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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  1  e  n

auch  unter  einen  andern  Gesichtspunkt  bringen  Hesse,  so  deutet
doch  der  Zusatz  äpyw  ydp  dxYivSriy.bza.  an,  dass  die  (hier  mögliche
gegenseitige)  Ueberlragung  der  beiden  Arten  des  äxrivSvjMg  gemeint
war.  Deutlicher  sind  als  hieher  gehörig  die  Beispiele  Rhetor.  III  2,
1405  a  17  ff.  bezeichnet:  insi  zd  ivavzia  iv  zö>  aorw  ysvsi,  zd  ipavai
zbv  psv  Kzwysvovza  svysGSca  zbv  o  svybp.svov  xzcoysvsjv,  Szi  äpyw
atrriffst?  v.zl.  Vgl,  III  11,  1411  b  26,  u.  a.
d)  Die  vierte  Art  der  Uebertragung  beruht  auf  der  Proportion
(y.a.zd  z6  dvdXoyov),  die  vier  Glieder  erfordert:  zi  dvakoyia  iabzr,g
iazi  löyov  v.ai  iv  zszzapaiv  sXcc/Jazoig  Nie.  Etil.  V  6,  1131  a  31.
Dionysos  (1)  verhält  sich  zur  Schale  (2),  wie  Ares  (3)  zum  Schild
(4):  daher  kann  man  Schild  (4)  sagen  statt  Schale  (2)  oder  umgekehrt ­
  Schale  (2)  statt  Schild  (4).  Das  ist  die  einfache  Art  der  Uebertragung ­
  auf  Grund  der  Proportion;  es  gibt  aber  noch  eine  andere
Weise:  da  Schale  sich  zu  Dionysos  verhält,  wie  Schild  zu  Ares,  so
kann  man,  wenn  Schale  gesagt  wird  statt  Schild,  zu  jenem  noch  das
hinzufügen,  wozu  dieses,  nämlich  Schild,  im  Verlmltniss  steht,  d.  i.
Ares.  Also  Schild  =  Schale  des  Ares,  oder  umgekehrt  Schale  =
Schild  des  Dionysos  (Ueber  die  Anwendung  der  Metapher  <fidlr,
"Apswg  bei  Timotheos  u.  A.  vgl.  Schmidt  Dithyramb.  reliq.  p.  109).
Das  ist  der  durch  die  Beispiele  erläuterte  Sinn  der  von  einigen  missdeuteten ­
  Worte  xcci  iviozs  xpoaziSiaaiv  dv£'  ou  Xsysi  npogo  iaziv,  die
man  so  ergänzen  kann  xpoaziSiaai  zf,  p.sza<popä.  roöro,  xpbg  o  iaziv
ixetvo  dv$'  oo  Xsyovaiv  rrjv  jxszaipopdv.  An  npoaziSia,aiv  neben  Xsysi
und  bei  voraufgegangenem  und  mehrfach  nachfolgendem  ipsi  ist  kein
Anstoss  zu  nehmen,  eher  könnte  iviozs  auffällig  erscheinen,  da,  wenn
ich  nicht  irre,  diese  letztere  vollständige  Art  der  Proportionsmetapher
die  häufigere  ist  (vgl.  Rhetor.  III  11,  1412  b  35),  und  die  einfache,
wie  Schale  für  Schild,  die  nur  in  wenigen  Fällen  anwendbare,  wie
denn  auch  die  angeführten  Beispiele  auf  jene  sich  beziehen.  Doch  bin
ich  nicht  gemeint,  mit  dieser  Bemerkung  ein  Bedenken  gegen  die  Ueberlieferung
  anzuregen,  nur  sollte  man  den  Satz  xat  iviozs  xpooziSsaaiv
  nicht  durch  ein  Punctum  von  dem  vorangegangenen  trennen.
Beide  Weisen  der  Proportionsmetapher  stellt  auch  Rhetorik  III  11,
1412  b  34  zusammen:  ds'i  ydp  iv.  dvoTv  Xsyovzoii  üatrep  r/  dvdXoyov
peraepopor  olov  r,  da?dg  yapsv  iazi  (pidXr)  "Apsoig  xai  zblgov  ipopp-iyZ
dyopdog.  oötoj  psv  oov  Xsyovaiv  ovy  dxXovv,  zd  d’  sinsiv  zb  zb£ov
cpöppryya  77  zr)v  danida  ipidXvv  dxXoOv.  Und  III  4,  1407  a  15  wird
            
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