Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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nichts als durch Aufweisung einer möglichen Erklärung den Gedanken
an absichtliche Interpolation möglichst fern zu halten.
Sachlich angesehen, haben wir demnach, wie für den gOvoecp.og
zwei Definitionen gegeben waren, so auch für das äpSpov zwei,
von denen die eine die früher bezeichnete Classe von Conjunctionen,
die andere die npoSiasig oder Präpositionen umfasst. Dass letztere
von den Alten vielfach zu den aOvftsGfxoi gezählt wurden, ist bekannt
(vgl. Dionys, de comp. c. 2 p. 9, 1 und c. 22 p. 155, 12 und 157, TR.),
und wenn man einmal von den guvoegijm eine Gruppe von Conjunctionen
aussonderte und jenen als dpStpa nebenordnete, so war es nichts
auffälliges, dass man auch die Präpositionen lieber diesen zugesellte,
als unter der Kategorie der auvotapM beliess, und unschwer lässt
sich zwischen jenen die Satzglieder sondernden und verbindenden
Conjunctionen und den Präpositionen in ihren zwischen Nomen und
Verbum vermittelnden Functionen eine Analogie erkennen, welche
auch letztere lieber als äpSptz d. h. Gelenke denn als gOvosgij.oi
d. h. bindende Partikeln betrachten liess. Durch bestimmte Zeugnisse
lassen sich freilich diese Annahmen über die Bedeutungen von dp-3-pov
nicht unterstützen, aber es gibt auch meines Wissens keine, welche
ihnen widersprächen. Dionysios de comp. c. 2 p. 8, 1 R. schreibt
zwar: rüv roO Xöyou piopi'wv, ä o'n x«t Groiyßd rviisg rrjg li.cs.mg y.a-Xoüai.
reevra Ss OEoösy.-r,g [xsv xai ’Ap t aro r i X vj g y.ai oi y.a.r’
ixeivovg (pikoaofhaocvTsg rovg ypövovg dypi rptcöv 7ipor,yc/.ycv, ovöp.a-a
y.cd pr,p.ar« y.cd awdiap.ovg npüzcc pipv rfjg XigEiog -.oioövrtg •
oi oe per’ avrovg yevöp.Evoc y.cd p.dXiura oi rrjg Srwtzvjf cdpiaeug
rjyspivsg äug TErrdpiov Trpoußißaoccv, yupiotxyrsg dnö uZv GvvdiGpMv
rd dpSrpa. Und ähnlich de vi Demostli. c. 48 p. 1101,4 R. Quintilian
I 4, 18 hat nur den Dionysios übersetzt und kann als selbständiger
Zeuge nicht in Betracht kommen. Jene Angabe nun ist augenscheinlich
weder aus der Poetik geflossen, von deren Kenntniss in Dionysios
rhetorischen Schriften nirgendwo, auch wo der Anlass nahe gelegt
war, sich eine unzweideutige Spur auffinden lässt, noch, wie Usener
meinte, aus der Rhetorik, in welcher eine Aufstellung der pjpr,
Xiyou oder aroiyßa Isi-zug in dieser Art nicht gegeben wird, sondern
des Dionysios Quelle war, worauf schon die an beiden Stellen wiederkehrende
Verbindung der beiden Namen ösoos'xTvjg und 'ApiarorOrng
hinweist, eine andere uns nicht erhaltene rhetorische Schrift
des Aristoteles (v'gl. V. Rose Arist. Pseudep. S. 144 fr. 5). Die