238
V a h I e n
tylos, in welchem (422 a f.) auch das einfache cvcpcc in ovopara
etymologisch zerlegt wird.
Die bisherigen Bestimmungen des gvv.Sstov und GY/pavrixcv
gelten von ovopa und ffpa in gleicherweise: was sie unter sich
scheidet, liegt darin, dass das ovopa die Zeit nicht bezeichnet
(sv/fxavrtxrj ävsu ypövou'), das dagegen die Zeit mit bezeichnet
(av/pavnxf psrä ypovov'). Für jenes sind die geläufigen Beispiele
ävSpwnog und Isv/.öv (vgl. Herrn. 16 a 14, worin letzteres irrthümlich
als Beispiel für ffpa genommen wird, und Soph. Elench. 174
a 8), die ovipaza sind, aber das nozs nicht mitbezeichnen: die
ffpaza dagegen, wie ßaoitst und ßsßddr/.s, bezeichnen das eine
die gegenwärtige, das andere die vergangene Zeit. Da für das fffj.cc
als unterscheidendes Merkmal nur die Zeitbezeichnung gilt, so umfasst
nach den übrigen Bestimmungen das cvcf>.cc nicht bloss Nomen
und Adjectiv, wie die Beispiele zeigen, sondern auch das Pronomen,
was überdies ausdrückliche Zeugnisse versichern, so wie noch anderes
, was durch den Begriff der nzöjGig vermittelt wird.
Den hiesigen Definitionen von ovofj.cc und ffjj.cc treten die übereinstimmenden
in der Hermenie an die Seite: 16 a 19 cvojj.cc jj.sv oüv
iorl ipojvf GYipavzuf xazcc GvvSfxw ävsu ypovov, hg p-cjSsv pspog sazi
GYjp.avTix.6v xsyojpi.Gtj.ivov (und das weitere, vorhin angeführte über
die dmlx). 16 b 6 ffpcc 5s sazi to npoocvpalvov ypövov, ou jJ.spog
oödiv GYjpaivsi y.opig xai sariv dsi zätv v.aä' szspov Xtyopsvojv gy,-psiov.
Uyoj os du npoGafpacvsc yjpovov, clov vyisia psv ovopa, rö
5s vyialvsi ffpa % npoGG-ijjJ.ccl.vsL ydp rö vvv öndpysiv. Das in der Hermenie
in der Definition des ovopa erwähnte x.azd ovvSfx.Yiv, das 16
a 27 erklärt wird, ist in der Poetik übergangen: der hier gebrauchte
Ausdruck ouvSszf dagegen hat mit jener o’JvSfxY} nichts zu thun.
Die Aufreihung der Redetheile in der Poetik steigt, wie von tpoivf
äGY,pog zur a^pavrixf, so von der doiaipszog (pojvf zur avvSszf
auf, und wiederum von dem einfachsten g-jvSszov , der aullaßf, zu
höheren gvvSsgsig, wie sie das ovopa, das ccnlovv und oinloüv, und
schliesslich der hcyog darstellen. In dieser vom kleinsten zu immer
höherem aufsteigenden Anordnung war der Begriff des gvvBszov von
Wichtigkeit, in der Hermenie dagegen, die nur von ovopa, ffpa
und höyog handelt, untergeordnet. Hingegen war der durch x.azd
ouvSfv.Yiv ausgesprochene Gegensatz gegen tpvosL für den Gesichtspunkt
der Poetik unerheblich, doch kann man in der Bestimmung,