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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 56. Band, (Jahrgang 1867)

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V  a  h  I  e  n

tylos,  in  welchem  (422  a  f.)  auch  das  einfache  cvcpcc  in  ovopara
etymologisch  zerlegt  wird.
Die  bisherigen  Bestimmungen  des  gvv.Sstov  und  GY/pavrixcv
gelten  von  ovopa  und  ffpa  in  gleicherweise:  was  sie  unter  sich
scheidet,  liegt  darin,  dass  das  ovopa  die  Zeit  nicht  bezeichnet
(sv/fxavrtxrj  ävsu  ypövou'),  das  dagegen  die  Zeit  mit  bezeichnet
(av/pavnxf  psrä  ypovov').  Für  jenes  sind  die  geläufigen  Beispiele
ävSpwnog  und  Isv/.öv  (vgl.  Herrn.  16  a  14,  worin  letzteres  irrthümlich
  als  Beispiel  für  ffpa  genommen  wird,  und  Soph.  Elench.  174
a  8),  die  ovipaza  sind,  aber  das  nozs  nicht  mitbezeichnen:  die
ffpaza  dagegen,  wie  ßaoitst  und  ßsßddr/.s,  bezeichnen  das  eine
die  gegenwärtige,  das  andere  die  vergangene  Zeit.  Da  für  das  fffj.cc
als  unterscheidendes  Merkmal  nur  die  Zeitbezeichnung  gilt,  so  umfasst ­
  nach  den  übrigen  Bestimmungen  das  cvcf>.cc  nicht  bloss  Nomen
und  Adjectiv,  wie  die  Beispiele  zeigen,  sondern  auch  das  Pronomen,
was  überdies  ausdrückliche  Zeugnisse  versichern,  so  wie  noch  anderes ­
  ,  was  durch  den  Begriff  der  nzöjGig  vermittelt  wird.
Den  hiesigen  Definitionen  von  ovofj.cc  und  ffjj.cc  treten  die  übereinstimmenden ­
  in  der  Hermenie  an  die  Seite:  16  a  19  cvojj.cc  jj.sv  oüv
iorl  ipojvf  GYipavzuf  xazcc  GvvSfxw  ävsu  ypovov,  hg  p-cjSsv  pspog  sazi
GYjp.avTix.6v  xsyojpi.Gtj.ivov  (und  das  weitere,  vorhin  angeführte  über
die  dmlx).  16  b  6  ffpcc  5s  sazi  to  npoocvpalvov  ypövov,  ou  jJ.spog
oödiv  GYjpaivsi  y.opig  xai  sariv  dsi  zätv  v.aä'  szspov  Xtyopsvojv  gy,-psiov.
  Uyoj  os  du  npoGafpacvsc  yjpovov,  clov  vyisia  psv  ovopa,  rö
5s  vyialvsi  ffpa %  npoGG-ijjJ.ccl.vsL  ydp  rö  vvv  öndpysiv.  Das  in  der  Hermenie ­
  in  der  Definition  des  ovopa  erwähnte  x.azd  ovvSfx.Yiv,  das  16
a  27  erklärt  wird,  ist  in  der  Poetik  übergangen:  der  hier  gebrauchte
Ausdruck  ouvSszf  dagegen  hat  mit  jener  o’JvSfxY}  nichts  zu  thun.
Die  Aufreihung  der  Redetheile  in  der  Poetik  steigt,  wie  von  tpoivf
äGY,pog  zur  a^pavrixf,  so  von  der  doiaipszog  (pojvf  zur  avvSszf
auf,  und  wiederum  von  dem  einfachsten  g-jvSszov  ,  der  aullaßf,  zu
höheren  gvvSsgsig,  wie  sie  das  ovopa,  das  ccnlovv  und  oinloüv,  und
schliesslich  der  hcyog  darstellen.  In  dieser  vom  kleinsten  zu  immer
höherem  aufsteigenden  Anordnung  war  der  Begriff  des  gvvBszov  von
Wichtigkeit,  in  der  Hermenie  dagegen,  die  nur  von  ovopa,  ffpa
und  höyog  handelt,  untergeordnet.  Hingegen  war  der  durch  x.azd
ouvSfv.Yiv  ausgesprochene  Gegensatz  gegen  tpvosL  für  den  Gesichtspunkt ­
  der  Poetik  unerheblich,  doch  kann  man  in  der  Bestimmung,
            
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