Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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welcher Kategorie also, wird man fragen, brachte er diesen Redetheil
unter? Ich denke, er löste ihn nicht ah vom ovopa, dessen stetige
Begleiter die äpSpcx sind (coff7rsp Ictßai iy.KOip.aGi ozopivoig r, Xotpoi
npavsatv, wie Plutarch sagt Quaest. Platon. X 3, 1010 d. e) und
mit jenem in ähnlicher Art in Eins betrachtet werden konnten, wie
die Negation beim Verbum oder Nomen, und Adverbia beim Verbum.
Es ist darin ein Mangel der Abstraction zu erkennen, der aber in
diesen Anfängen sprachphilosophischer Untersuchung nur zu natürlich
und begreiflich ist. Es steht durch zuverlässige Zeugnisse fest,
dass bei Aristoteles das ovop.a auch die Pronomina, insbesondere die
Demonstrativa mit umfasste, und nicht anders sah er die pronominell
gebrauchten Formen des Artikels an, wenn er z. B. Rhetorik III 5,
1407 b 9 für die Übereinstimmung der yivn övopärwv das Beispiel
r, n &Soö<7ä y.od OLalvySeXcx foyaro und für die Übereinstimmung im
Numerus das Beispiel oi d'iX^övreg Stvktöv p.s anführt. Danach hat
es wie ich meine nur geringe Wahrscheinlichkeit, Aristoteles habe
den Artikel, vom Pronomen und Nomen abgelöst, als besonderen
Redetheil hingestellt, und noch geringere, dass er den so eng an das
Nomen in Genus und Numerus u. s. w. sich anschliessenden Artikel
, der zuweilen allein in pronominaler Bedeutung das Nomen vertritt,
als eine ycovrj äo-np-og bezeichnet hätte, eine Bezeichnung,
welche nach Aristotelischer Anschauungsweise, im Gegensatz gegen
Zvoixa und nur für die Classe von Redetheilen angemessen ist,
welche wir unter dem Namen der Partikeln zusammenfassen.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, wie ich meine, noch ein
weiterer Grund dafür, dass die Definition des äpSpov in der Poetik,
wie sie es dem Wortlaute nach nicht kann, so auch wegen der Bezeichnung
ywvr/ Ä<r/;p.of vom Artikel nicht verstanden werden könne,
und wenn der Artikel, wie wir wahrscheinlich zu machen suchten,
in Aristoteles' Auffassung vom övop.a noch nicht als besonderer Redetheil
abgelöst war, so wird dieses mittelbar eine Unterstützung unserer
Annahme, dass die Definitionen des äpSpov die GOvosapoi und
r.poSiasig angehen.
Nur ein Umstand in der Poetik selbst könnte bedenklich
machen: in der ursprünglichen Aufzählung der p.zpr, Xe&co?, der
sich im Übrigen die Reihenfolge der Definitionen genau anschliesst,
steht das äoSpov nicht an der Stelle, an der es nachher definirt
wird, hinter svvosspiss, sondern davon getrennt zwischen pf,p.o. und