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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  I  e  n

Dionysos,  wodurch  die  Übertragung  ermöglicht  wird.  Denn  dieses
letztere  Beispiel  wird  nur  unter  den  Begriff  des  Verhältnisses  gestellt,
obwohl,  wer  sich  der  schildähnlichen  Gestalt  der  fialy  erinnert  (worüber ­
  Jahn  Münch.  Vasens.  S.  XCVIII  und  Schoene  de  pers.  in  Eur.
Bacch.  p.  11S),  sich  leicht  vorstellt,  dass  die  Übertragung  auch
ohne  die  Beziehung  des  einen  und  anderen  auf  Ares  und  Dionysos
möglich  und  überhaupt  so  kühn  nicht  war,  als  sie  manchen  erschienen ­
  ist.  Diese  mehr  begrifflichen  Operationen  bei  der  Übertragung
erklären  es  endlich,  dass  das  p.erc«pepeiv  bei  Aristoteles  in  weiterem
Sinne  genommen  wird  als  bei  späteren  Technikern  der  Fall  ist  und
als  es  auch  unserer  Vorstellung  entspricht.
Nächst  der  Metapher  war  in  der  Aufzählung  der  eldy  övopäTwv
der  xoo[j.o?  genannt,  wie  er  auch  1458  a  33  und  1459  a  14  im  Anschluss ­
  an  p.sratpopd  erwähnt  wird.  An  dieser  Stelle  also  sollte  man,
wie  von  allen  übrigen  Wortarten  in  strenger  Einhaltung  der  Ordnung
Definitionen  gegeben  werden,  auch  eine  Erläuterung  des  xöap.o?  erwarten, ­
  der  seiner  Unbestimmbarkeit  wegen  nach  unserer  Vorstellung ­
  wenigstens  mehr  als  alle  übrigen  Arten  einer  Erklärung
bedürftig  war.  Da  sie  fehlt,  haben  Einige  mit  mehr  Becht  einen  zufälligen ­
  Verlust  in  unserem  Texte  angenommen  als  andere,  dass  xoapo?
  als  unaristotelische  Zuthat  an  allen  Stellen  zu  beseitigen  sei.
Die  Schwierigkeit  der  Entscheidung  liegt  darin,  dass  der  hier,
wie  es  scheint,  als  besondere  Wortgattung  aufgeführte  xöap.o?  weder
bei  den  späteren  Technikern  noch  bei  Aristoteles  selbst  sonst  irgendwo
in  dieser  Beschränkung  des  Begriffs  erscheint,  sondern  ganz  allgemein ­
  den  Schmuck  der  Bede  oder  des  Stiles  bezeichnet,  zu  dem
alle  die  übrigen  hier  genannten  Wortarten,  mit  Geschmack  angewendet, ­
  das  ihrige  beitragen  können.  In  diesem  Sinne  sagt  die  Rhetorik
III  2,  1404  b  7  aatpri  piv  noui  rd  xvpta,  pb  rarreivYiv  de  dXkd  xexoap.rip.evyjv
  rd  dXka  övöpara,  Saa  elpr,rou  ev  rot?  nep't  nowrixri?,
indem  sie  alle  in  der  Poetik  genannten  Wortarten,  auf  denen  (im
Unterschiede  vom  xvptov)  das  aepvov  xai  pb  rcureivov  des  Ausdruckes
beruht,  zusammenfasst,  und  in  ähnlichem  Sinne  lautet  es  kurz  vorher ­
  1404  a  33  ovru  (ot  rpaytxoC)  xai  rtöv  ovopotrcnv  dtpeixaatv  Saa
napd  rbv  didXexröv  eartv,  ot?  d’  ol  Kpätrov  ex.oap.ouv.  In  gleicher  Allgemeinheit ­
  gebraucht  IsokratcsEuagor.  9  die  Bezeichnung  xoap.ot:  rot?
pev  ydp  nornrat?  nolloi  dedovrat  xoap.ot..  xai  nepi  rovroiv  drilötaat
p.'n  pövov  roX?  rerayp.evot?  dv6p.aatv,  aAA«  rd  pev  ?evot? :  rd  de  xatvoX?,
            
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