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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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sv  rü>  dvöp.an  ar)[x«ivovrog  y.ai  äar/p.ov  angebracht,  wodurch  deutlich
gemacht  wird,  dass,  wenn  die  Bestandtheile  des  duxlovv  als  a-npalvov
und  aar/ixciv  bezeichnet  werden  (oder  als  arip.aivovra,  denn  auch  auf
diese  lässt  sich  die  Einschränkung  anwenden),  dies  von  den  Bestandteilen ­
  als  selbständigen  Wörtern  ausserhalb  der  Composition,  nicht
als  Gliedern  dieser  selbst  zu  gelten  hat  ?).
Die  Composition  ist  nicht  auf  die  Zweitheiligkeit  beschränkt,
sondern  ausser  dem  dixlovv  kann  es  auch  ein  rptjrXoöv,  und  rsrpaxlouv
  övop.a.  und  ein  xollaxloOv  geben  (je  nach  der  Anzahl  der
aripaivovra  oder  ar/p.a'ivovra  und  äovp.a,  welche  in  der  Zusammensetzung ­
  vereinigt  sind),  wie  die  meisten  der  langatmigen  Wörter
(p.sya)>sZa),  z.  B.  'Epp.oxa'ixo£<xv3-og,  das  aus  drei  Namen  'Epp.og,
Kdixog,  SdvSog  componirt  ist.  Diese  Sonderungen  des  änloOv  und
dixlovv,  welche  allerdings  zu  mancherlei  Ergänzungen  Raum  lassen,
genügen,  wie  sich  zeigen  wird,  dem  stilistischen  Zweck,  dem  sie
dienen  sollen.
Es  folgt  eine  andere,  jener  Scheidung  untergeordnete  Verteilung ­
  der  Wortarten:  jedes  Wort  (gleichgültig  ob  ä.xlovv  oder  dt-7r),oOv)
  ist  entweder  xvpiov  oder  yliürra  oder  pirapopä.  oder  xöapog,
  oder  xs.xoirip.ivov  oder  ixsy.rsrap.ivov  oder  dfr)pyp.ivov  (yipypripivov)
  oder  i£rillayp.ivov,  deren  Sonderung,  wie  man  sieht,  nicht
auf  einem  einheitlichen  Theilungsprinzip  beruht,  aber  den  Absichten
des  Aristoteles  entsprechend  ist.  Sie  werden  der  Reihe  nach  definirt:
1.  xvpiov  ist  das  herrschende  Wort,  dominans  nomen,  wie  Horatius
  sagt,  das  alle  (näml.  alle  Hellenen)  gebrauchen,  2.  ylürrz
dagegen  das  Wort,  das  nicht  alle  gebrauchen,  sondern  das  einem
einzelnen  Stamme  oder  Volke  eigentümlich  angehört:  daher  ein  und
dasselbe  Wort  y.vpiov  und  ylöirra  sein  kann,  nur  nicht  beides  bei
denselben:  die  ylöjrra  wird  irgendwo  in  einem  besonderen  Dialekt
das  y.vpiov  sein,  für  die  anderen  aber,  wenn  sie  sich  desselben  bedienen, ­
  ist  es  ylärra,  wie  z.  B.  aiyvvov  bei  den  Kypriern  y.vpiov,
bei  uns,  den  Attikern,  ylöjrra  ist  (Uber  aiyvvov  oder  oiyvvo,  aiyvvog
  u.  ähnl.  vgl.  Herodot  V  9  aiyvvvag  ö’  ojv  xaliovat  Aiyvsg  oi
ävoj  ’jxsp  Maaaakir,q  oiv.iovrsq  rovg  xaxrjlovg,  Kvxpioi  di  rä  döpura
und  Schob  zu  Apoll.  Rliod.  II  99  aiyOvvovg  ds  xalovotv  oi  Kvxpioi
rä  äxovna.  vgl.  IV  321  ;  Suidas,  Hesychius  s.  v.  and.).  Daher  sind
denn  die  ylöirrai  äyvürsg  Und  man  muss  ihre  Bedeutung  erst  lernen, ­
  rä  di  xvpia  iopsv  (Rhet.  III  10,  1410  b  12).
            
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