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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  1  e  n

In  dieser  Gegenüberstellung  von  xvptov  und  y/cüzzx  ist  jedes  nur
mit  Rücksicht  auf  das  andere  genommen:  aber  das  xvptov  bat  nicht
blos  an  der  y/tür-a,  sondern  auch  an  der  fxszxtpopx  seinen  oft  hervorgehobenen ­
  Gegensatz  (Topikl23  a  33.  33.  139  h  36.  140  a  6  fg.
1S8  h  11.  Phys.  207  a  4  u.  sonst);  in  dieser  Beziehung  deckt  sich
xvptov  mit  dem  otxeiov,  das  im  Unterschiede  von  der  purxtpopx,  die
ein  xllozptov  ist,  die  dem  Dinge  eigentlnimliche  Bezeichnung  ist:  ja
xvptov  als  das  geläufige,  allen  bekannte,  gebräuchliche  Wort  bildet
streng  genommen  den  Gegensatz  zu  allen  übrigen  hier  genannten
stör,  ovoptazog,  die  alle,  aber  in  verschiedener  Weise  ~xpx  zd  xvptov
sind  (c.  22,  1438  a  23).  Auch  yl&zzx  ist  nicht  blos  das  einem
besonderen  Dialekte  im  Unterschiede  von  der  allgemein  hellenischen
Sprache  angehörige  Wort,  sondern  auch,  wie  die  Rhetor.  III  3  angeführten ­
  Beispiele  zeigen,  das  aus  dem  lebendigen  Gebrauch  der
herrschenden  Sprache  verschollene  Wort.
3.  Die  txzzxtooox,  d.  i.  die  Bezeichnung  eines  Dinges  durch
t  4  i  O  O
einen  diesem  fremden  Ausdruck.  Diese  Übertragung  eines  övo\xa
ällözptov  kann  vierfach  vor  sich  gehen:
a)  so  dass  man  zur  Bezeichnung  der  Art  das  der  Gattung  angehörige ­
  Wort  wählt  (ä~s  rov  yivovg  iizi  stöog):  z.  B.  in  vr,vg  öd
[xot  %ö'  iozr,xs  (Od.  I  183.  XXIV  308)  ist  dozxvxt,  das  die  Gattung
bezeichnet,  übertragen  auf  die  besondere  Art  des  Stehens,  das
öoixztv,  das  der  eigentliche  Ausdruck  vom  Schiffe  ist.
b)  indem  man,  um  die  Gattung  zu  bezeichnen,  ein  die  Art  ausdrückendes ­
  Wort  gebraucht  (x~ö  zov  etöovg  irri  zö  ysvog'):  r,  öh
[xvpi'  'Oövoovjg  ioS'/.x  sopysv  (Ilias  II  272):  txvpix  ist  eine  Art  des
Vielen  (tzoIv  =  eine  Vielheit,  wofür  tzoav  zt,  wie  iozxvxt  zt,  xo-~
Xzlv  zt,  und  1461  a  20  r.o'xv  zt  bezeichnender,  aber  nicht  nothwendig
ist,  vgl.  Metaph.  1088  b  10),  es  stellt  aber  hier  zur  Bezeichnung
der  Gattung  selbst,  der  Vielheit.
c)  indem  man  von  zwei  demselben  Gattungsbegriff  untergeordneten ­
  Ausdrücken  den  die  eine  Art  bezeichnenden  statt  der  Bezeichnung ­
  der  andern  Art  gebraucht  (a~ö  zov  ztöovg  ir.'t  döog).  Als  Beispiele
werden  ein  Hexameteranfang  und  ein  Hexameterschluss,  /jx'/.xü  xr.ö
•Jrjyijv  xpvoxg  und  zxixrbv  äzstpit  yazzto  angeführt,  welche  beide
meines  Wissens  unnachgewiesen  sind.  In  dem  ersten  Beispiel,  womit
man  z.  B.  Ilias  XXIV  734  ozv  ö‘  kr.it  itfxizo  tpvyijv  zxvxr,xv.  yxlxö)
vergleichen  kann,  soll  xpvoxt  oder  x-xpvoxt  statt  zxjxiiv,  die  eine
            
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