Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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eingeschlossen ist. Dass aber der Map.og in der Rhetorik nicht genannt
wird, macht bedenklich, in ihm eine dem xuptov und der iura-<fopa
nebengeordnete Wortart zu erkennen, zumal ja auch das ini-Sszov
als solches entweder xöp/.ov (ouüov) oder uzzacpopa ist. Und
ferner so vielfach auch der Text der Poetik thatsäehlich durch kleine
Lücken gelitten hat, die Annahme, dass eine ganze Definition, ohne
dass sich dafür ein äusserer Anlass entdecken lässt, ausgefallen, ist
in diesem Falle darum so bedenklich, weil über den Begriff des
jj.og selbst volle Klarheit nicht zu erzielen ist. So sehr es den Anschein
hat, es solle darunter neben yXüzza, p.ezafopa. u. s. w. eine
einzelne Wortart verstanden werden, so ist doch der Gebrauch des
Wortes, so weit wir ihn verfolgen konnten (vgl. noch den Abschnitt
Quintilians VIII 3 über den ornatus), dem entgegen, und wenn y.iop.og
auch in der Poetik eine allgemeinere Bedeutung hatte, unter der andere
Wortarten mitbegriffen wurden, so würde es um einiges begreiflicher
sein, dass von diesem Terminus eine Definition nicht gegeben
worden, da dessen Erläuterung in den Definitionen der übrigen Wortarten
und der darauf gegründeten Gebrauchsanweisung derselben
enthalten ist. Doch ich begnüge mich mit dem dianopelv, gern
zufrieden, wenn andere die lOag dazu finden.
Es erübrigen noch vier siov 6v6p.ct.zog, die unter sich in engerer
Beziehung stehen; es ist das vom Dichter neugeschaffene, das durch
Verlängerung oder Verkürzung oder andere Veränderung modificirte
und von der geläufigen Form unterschiedene Wort: xs^oivp-ivov,
ins'/.zzza.jxivov^ ü^>7ppv}p.svov, slgr/XXayp.lvov, deren Gemeinsamkeit darin
besteht, dass sie nicht Bedeutung und Gebrauch, sondern die Formbildung
angehen. Von dem nznoirip.evov, d. i. ö olojg p.n x.a/oup.svov
07rö rivöiv ccjzdg ziäzzai o xorozr,g, heisst es vorsichtig ooxsf'ydjS ew.cc
elvau zoiaüza: über das jetzt nicht nachweisbare IpvOyag (so A c )
vgl. die Glosse des Hesychius ipvyzag und das dort von Schmidt Angeführte:
äprjzripa für Ups«, das auchHesych. s. v. und Etjmol. Magn.
anführen, ist aus Ilias I 11 genommen, kommt aber auch sonst bei
Homer und Späteren vor. Über das 7Tznocop.ivov überhaupt vergl. die
den Begriff desselben etwas weiter fassenden Bemerkungen bei Demetrius
de elocut. c. 94—97 und was bei Cocondrius xspi zpixoiv
(Rliet. Graec. VIII 784) in mit Aristoteles nur zum Theil übereinstimmender
Weise erwähnt wird.
Sitz!», d. phil.-hrst. CI. LVI. Bd. II. Ilft.
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