der homerische Text äxr/.vg, wozu in den
Scholien und bei Eusthatius die Variante deiy'og angeführt wird: in
den Aristotelischen Text gegen die Überlieferung, welche beide Verse
mit ästdf;? schliesst, an erster Stelle dy.iy.ug einzusetzen, ist bedenklich;
auch genügte ja dem hiesigen Zweck die Umwandlung von 0X170?
re xcd ovudccvög in puxpog re xcd dGSsvixog.
Dasselbe zeigt das andere Beispiel aus Od. XX 259 dilypov r'cdxOtov
xaraSeig okiyov re rpaneCav, wenn man es so umwandelt
d'appov p.oy_Sr t pdv xxraSeig puxpdv re rpdne^av. Im ersten Vers hat
der Homerische Text dtypov deixOmv: da die Überlieferung der
Poetik öiypov re deix. darbietet, so ist die Frage, ob nicht oitppcv
ra.iy.OMv gemeint war.
Und noch ein drittes Beispiel mdveg ßoocöoiv (Ilias XVII 265),
das gewählter ist als wenn man •niiveg y.pdCouaiv sagen wollte.
Auch tadelte, heisst es weiter» Ariphrades die tragischen Dichter,
dass sie mancherlei, das Niemand in gewöhnlicher Rede (sv rr, dia-Aexto>)
anwende, gebrauchen, wie dup-drcav öltro für drro öaipiärojv,
und aiSev, und eyth di viv, und ’A^tAAsw? nepi für nepi ’A^iAAc'oj?.
Die Beispiele sind nicht gemacht, sondern, wie iyo) di viv (womit
Soph. Oed. Col. 986 schliesst) deutlich zeigt, entlehnt, und konnten
möglicherweise in einer Tragödie in nicht zu grosser Entfernung
von einander stehen, wie z. B. Euripides Orestes 1642 Sclvougo.
xpig gid’ev. ’E76ö viv k^iawGa aufeinander folgen. Schon diese
Erwägung hätte von der -auch sonst durch nichts motivirten Umstellung,
welche die beiden Belege für die Anastrophe der Präposition an
einander rückt, abhalten sollen.