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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  1  e  il

jene  ei'ov?  nicht  das  ovop.a  im  strengen  Sinne  und  im  Unterschied
vom  pvpa,  sondern  ganz  allgemein  das  Wort,  Nomen  wie  Verbum,
angehen.
Sehen  wir  nun  von  diesem  an  Bedenken  so  reichen  Abschnitt
zurück  auf  die  st017  ovop.o.rog,  so  ist  in  ihnen  das  ganze  Gebiet  von
Wortarten,  das  für  den  Stil  und  insbesondere  den  poetischen  Stil
in  Betracht  kommen  kann,  dargelegt  und  angemessen  erläutert.  Und
diesen  Abschnitt  in  eben  der  Ausführung,  wie  wir  ihn  vor  uns  haben,
setzt  die  Rhetorik  voraus,  wenn  es  III  2,  1404  b  27  beisst,  rwv  di
övoplärwv  roGXVT  iyövrwv  eiovj  ggcx  Tc-Secbp^rcu  iv  r01g  rcspi  zrosvjcTecog 1 ,
roiiroiv  •jpibrroiig  p.iv  xai  omAöig  6vop.cx.Gi  -/.cd  K£jioir / p.£voig  ähyaxtg
■/.cd  6\tyocyoö  yjprioriov  .  ...  ro  di  xöpiov  xai  r0  oixtiöv  xai  psratpopcc
p.6vca  ■yprjc.p.ci  npog  rrjv  rcnv  iftiXcöv  Aöycov  'Aify.v.  Hierin  sind,  da  man
unter  tts/toir/psvu  sehr  wohl  auch  die  essxTsrapisva,  ücpypr,p.iva,
i£r/XA<xyp.£va.,  die  alle  theilweise  Neuschalfungen  des  Dichters  sind,
mitverstehen  kann,  die  in  der  Poetik  c.  21  erläuterten  Wortarten  in
befriedigender  Vollständigkeit  aufgeführt,  und  wenn,  wie  früher  gezeigt, ­
  die  Rhetorik  auch  die  weitere  Sonderung  der  dor,  p.srcccpopäg
genau  so  voraussetzt,  wie  sie  jenes  Capitel  der  Poetik  darbietet,  so
ist  der  Annahme  jeder  Halt  entzogen,  es  sei  uns  in  diesem  Capitel
nicht  die  ursprüngliche  Darstellung  des  Aristoteles,  sondern  eine  aus
anderen  Schriften  desselben  von  anderer  Hand  zusammengetragene
Skizze  erhalten.  Dasselbe  wird  sich  weiterhin  vom  22.  Capitel
zeigen,  in  welchem  im  genauesten  Anschluss  an  jene  ddr,  6v6p.cx.rog
und  mit  Berücksichtigung  aller  aufgestellten  Arten  deren  Gebrauch
in  der  poetischen  Sprache  entwickelt  wird.
Dieser  Abschnitt  geht  aus  von  der  Aufgabe  der  Aify.g  überhaupt;
die  äpsrr,  (virtus)  der  Aify.g  besteht  darin,  erstlich  deutlich  (aacjrj)
zu  sein,  arip-dov  yccp  ri  0  löyog  üor'  im  p.n  orfAol,  oii  koltigs.1  ro  iocurov
  epyov  (Rhetor.  III  2,  1404  b  2),  und  zweitens  nicht  platt  und
niedrig  (p.Yi  ransivöv');  beide  Forderungen  sind  so  allgemeiner  Art,
dass  sie  ebenso  von  der  prosaischen  Rede  gelten  (Rhetor.  1.  c.),  und
ibid.  1414  a  23  als  die  allein  ausreichenden  Bestimmungen  der  Ai£’.g
hingestellt  werden,  denen  andere,  wie  Theophrastos  (vgl.  V.  Rose,
Arist.  Pseud.  p.  142  lg.),  weitere  Forderungen,  wie  das  r,dv  und  p.s-■yodoitpsrrig
  u.  s.  w.  hinzugefügt  hatten,  die,  soweit  sie  überhaupt
berechtigt  sind,  als  in  jenen  eingeschlossen  angesehen  werden
müssen.  Der  Unterschied  zwischen  prosaischer  und  poetischer
            
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