Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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sv rü> dvöp.an ar)[x«ivovrog y.ai äar/p.ov angebracht, wodurch deutlich
gemacht wird, dass, wenn die Bestandtheile des duxlovv als a-npalvov
und aar/ixciv bezeichnet werden (oder als arip.aivovra, denn auch auf
diese lässt sich die Einschränkung anwenden), dies von den Bestandteilen
als selbständigen Wörtern ausserhalb der Composition, nicht
als Gliedern dieser selbst zu gelten hat ?).
Die Composition ist nicht auf die Zweitheiligkeit beschränkt,
sondern ausser dem dixlovv kann es auch ein rptjrXoöv, und rsrpaxlouv
övop.a. und ein xollaxloOv geben (je nach der Anzahl der
aripaivovra oder ar/p.a'ivovra und äovp.a, welche in der Zusammensetzung
vereinigt sind), wie die meisten der langatmigen Wörter
(p.sya)>sZa), z. B. 'Epp.oxa'ixo£<xv3-og, das aus drei Namen 'Epp.og,
Kdixog, SdvSog componirt ist. Diese Sonderungen des änloOv und
dixlovv, welche allerdings zu mancherlei Ergänzungen Raum lassen,
genügen, wie sich zeigen wird, dem stilistischen Zweck, dem sie
dienen sollen.
Es folgt eine andere, jener Scheidung untergeordnete Verteilung
der Wortarten: jedes Wort (gleichgültig ob ä.xlovv oder dt-7r),oOv)
ist entweder xvpiov oder yliürra oder pirapopä. oder xöapog,
oder xs.xoirip.ivov oder ixsy.rsrap.ivov oder dfr)pyp.ivov (yipypripivov)
oder i£rillayp.ivov, deren Sonderung, wie man sieht, nicht
auf einem einheitlichen Theilungsprinzip beruht, aber den Absichten
des Aristoteles entsprechend ist. Sie werden der Reihe nach definirt:
1. xvpiov ist das herrschende Wort, dominans nomen, wie Horatius
sagt, das alle (näml. alle Hellenen) gebrauchen, 2. ylürrz
dagegen das Wort, das nicht alle gebrauchen, sondern das einem
einzelnen Stamme oder Volke eigentümlich angehört: daher ein und
dasselbe Wort y.vpiov und ylöirra sein kann, nur nicht beides bei
denselben: die ylöjrra wird irgendwo in einem besonderen Dialekt
das y.vpiov sein, für die anderen aber, wenn sie sich desselben bedienen,
ist es ylärra, wie z. B. aiyvvov bei den Kypriern y.vpiov,
bei uns, den Attikern, ylöjrra ist (Uber aiyvvov oder oiyvvo, aiyvvog
u. ähnl. vgl. Herodot V 9 aiyvvvag ö’ ojv xaliovat Aiyvsg oi
ävoj ’jxsp Maaaakir,q oiv.iovrsq rovg xaxrjlovg, Kvxpioi di rä döpura
und Schob zu Apoll. Rliod. II 99 aiyOvvovg ds xalovotv oi Kvxpioi
rä äxovna. vgl. IV 321 ; Suidas, Hesychius s. v. and.). Daher sind
denn die ylöirrai äyvürsg Und man muss ihre Bedeutung erst lernen,
rä di xvpia iopsv (Rhet. III 10, 1410 b 12).